So, Notbremse.
Ich habe den ganzen Tag genug mit Fridolin gespielt und gemacht und bis kurz vor grade sein Zimmer aufgeräumt, damit ich morgen putzen kann. Er ist tierisch stolz auf seine Dschungel-Palme! Das sieht auch schön aus. Nun habe ich 1000 SMS an Hannes aufgesetzt und wieder verworfen, bräuchte grade eine riesige never-ending Umarmung so wie am Montag. So dermaßen viele Gedanken in meinem Kopf gerade, dass es an ein Wunder grenzt, dass da noch keine Sicherung durchgebrannt ist. Naja, ich habe ja inzwischen gelernt, Alarmsignale nicht nur wahrzunehmen, sondern tatsächlich auch auf sie zu reagieren. Letzten Endes habe ich nur rausgebracht, dass ich mich auf nachher telefonieren freue. Tue ich.
Fridolin wollte grade schon wieder hier unten bei mir rumturnen, aber ich brauche gerade definitiv meine RUHE! Nun habe ich ihn in sein Zimmer geschickt zum Spielen, habe ihm gezeigt, wie ich früher immer Autorennen gespielt habe. Jetzt macht er das nach bis zum Abendessen und ist glücklich.
Fred's Geburtstagspost liegt immernoch da. Wahnsinn. Traurig. Da hat er letzte Woche sogar drum rum geputzt. Und ich habe ihn noch darauf hingewiesen.
Ich habe jetzt in diesem Augenblick das starke Bedürfnis, einen Gottesdienst anzuhören. Tut gut ... .
Noch stärker wäre Hannes-Bedürfnis, aber das geht gerade in diesem Augenblick eben nicht.
Und nein, es geht mir nicht schlecht oder so. Einfach alles bisschen viel, und ich wende das an, was ich gelernt habe, um 'über die Runden zu kommen'.