Donnerstag, 31. Januar 2013

Ein Geständnis

Der Radio-Tatort ist gut. I love das mit den Podcasts!

Akzeptanz und Vergötterung

Like Crazy.
Die Zeit rast.

Scheiß Leben. So.

Nathalie Küsst

Gerade fange ich mit meinem zweiwöchentlichen Hausputz an. Irgendwie fühle ich mich schon verarscht!!!!! Von Fred, von Hannes, vom Leben. Fred fasst hier nichts an, nicht um zu leben, nicht um irgendwelche kleineren Reparaturarbeiten am Haus zu erledigen, noch nicht mal, um Glühbirnen auszuwechseln - nichts. Schlicht und einfach. Er macht hier nichts, außer Fridolin zu versorgen, wenn er an der Reihe ist, deshalb räumt er nicht auf, nichts, gar nichts. An mir bleibt alles hängen. Alles.
 Ich habe es so satt. Umgedreht sehe ich nicht ein, dass, um die Situation zu entschärfen, ich hier das Feld räumen soll. Ich, die das Haus gestaltet, die das Haus pflegt und instandhält, und ihm den Rücken frei hält, dass er arbeiten gehen kann, und mehr als genügend Freizeit hat. Wer hält mir den Rücken frei, damit ICH arbeiten gehen kann?!
Ich fange an zu putzen, und das zu realisieren, macht mich wütend! Wut nimmt mir die Motivation. Das Gedankenkarussell setzt sich in Gang. Hannes, Herr Klavier, Hannes, Hannes, Hannes ... Wut!
Dann wieder mag ich hier weg sein, weil dieses Projekt nun mal TOT ist. Neu anfangen endlich. Aber wie soll ich das, wenn ich nicht arbeite? Wenn ich noch kein Geld verdiene?! Wie soll ich arbeiten, wenn um arbeiten zu können, SO VIEL ZU TUN IST, und mir keiner hilft?!
 
Arnold Schwarzenegger ist ganz der Alte. Sein Film "The Last Stand" ist in den USA gefloppt, während König Abdullah II. Wahlen in Jordanien angeordnet hat.

Planwirtschaft

Plan heute:

- aufstehen
- Bett machen
- Pillen nehmen
- Selbstfürsorge
- Schrittmacher reparieren
- Großputz
- Bankangelegenheiten
- mein Zimmer
- Bett abziehen
- Sit-Ups
- lesen
- Weihnachtszeug ... (vielleicht)

Mittwoch, 30. Januar 2013

Metal Asylum

Juhu, in Vietnam werden Babies sauber gepfiffen. Hätte ich das mal gewusst ... ! Da sag mal einer Entwicklungsland.
Charles muss weiter warten, während Pakistan im Chaos versinkt. Grad noch ein Podcast über die Musikszene Afghanistans, bevor ich mir "Über uns das All" angucke. Gestern "Die Unsichtbare" fand ich sehr beeindruckend, und hat mich nachdenklich gemacht. Mal sehen, ob ich endlich mal wieder einen Film gucken kann, ohne nebenbei noch irgendwas Anderes zu tun, einfach nur Film schauen.

Auf den Spuren von König Artus

Es schüttet hier wie aus Eimern bei angenehmen 11°C. War klar, dass es anfing, als ich loslief, Fridolin aus dem Kindergarten abzuholen. Egal, tat gut zu laufen - im Regen!
Zurück sind wir mit U-Bahn und Bus gefahren. Aber nicht auf direktem Wege, Fridolin wollte herausfinden, was an der Endhaltestelle von der U-Bahn passiert. Also sind wir eben hingefahren. Zu Hause haben wir erst mal die Kokosnuss angezapft - hatte er sich gewünscht - und die Kokosmilch getrunken, dann die Kokosnuss in den Schraubstock an der Werkbank gespannt und .... knacks! Hat mich enorm befriedigt! Nächstes Mal wieder auf die feine Art und Weise, heute eben brutal. War gut. :-))
 
Ach ja, das riesige Playmobil-Löwenritterpaket haben wir aufgemacht - Karton in Karton in Karton und ganz zum Schluss war da ein Mädchen mit Pferd und ein Junge mit Fußballtor, und Gespensterkostüm mit dabei.
Natürlich haben wir die Kokosnuss dann auch gegessen, und dazu Märchen gehört.
Zum Abendessen gab's Kürbis aus dem Backofen mit Butter und Salz - einfach, aber extrem lecker!!
Da wir gut in der Zeit liegen den ganzen Tag schon, gab's heute dann zwei Seeräuber-Moses-Geschichten. Ach, und gerade eben habe ich herausgefunden, dass es im Februar ein neues Ritter-Trenk-Buch gibt. Juhuu!
 
So, nun ein bisschen König Artus hören. König Artus ist zu Ende, es lebe D-Radio Wissen.

Lärm der Woche

Mit Sohni bis zur Endhaltestelle von der U-Bahn gefahren ... er war neugierig, was dann passiert.
Wir wurden freundlich rausgebeten, jetzt weiß er's.
Wieder zurück gefahren,
Kokosnuss geschlachtet und gegessen.
bisschen Playmobil gespielt,
jetzt gibt's Backofenkürbis.

Morgen dann das große Karotten-Inferno.

Algebra in Love

So, heute morgen nach meinem Posting bin ich glatt mal zweieinhalb Stunden in Tiefschlaf verfallen.
Danach war ich kurz fit,
habe gelesen bis zum Mittagessen,
Grießklösschensuppe mit Backerbsen.
Nicht wirklich sehr nahrhaft, und ein komischer Geschmack im Mund,
aber besser als nichts.
Dann wieder gelesen.
Könnte schon wieder SCHLAFEN.
Vorhin habe ich beschlossen, Sohni heute zu Fuß aus dem Kiga abzuholen,
halbe Stunde laufen im Sonnenschein täte sicher gut,
noch dazu bei nahezu frühlingshaften Temperaturen.
Leider sieht es nun wieder nach Weltuntergang aus.
Hm.
Wahrscheinlich fängt's genau dann, wenn ich loslaufe, und gerade den Bus
eben nicht mehr erwische, zu schütten an. Hrckxs.

Naja, zurück nehmen wir jedenfalls wieder den ÖPNV in Anspruch,
dann mache ich Cappuccino und heiße Schokolade, und wir schlachten unsere Kokosnuss.

Zu Abend ... keine Ahnung, wo anfangen.
Ich habe viel zu viele Lebensmittel gehortet.
Alles schön frisch.
Backofenkürbis, mit Butter und Salz?
Profaner Salat?
Oder mein Udon-Meeresalgen-Salat?!
Grießbrei?
Kartoffelsuppe?
Käsebrot?

Sklaven der Leidenschaft

Als Kind war ich über weite Strecken

- Einerseits Partner-Ersatz für meine Mutter. Ich bin mehr oder weniger in Konzerthallen, Sporthallen, Kunstmuseen aufgewachsen. Meine Tante hat ihr mal einen Brief geschrieben, dass das kein gutes Verhältnis sei. Im Nachhinein gebe ich meiner Tante Recht. Ich WAR Partner-Ersatz für meine Mutter. Dennoch: Musik, Sport und Kunst/Kultur haben mich nachhaltig geprägt, dafür bin ich meiner Mutter sehr dankbar. Denn umgedreht: muss eine Mutter, nur weil sie aus welchen Gründen auch immer, alleine mit ihrem Kind ist, ihr eigenes Leben EINSTELLEN?! Nein! So war ich oft das einzige Kind unter vielen Erwachsenen. In Kunstausstellungen eben, in teuren Restaurants. Das hat mich geprägt, und ich möchte das im Nachhinein nicht missen. Viel davon macht mich auch heute noch aus!!! Dennoch hat mir genau DAS meine Kindheit oft auch unglaublich schwer gemacht. Sie hat sich immer geschmückt mit Worten wie "Irgendein Mutter-Kind-Kurs wäre ja niiiiiie im Leben was für mich gewesen". Aber genau DAS hätte ICH gebraucht, denn ich war ein KIND, dass unter dem sehr frühen Tod seines Vaters gelitten hat!

- Andererseits ließ sie mich aber auch oft genug wissen, was WEGEN MEINER EXISTENZ für sie alles nicht möglich sei.

Alle Konflikte, die eine Mutter in einer 'normalen' Familie
- mit sich selbst
- mit ihren Kindern - verteilt auf mehrere Geschwister
- mit ihrem Partner
- eventuell mit den eigenen Eltern
austrägt, hat meine Mutter mit MIR ausgetragen.
ICH war die Schuldige.
IMMER. Und an ALLEM.

Jetzt weiß ich's besser.
Ich habe viel gelernt.

Ich komme darauf, weil die Situation für Fridolin auch nicht leicht ist - Parallele. Aber ich werde es IHM einfacher machen.
Seine Kindheit bewahren!
Er IST sehr sehr reif, den Gleichaltrigen weit voraus,
aber deswegen darf er AUCH noch der Fünfjährige sein, der er IST.
Er muss keine Rolle spielen.
Er darf AUCH Baby sein, schwach und klein, das bei der Mami im Bett schläft.
Ich weiß, dass das richtig ist in dieser Zeit.
Tut ihm gut, Zähneknirschen ist fast ganz weg!
Das führe ich direkt auf die Geborgenheit zurück, die ICH ihm gebe.

To Rome With Love

Sohni gibt mir die Kraft zum Durchhalten.
Für ihn bin ich die Löwen-Paulina.
Tatsächlich.
Tut MIR gut, macht MIR Mut, zu erkennen, dass ich
für ihn GUT da sein kann in seiner Situation,
dass ich für ihn nicht stark SPIELEN muss,
sondern stark BIN.
Keine Fassade, sondern ICH.

Sonnenblume hatte das gestern glaube ich hier geschrieben ... .
Ich werde jetzt lesen SO LANGE ICH LUST HABE,
und nicht 'auf Abruf', ohne mir irgendein Zeitlimit zu setzen von wegen
'um die und die Uhrzeit muss ich aber noch PFLICHT tun, LEISTEN, SCHAFFEN'.
Ich muss gar nichts. NICHTS! Verstanden?!
Und schon gar nicht muss ich MEHR leisten als Andere.
Sterben muss ich. Irgendwann. Ansonsten 'alles kann, nichts muss'. (Das ist übrigens Leitspruch der Swinger-Szene - und der Therapeuten ........ lass ich jetzt mal so stehen).

Jetzt geht's mir wieder gut. So den Umständen entsprechend.
So, dass ich mich da selbst wieder rausziehen kann.

Heute noch habe ich Sohni, morgen frei. Da freue ich mich drauf.
Am Freitag hat er Daheim-Tag, freue ich mich auch drauf, wenn ich morgen Kraft tanken kann!!
Und dann vier Tag am Stück sohnifrei.
Wird mir auch gut tun.

Weiter?!

Weiter geht es so nicht mit Hannes.
Ich habe keine Kraft mehr, emotional dermaßen gegen eine Wand zu
fahren. Das hier ist keine Beziehung - mehr. Nur noch Leid.
Herr Klavier meldet sich auch nicht mehr. Was ist das denn für eine
Art?! Ich erkläre meine Therapie hiermit für beendet.
Danke, Herr  Klavier!

Dienstag, 29. Januar 2013

Zahlen des Tages

... noch 1232 Seiten zu lesen, bis mein Bücherstapel abgebaut ist
... noch 1449 Podcasts zu hören (Bescheidenheit ist eine Zier ... )
... 3 Liter Tee und Wasser getrunken
... 5 Grad hat's draußen
... 10 Cent habe ich heute vor dem Kindergarten auf der Straße gefunden, und mich gefreut!
... 214 770 Bribubble-Punkte bis jetzt

Lob des Gefühls aus dem Bauch

Es tut so unendlich gut, wieder die zu werden, die ich bin.
Ich sein.
Selbst.
 
In einer Radioreportage habe ich gestern gehört, wie Kinderbücher von 'früher' an die heutige Zeit angepasst werden. "Neger" darf man ja nicht mehr sagen, deshalb heißt der "Negerkönig" bei Pipi Langstrumpf nun "Südseekönig". Ein anderer Grund ist, dass viele Kinder heutzutage die Begriffe von früher gar nicht mehr kennen. Ist es dann nicht Aufgabe der Erwachsenen, dafür zu sorgen, dass diese Wörter nicht in Vergessenheit geraten, anstatt die Sprache dem schwindenden Intellekt (?!) anzupassen?!

Montag, 28. Januar 2013

Back to the roots

Aus irgendeinem Grund habe ich ein leichtes Übelkeitsgefühl im Bauch.

Der Tag war gut. Keine Hochleistung, aber doch so einiges, was ich
geschafft habe. Podcasts suchen und hören macht einfach Spass,
Fernsehen brauche ich nicht mehr. Bei Gelegenheit wird er seinen Platz
im Wohnzimmer finden - oder im Karton im Keller. Ich werde wieder die,
die ich bin!

Gerade habe ich meine Tryptophan-Tablette genommen. Hoffentlich hilft's.

Herr Klavier meldet sich nicht mehr. Schade, und keine Art, die ich
mag, aber egal.

Noch paar Seiten lesen.

Freitag, 25. Januar 2013

Hamster

Es geht mir richtig schlecht gerade. Keine Ahnung, wie das jetzt
kommt, und was ich eigentlich habe.
Hannes mag ich nichts mehr schreiben, da kommt sowieso nichts zurück.
Ich habe keine Kraft mehr. Vielleicht ist er noch nicht bereit für
eine neue Beziehung. Ziele haben wir ja sowieso keine zusammen.
Thera meldet sich auch nicht mehr. Dann erkläre ich die Therapie für
beendet, ich habe oft genug angerufen. Ohne Rückmeldung.

Phönix

Blöder Tag bis jetzt. Unterleibskrämpfe, Zwischenblutung trotz Pille,
und ich bin ganz schön platt. Habe ich das jetzt alle zwei Wochen?!?
Bei der Frauenärztin nimmt keiner ab, im Gesundheitsamt wegen Sohni's
Schuleingangsuntersuchung auch keiner.
Spülmaschine läuft, Wäsche müsste jemand machen, einkaufen, für
Frida noch Blumen, Bankgeschäfte erledigen ... . Und Fridolin liegt
oben vor der Glotze. Ich habe ihn heute nochmal zu Hause gelassen.
Von Hannes kein Piep. Bisschen wenig alles. Aber ich fühle mich auch
grade leer. Ein bisschen zu viel von zu wenig grade. Unerfüllte
Bedürfnisse.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Häschen hüpf

Nicht mein Tag, und trotzdem schläft Fridolin jetzt bei mir. Fred hat
ihn ins Bett gepackt, mit Licht an und Einschlaf-CD laufen. Hm. Weiß
nicht, ob das so sinnvoll ist, auf Biegen und Brechen durchzuziehen,
dass er alleine schläft.

Jedenfalls habe ich vorhin vom oberen Stockwerk aus gehört, wie
Fridolin sich im Bett hin und her gewälzt hat. Wenn das Bett knackst,
hört man das bis oben. Nase dicht und dazu Husten. Fred gibt mir die
Schuld - klar. Weil er gestern keine Strumpfhose anhatte. Ja, hatte er
nicht an, weil wir überwiegend drin waren, und ich so vermieden habe,
dass er schwitzt. Aber ich nehme die Schuld nicht an, weil mein Name
nämlich nicht auf dem Päckchen steht, das hat er vergessen zu
beschriften. Fridolin strampelt sich nachts immer frei, dann liegt er
ohne Decke da. Deshalb ist er erkältet. Naja, nun habe ich ihn zu mir
nach oben geholt, keine Ahnung, wie lange er schon wach lag. Nachdem
ich ihn mit Pinimenthol eingerieben, Socken angezogen und dick
eingepackt habe, ist er gleich wieder eingeschlafen. Wenn er morgen
früh nicht fit ist, bleibt er eben nochmal aus dem Kiga daheim.
Nachmittags ist Hortanmeldung. Puuuuh. Am Samstag soll er fit sein, er
hat sich so auf Frida's Geburtstag gefreut!!!!! Frido morgen daheim
würde die Lage im Übrigen enorm entspannen ... .

Vorhin habe ich außerdem noch kurz mit Hannes telefoniert. Keine
besonderen Vorkomnisse, ich muss aufpassen, dass ich nicht rumätze.

Bild des Tages



Dienstag, 22. Januar 2013

Flow

So, am Sonntag morgen haben Hannes und ich uns über "Flow" unterhalten ... am Sonntag Abend hatte ich 'Flow' bis gestern Mittag, aus Gründen, die ich hier jetzt nicht weiter ausführen werde.
 
Heute morgen haben sich hier die Ereignisse wieder einmal mehr oder weniger überstürzt. Nachdem ich Fred darüber in Kenntnis gesetzt habe, dass ich die Mediation zu diesem Zeitpunkt für keinen von uns als zielführend empfinde, und aus diesem Grund - für den Augenblick - auf Eis legen werde, gab es erst mal Stress. Sein Mediator hat mich wider Fred's Erwarten nicht zur Sau gemacht. So ein Mist aber auch, Fred. Sondern er hat das einfach akzeptiert.
So, dann hat Fred meinen Brief vom Wochenende gelesen, und kurz geantwortet ... was mich sehr hoffnungsvoll stimmt. Er hat Worte verwendet, die er seit vor seiner Depression nicht mehr benutzt hat.
So, meine Mediatorin hat mir netterweise ein Einzelgespräch statt der Mediation heute zu viert angeboten, was ich auch angenommen habe. Ich bin hingelaufen, tat gut! Da konnte ich meine Gründe erläutern, weshalb ich zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn in einer Weiterführung der Mediation sehe. Sie konnte das gut verstehen, da ich ja nicht grundsätzlich gegen Mediation bin, dies zu diesem Zeitpunkt allerdings mehr destruktiv als sonst irgendwas empfinde. Außerdem bot sie mir an, mich zu melden, wenn ich weitere Hilfe benötige, beziehungsweise wenn wir wieder eine Basis geschaffen haben, um Lösungen zu finden. Ich bin zuversichtlich, dass ich das gut schaffen werde und zufrieden damit, mir selbst vertraut zu haben!
 
Nach dem Gespräch, das immerhin eine gute Stunde dauerte, habe ich mir in der Bäckerei nebenan einen Cappuccino gegönnt, und gleich ein paar Brötchen für das Abendessen gekauft, bevor ich in den Kindergarten gelaufen bin, um Fridolin 'auszulösen', und mit ihm zum Schwimmen zu gehen. Dort habe ich mich noch ein bisschen mit der Aushilfe unterhalten, Fridolin hat sich gefreut, dass ich ein kleines süßes Gebäck für unterwegs mitgebracht habe. Er war ja den ganzen Tag im Kiga, da hat er sich das schon mal verdient. Dann sind wir mit der U-Bahn gefahren, und von dort 20 Minuten zum Schwimmbad gelaufen. Dort war allerdings noch zu, also haben wir noch eine halbe Stunde auf dem Hof fangen gespielt. So, der Fitnesskurs heute war echt verdammt gut! Ich habe jetzt schon Muskelkater, weil ich's richtig gemacht habe ... . Fridolin hat derweil die Trainerin nach einer Schwimmnudel gefragt, und ist zwischen den Leuten hin und her geschwommen. Das hat mir echt einen Kick gegeben. Heute war's richtig Sport. Wusste ich doch, wie gut mir das tut! Ich war schon immer super-sportlich ... bis ich alles aufgehört habe wegen Fred. Dann ging's wieder 20 Minuten zur Bushaltestelle ... wo wir den Bus gerade noch erwischt haben! High five! Fridolin hat sich gefreut wie ein Schneekönig. Sonst ist es ja oft genug andersrum, dass wir dem Bus hinterher winken ... .
 
Zum Abendessen gab's Brötchen mit Käse - köstlich, nun schmeiße ich Fridolin ins Bett, dann ist Feierabend ... . Morgen hat er einen Tag kindergartenfrei. Wir werden erst mal ausschlafen, in Ruhe frühstücken, dann gibt es ein Angebot mit englisch für Kinder, und wenn wir schon mal in der Stadt sind eine Runde schnipp schnapp Haare ab für Fridolin, Geburtstagsgeschenk für Frida organisieren, Kleinigkeit essen ... und dann mal schauen. Donnerstag habe ich frei. Hö. :-)

Hanuman

Hanuman

Guten Morgen!
Heute mal was vergleichsweise Neues ... . Die letzten Wochen und
Monate kam ich ja immer ganz schlecht aus den Federn, habe ewig
gebraucht zum Aufstehen. Heute also den Wecker auf 5.30 Uhr gestellt,
stehe ich jetzt auf. Dann ist Sohni mal wieder ein bisschen früher im
Kiga. Und ich früher wieder da, um was zu schaffen ... .

Samstag, 19. Januar 2013

Denkanstoß


Menschen reisen,
um die Höhe der Berge zu bestaunen,
die riesigen Wellen des Meeres,
die Länge der Flussläufe,
die ungeheure Ausdehnung des Ozeans,
die Umlaufbahn der Sterne –
und sie gehen an sich selbst vorüber ohne zu staunen.

Aurelius Augustinus

Das schwarze Blut des Kapitalismus

Ich stelle fest:
Bis jetzt habe ich meinen Vorsatz, das mit dem 'Durchhalten' in verschiedenen - den wichtigsten - Bereichen im Jahr 2013 noch nicht wirklich für mich zufriedenstellend geschafft.
Umgedreht - Zeit, die Dinge einmal mehr rational zu betrachten:
 
Was erwarte ich denn?!
 
- Neues Jahr und >ZACK< kein Bedürfnis mehr nach dickmachendem Essen, und >ZACKZACK< 25 kg abgenommen - in bis jetzt 18 Tagen?! Und nur weil 'neues Jahr' ist, habe ich auf einmal wieder Lust, jeden Tag genug Sport zu machen, und der Schweinehund löst sich in Luft auf?!
 
--> Wohl kaum. Fakt ist: Ich sollte meine Ansprüche einmal mehr dem Realitäts-Check unterziehen. Was ist möglich? Was ist zu schaffen?! Vor einigen Monaten habe ich mir mal ein Ziel gesetzt ... jeden Tag um die 40 Seiten lesen, damit ich einen bestimmten Teil meiner Bücher bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gelesen habe.  :-)) Wenn ich das dann nicht geschafft habe, 'musste' ich eben am nächsten Tag entsprechend mehr Seiten lesen ... . Druck! Druck! Druck! Nix gut. Am Ende war die Motivation weg, weil das alles so nicht schaffbar war. Also habe ich meine Ansprüche runtergeschraubt. Ich habe mich jahr(zehnt)elang auf vielen Gebieten massiv selbst überfordert, und auch viel geschafft. Das hat die massiv zu hohen Erwartungen mir gegenüber in meinen Mitmenschen geweckt. Nun: gehe ich bewusst den Weg der UNTERforderung. Nicht nichts von mir selbst erwarten und fordern. Aber eben massiv weniger als ich definitiv schaffen kann. Das Ergebnis ist ein neues Gefühl. Heißt ja nicht, dass ich mich jetzt den Rest meines Lebens immer unterfordern werde. Aber ich denke, so kann ich schaffen, irgendwann eine Balance zu finden.
 
--> Mir gelingt ja in der Tat auch in diesem Jahr schon viel. Wenn ich's mal so betrachte.
Das mit dem Sparen klappt gut, inklusive Buchhaltung. Je weniger ich ausgebe, desto weniger kompliziert ist das mit der Buchhaltung.  :D  Ganz einfach. Ich liebe einfache Lösungen.
 
--> Das mit dem Abnehmen hat noch nicht geklappt, aber ich überesse mich nicht mehr, ich achte weiterhin auf mich, verbiete mir aber weiterhin nichts. Umgedreht habe ich doch schon geschafft, kein Bedürfnis mehr nach Cola-Zuckerwasser-Schrott zu haben, weil ich wachseinstechnisch andere Lösungen gefunden habe. Vielleicht braucht es da einfach auch noch länger eine Stärkung der Basis, bevor ich den nächsten Schritt gehen kann.
 
--> Ich komme aufräumtechnisch nicht SCHNELL voran, aber ich KOMME voran, in einem Tempo, das mir ermöglicht, nicht auf Schienenersatzverkehr zurückgreifen müssen. Weil ich tue, was ich kann.
 
--> Das mit dem Schlafen klappt soweit. Wie ich früh schaffe, aufzustehen, ist eine andere Baustelle. Aber 'Schlafen' ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.
 
--> Bis jetzt bin ich nicht mehr krank geworden.
 
--> Ich habe erreicht, dass meine Angst, Wut, Trauer etc mich nicht mehr umhauen, im Gegenteil ... ich trotz aller Umstände Zuversicht habe, dass alles irgendwie werden wird, und Selbst-Vertrauen, dass ich das irgendwie schaffen kann.
 
--> Ich finde meinen Umgang mit Frida gut, obwohl ihrer mit mir alles andere als gut ist.
 
--> Ich öffne mich wieder anderen Menschen. Letzte Woche haben wir Freunde besucht.
 
--> Arbeitstechnisch habe ich dieses Jahr auch schon bisschen was wuppen können.
 
--> Ich behandle Fred wie einen ERWACHSENEN MENSCHEN, obwohl er sich mir gegenüber hier wieder ... nun ja. Hrckxs. Oder anders formuliert: wenn er Kind sein will, dann kann er das gerne sein, aber ICH bin nicht mehr seine Mama, die alle Probleme für ihn löst. Er will ins Schwimmbad mit Sohni, dann muss er selbst sein Zeug zusammensuchen. Hallo?! Nicht meine Aufgabe ... .
 
--> Ich schaffe, meinen Kopf selbst wieder grade zu rücken. Ist doch völlig wurscht, wer jetzt wen fragt, was wir jetzt nun am Wochenende machen wollen, Hannes mich oder ich ihn. Ergo: kein Grund für Rumgezicke, das mir sowieso nicht zusagt. :-)
 
Ich bin da jetzt nicht stolz drauf oder so, das wäre übertrieben, aber unterm Strich habe ich schon eine gewissen Zufriedenheit mit mir selbst. Nicht SUPER, aber GUT find ich das alles schon bisschen.
Also: Anspruchsdenken der Realität nicht angepasst, aber mein Ego. Ich bin ja gar nicht soooo schlecht. Kein Grund, alle Vorsätze über den Haufen zu werfen, sondern weiterzumachen! Schritt für Schritt!!

Verkehrte Welt

So, die letzten 1000 Tage ging der Wecker um 6 Uhr, und ich habe
mindestens eine halbe Stunde gebraucht, um wenigstens im Ansatz
aufstehfit zu sein.
HEUTE, wo ich hätte ausschlafen können hingegen, bin ich seit 5.55
Uhr wach. Hrckxs ... . War klar.
Erst mal in Ruhe lesen .... .

Dienstag, 15. Januar 2013

Zähneputzen

Zähneputzen

Die Nacht war viel zu kurz. Trotzdem habe ich im Gegensatz zu den
Tagen und Wochen zuvor nur 45 Minuten zum Aufstehen gebracht.

War wohl nicht Hannes' Tag gestern. Super.

Minimal-Mail von Frida. Ohne Hallo und tschüs. Anstand?! Naja, so
gesehen besser als irgendwelche Beschimpfungen.

Grade Anschiss im Kiga, weil ich heute nicht zum Elternabend gehen
kann. Unnötig. Sonst bin ich immer da. Ja macht nichts, immer drauf,
ich ertrage noch mehr.

Von Fred habe ich heute noch nichts gehört. Na los, da geht noch
was ... .

Zähneputzen und ab zum Kinderarzt.

Die lange Guns-n-Roses-Nacht auf Welle P&C1

Get in the ring, motherfucker, and I gonna kick your bitchy little ass!

Ha, was soll ich 'CDs mit richtiger Rockmusik' KAUFEN für Sohni. Sohni
will hard rock, Sohni bekommt hard rock. Ich habe ja alles da. Morgen
wird's laut hier! Dampf ablassen. Dringend!

Mal gucken, was ich noch so in meinem Fundus habe ... .

Höre jetzt seit drei Stunden alle Guns n Roses-CDs, die ich besitze.
Und das sind alle, außer 'Chinese Democracy'.

Gunner for a lifetime and beyond,
Paulina

Montag, 14. Januar 2013

Nichts

Heute morgen hatte ich dir eine SMS geschickt wegen gestern.
Vermasselt. Darauf kam - nichts.

Gewartet ... 'früher' war in der Mittagspause 'ich wollte mal deine
Stimme hören'.

Nachmittags habe ich angerufen, weil ich dich hören wollte wegen
UNS ... kam Nochfrau Nochfrau Nochfrau keine Zeit ich rufe dich heute
Abend an.

Abends habe ich dir eine SMS geschickt, kam drauf - nichts.
Auf meine Mail vom Abend - nichts.

Weiß grade in diesem Augenblick nicht, was ich noch denken und fühlen
soll.
Wer oder was bin ich eigentlich für dich?! Die Kumpelin für ab und zu
mal Sex?!

Denkbar ungünstiger Zeitpunkt für NICHTS. Rückschritt.

Dienstag, 8. Januar 2013

Denkanstoß

„Die wichtigste Zeit ist nur eine: der Augenblick. Allein über ihn haben wir Gewalt.“
 
Leo Tolstoi
 
 
Augenblicke zum Innehalten;
Augenblicke zum Nachdenken;
Augenblicke zum Entspannen;
Augenblicke zum Meditieren;
Augenblicke zum Orientieren;
Augenblicke zum Unterhalten;
Augenblicke zum Genießen;
Augenblicke zum Sein.

Montag, 7. Januar 2013

Bild des Tages

Die Sterne vom Himmel holen ... mein Ersatzessen!
 
Posted by Picasa

Ungewissheit

Buchhaltung 2013 angefangen
 
Termine 2013 weiter übertragen, der große Kalender ist fertig, mein persönlicher so gut wie. Fred hat sich schon wieder blöd selbst darüber geäußert. Wenn’s ihm nicht passt, soll er’s doch selber machen, dann sieht er, was das für eine Arbeit ist, weil ich netter- und praktischerweise ja gleich koordiniere was? Wann? Und wo?!!!
Frido ist heute nicht zum Turnen gegangen, weil er ganz schön platt ist. Armer Kerl! Kurz geschlafen letzte Nacht.

Weihnachtssachen im ganzen Haus eingesammelt, aber noch nicht aufgeräumt. Viel zu viel Arbeit für grade. Fred und Fridolin gebeten, unten im Erdgeschoss auch etwas zur Haus-Ordnung beizutragen, darauf kam nur „Hä?!“ – klar.

Seit gestern habe ich mich auf das Abendessen gefreut: Kartoffeln mit Butter und Salz und Fisch dazu. Gestern ging die Platte aus irgendeinem Grund von selbst aus, was ich nach 30 Minuten Hunger feststellen musste, heute habe ich die Kartoffeln gekocht … um danach festzustellen, dass von 10 Kartoffeln (für morgen hatte ich Bratkartoffeln geplant) 9 Stück kaputt waren. Hm. L Naja, der Zander dazu war lecker, aber nicht ausreichend. Hunger. Nun habe ich mich bei Weitem nicht übergessen, und trotzdem zwickt irgendwas im Bauch. Von den zwei Kartoffeln?!

Fred hat Fridolin grade angeschrien. Krass, nach einem Tag 'Zuständigkeit'. Er bringt ihn jetzt schon ins Bett. Fridolin war vor einer Viertelstunde schon zum Gute-Nacht-Sagen da.

Ich habe Schiss vor dem Mediationstermin morgen. Nehme mir das Recht heraus, morgen zu entscheiden, ob ich das machen möchte, und abzubrechen, wenn mir das nicht gut tut. Kleiner Disput mit ihm, weil er meinte, wir träfen uns dann dort im Wartezimmer, ich den Vorschlag machte, dass wir uns ja vor dem Haus treffen und gemeinsam rein gehen könnten. Dann eben nicht. Tun wir eben so, als wären wir Fremde. Erschütternd.

Steter Tropfen höhlt den Stein irgendwann

Stelle fest:
Mangelndes Selbstwertgefühl ist nicht zielführend.

Was tun:
Gegensteuern!

Bereits getan:
Mir das Foto von meinem La-Gomera-Auto entwickelt als Ich-Bin-Nicht-Lebensunfähig-Gedächtnisstütze entwickelt und in den Geldbeutel zur Erinnerung.

Effekt:
Gleicht Null.

Veränderung:
Besseren Platz als den Geldbeutel suchen, damit 'Ich bin nicht minderbemittelt' vielleicht irgendwann mal in mein Hirn reingeht! Notfalls mit dem Vorschlaghammer!!

Unterm Strich:
Ich bin kein Mensch, der sich mit unguten aber veränderbaren Zuständen zufrieden gibt - Lethargie ist von Natur aus nicht meins.

Selbstwert

Bisschen was erledigt im To-Do-Wirrwarr ...

Nun habe ich auch die JA-Frau erreicht, sie hatte angerufen, um mir mitzuteilen, dass meine Unterlagen bei ihr eingegangen seien, und mein Fortbildungsprogramm bereits abgesegnet - WOW! Macht Spaß.

Habe etwas Technisches gewusst. Sensationell. Nein, ich bin vermutlich nicht doof. Nur eben altes Spiel: wenn ich's lang genug gesagt bekomme, dass ich doch sowieso dies nicht auf die Reihe bekomme, und "wie solltest du das denn schaffen?", dann glaubt man halt irgendwann wirklich dran ... . Umgedreht funktioniert das natürlich auch ... Erfolgserlebnisse für Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen mit dem ist es jetzt nicht wirklich weit her bei mir. Phasenweise. Stabiler als noch vor einiger Zeit, aufsteigender Ast, jawohl. Nur eben noch zerbrechlich.
Deshalb gestern morgen ja auch 'Drama' im Hause mit Hannes, weil in meinem Kopf das 'Warum-Gespenst' hauste mit der Frage 'Was will ein toller, gutaussehender, sportlicher Typ wie ER mit einer ... wie MIR?! Großes Nebel-Fragezeichen in meinem Kopf, die Frage nach dem 'WARUM hast du mich lieb?' und Stress. Naja. Kommt eben davon, wenn Fred meine Zurechnungsfähigkeit permanent in Frage stellt. Selbst wenn ich sage "Der Eintritt in den Zoo kostet 525€", dann muss er nochmal nachprüfen, ob wirklich stimmt, was seine minderbemittelte Frau (ich) sagt. Wenn ich sage "Ab heute ist wieder Fußballtraining", ruft er beim Trainer an, und fragt nach! So als wäre ich eben minderbemittelt oder sonstwas ... . Dann kommt irgendwann Zero-Selbstwert dabei raus.  Und sowas fünfmal am Tag. Rational betrachtet, fragt sich, WER hier das Problem hat ... nicht ich. Aber wenn mein Selbstwertgefühl eben sowieso nicht weit her ist, dann ist es ein Leichtes, das auszuhöhlen. Naja, ich arbeite ja dran ... .
 
Außerdem habe ich meinen Vorsätzen Struktur verpasst, und sie, sowie meine Pläne ergänzt.
 
Weiter geht's mit der Weihnachtsdekoration ... zumindest abnehmen ... .

To-Do-Wirrwarr

Abhaken:
 
- aufstehen
- anziehen
- Bett machen
- Zähne putzen - habe arge Zahnfleischprobleme. Warum jetzt wieder das?!
- Mittag essen (grade drei Mandarinen)
- Cappuccino trinken
- Zeitung lesen
- Frau Henker zurück gerufen (sie hatte mich angerufen und auf den AB gesprochen, jetzt geht niemand hin bei ihr)
- Herrn Klavier angerufen, weil ich in beiden Kalendern Thera-Termine an zwei verschiedenen Tagen (immerhin zur gleichen Uhrzeit) eingetragen habe, geht aber nicht mal der AB hin.
- abgespült - Fred's Job, und die Spüle saubergemacht von Fred's Gekoche (auch sein Job)
- Eichhörnchen gefüttert
- Wintervögel gemeldet und Gewinnspiel ausgefüllt
- unten bisschen Zeug hin und her geschoben (aufräumen)
- mich gleich um Mundpflege gekümmert und neue Zahnbürste geholt - kommt das von den Antibiotika?
- Schmutzwäsche mit in den Keller genommen
- Weihnachtskisten zum Verstauen mit nach oben
- Taschentücherboxen aufgefüllt
- Fred angerufen, paar Kleinigkeiten geklärt, bevor ich da jetzt lang rum-simse (was für ein WORT!)
- Zander aufgetaut, gibt's später zu den nicht gekochten Kartoffeln von gestern
- gute Mail an Cousinfreund geschickt
 
.... klingt viel, ist de facto aber nicht wirklich was, was mich groß weiterbringen würde. Langsamer Tag heute. Mir egal, bassd scho!
 
Einen Augenblick innehalten, dann weitermachen.

Ritt auf der Kanonenkugel

Wenn ich an morgen denke, wird mir schlecht!!!
Zum Glück habe ich morgen Fridolin-Verantwortlichkeitstag,
danach hole ich ihn aus dem Kiga ab, dann gehen wir in den Lego-Laden (paar Platten und lange Grundbausteine holen) und müssen nicht zu Hause sein.

Erst der Uro-Termin, und dann die Mediation.
Unabhängig von Fred's Zielen möchte ich mir das mit der Mediation erst mal ANSCHAUEN, und für mich rausfinden, ob das passt, ob das zielführend sein kann! Thera meint nein. Hm. Gibt mir zu denken. Ich für mich nehme mir das Recht, morgen erst mal zu SCHNUPPERN, und den Mediator kennenzulernen und morgen noch nicht über das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Sohni zu entscheiden. Ich bin aber auch ganz schön naiv manchmal, glaube ich. Oder idealistisch? Andere Frauen packen das Kind einfach ein, dann ist es weg, schaffen Fakten und stellen den Partner vor vollendete Tatsachen. Ich lasse mich selbst ins offene Messer laufen. Sohni weggenommen zu bekommen, wäre mein endgültiger Untergang, egal wie weit ich mich jetzt wieder aus dem Dreck gezogen habe, und wie gut es mir de facto geht.

Aufmerksamkeitsdefizitär

Auf mich selbst konzentrieren.
 

Konzentrieren, auch wenn der halbe Tag bald vorbei ist.
Ich kann nur so viel tun können, wie ich eben tun kann, ohne umzufallen.
Schritt für Schritt, auch wenn ich rennen müsste.
Mich selbst überschlagend.
Geht nicht. Muss auch nicht. Geht nur so langsam, wie es eben geht.
Schritt für Schritt.
Dazwischen innehalten zum Weinen. Tut gut. :-)

Befreiungsschlag.
 
Morgen Termin beim Nieren-Doc. Besser, ja. Aber lange nicht gut. Hm. Sagt mir mein Gefühl.
 
Bin stolz, dass ich meine gesamten Betriebserlaubnisfortbildungsplankram am Samstag fertig gemacht, zusammen gepackt UND abgeschickt habe. Mit einer Briefmarke, die ich vom Payback-Programm geschenkt bekommen habe - praktisch.  *heilig* ICH MUSS MICH SELBST LOBEN. DARF stolz darauf sein, DAS geschafft zu haben. Muss mich selbst dafür würdigen! Darf das nicht vergessen, ein IMMENS großer Schritt, der seine Zeit im Spotlight braucht! Mir selbst die Aufmerksamkeit schenken, die ich verdient habe!
 

Lied des Tages

Normalerweise bin ich echt kein Fan dieser Gruppe ... wirklich nicht meine Musik. Aber als ich heute Morgen um kurz nach 6 Uhr eine SMS von Hannes bekommen hatte, stand das Lied des Tages einfach fest:
 
Pur - Geweint vor Glück

Denkanstoß


Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann.
Mark Twain

Engel

So, eigentlich wollte ich um 6.30 Uhr aufstehen, weil heute sehr viel
zu tun ist. Aber mein Körper meldet "Alarmstufe gelb" - besser als
krank, aber jetzt auch nicht wirklich fit. Deshalb gebe ich mir noch
bis 8 Uhr. Halbe Stunde. Aus 8 wurde inzwischen 9.30 oder 10 Uhr. Von
wegen Anpassungsstörung - ich passe mich mir selbst an, endlich
wieder, das tut einfach nur gut.
Ich bin glücklich mit dir, Hannes! Freu mich ... . :-)
Noch bisschen dösen und lesen, dann bin ich fit, dann packe ich's aber
an!

Geweint vor Glück

1.30 Uhr - spät geworden

Vob 2.08 bis 3 Uhr - Frido den Rücken gekratzt, Kind kann nicht
schlafen vor Denkerei; hin und her gewälzt.

6.16 Uhr - mit einer Liebes-SMS von Hannes geweckt worden. Feiertag.
Ostern! Weihnachten! Wow!! Ich dich noch viel mehr. Geweint vor Glück.

6.20 Uhr - Wecker klingelt, und wir sind beide annähernd wach.

6.40 Uhr - mal nicht zu sehr freuen.

Abgesehen davon habe ich Halsweh. Das war eigentlich weg gewesen. Aua.

Sonntag, 6. Januar 2013

Und noch ein paar Stunden

Ach ja, als Hannes mich gestern vom Bahnhof abholte, hat er einen Abstecher zur Spaßkasse gemacht, während ich einen Briefkasten suchte, dem ich meine gesammelten Werke anvertraut habe.
Ein Riesenstein, der mir vom Herzen fällt. Meine Jahresplanung an Fortbildungen, und mein Antrag auf Weiterführung meiner Betriebserlaubnis komplett ausgefüllt. Fertig. Für den Erste-Hilfe-Kurs bin ich auch angemeldet, nun muss ich nur noch das mit den Versicherungen abklären.
 
So, wieder zu Hause gab's erst mal kein Mittagessen für Fridolin, wir hatten irgendwie beide keinen Hunger. Ich habe mir erst mal ein Kirschkernkissen auf den Hals gepackt, denn irgendwie habe ich gestern abend eine ganz doofe Bewegung gemacht, seitdem tut mein Hals ganz schön arg weh. Verrissen oder so. Bäh.
 
Ja also ... Fridolin hatte gestern Nacht wohl ziemliche Probleme, weil er mich so sehr vermisst hat. Es muss wohl ziemliches Theater gegeben haben. Hm. Fred hätte ihn ja anrufen lassen können ... . So, dann haben wir heute viel gespielt, und eine Lego-Festung gebaut. Dabei haben wir auch übers Umziehen gesprochen, welche Möbel mit sollen, und ich habe ihm von der Ritterburg erzählt, die ich ihm für sein neues Zimmer schenken möchte. Auch gab es ein kurzes Gespräch mit Hannes über die Möbelaufteilung, wobei ich ihm mitgeteilt habe, dass Fridolin Bescheid weiß über den Umzug. Den Tag über haben wir immer mal wieder gespielt, aber ich habe mir auch meine Pausen genommen. Absonsten haben wir Carcassonne gespielt, und ein bisschen Gitarre. Ich mit Fridolin, ich für mich, er für sich. Er schnappt sich oft einfach so die Gitarre, und trällert ein paar Liedchen. Tag gut. Zu Abend sollte es dann Kartoffeln mit Butter und Salz geben. Ich habe die Eieruhr gestellt ... die auch klingelte nach gefühlten 1000 Minuten, um festzustellen, dass ... der Herd sich abgeschaltet hatte aus welchen Gründen auch immer, und die Kartoffeln nach wie vor roh waren. Zum Glück hatte ich noch ein bisschen Körner-Essen im Kühlschrank. Die Taler einfach in die Pfanne, angebraten und ferdsch.
 
Dann später habe ich Hannes eine Mail mittellange Mail geschickt, weil mir einfach ein Bedürfnis ist, das mit meinen Gefühlen anzusprechen. Mal sehen, ob und wie er darauf reagiert.
 
Fridolin schläft heute wieder bei mir, wir brauchen das alle beide. Morgen habe ich tatsächlich wieder einmal einen ganzen Tag FREI!!!

24 Stunden minus 8

Ja, Alkohol schon wieder. Naja, ist ja bald alle dann. Nun besitze ich nur noch ein kleines bisschen Bier. Wenn das weg ist, kaufe ich nichts nach. So. Alles verbrauchen, was zu verbrauchen ist, die Gefriertruhe wird auch langsam leerer. Jedenfalls ... im angenehmen Suff gestern sagte Hannes so ein paar Sachen, die er so noch nie gesagt hat. Tat gut. Von wegen harter Kerl!
 
Heute Morgen kam es dann zu einem kleinen Disput. Ich habe gewagt zu fragen "warum" er mich denn lieb hätte. Böse W-Frage. Sorry, das bin eben ich. Mittelweg finden. Klar, einfach mal stehen lassen und freuen über das Gesagte und Gefühlte, aber Nachfragen muss auch mal erlaubt sein, ohne dass gleich Drama ist. Drama, das im Übrigen von Hannes ausgeht. Denn mir würde Frage - Antwort - Freude genügen, mir Sicherheit geben. Sicherheit - Stichwort. Ich, die so unsicher ist manchmal. Antwort, einfach nur. Nach einem schönen Spätstück sind wir dann Richtung meinem Zuhause gefahren.
 
Auf dem Weg lief von der neuen CD der Toten Hosen das Lied 'Ein guter Tag zum Fliegen'. Einfach passend! Wie fühlst du dich? Bist du glücklich mit dir? Bin ich glücklich mit dir? Hast du mich lieb? WARUM?! Sieh mich an, und frage mich, wie's mir geht. Sieh mich an! Sieh in mein Herz! Sieh mir ins Gesicht! Sieh mich an, und lass uns zusammen sein.

24 Stunden oder so ...

Krass ... Fred hat mich gestern zum Bahnhof in die Nachbarstadt gefahren, weil es richtig fett geregnet hatte, um von dort aus zu seinem Nebenbuhler? Nachfolger zu fahren. Dafür hat er definitiv was bei mir gut!!

Hannes ... hat mich gestern sogar am Bahnsteig abgeholt. Das war mal ein schöner Empfang!! Wir sind als erstes einkaufen gegangen fürs Abendessen. Hihi, an dem Tag, an dem wir zusammengekommen sind, waren wir Abends nach dem See in einer Pizzeria zum Essen, wo wir uns über eine 'Gesellschaft' am Nachbartisch lustig machten, die sich offensichtlich wenig zu sagen hatten. Gestern waren wir beide einfach zu schlapp und k.o., zudem hab ich's geldtechnisch jetzt nicht mehr so dicke, als dass ich ständig weggehen könnte. Also ... um dem uns Schweigend-Gegenüberzusitzen zu entgehen, haben wir uns für einen gemütlichen Abend entschieden.
Abendessen war indisch-arabische Fusion-Küche: Couscous mit mediterranem Gemüse und indischen Gewürzen, Wein kam aus Spanien, Raki aus der Türkei, und Haselnussschnaps aus Tschechien (von vor dem Skandal mit dem gepanschten Alkohol), der Film aus Frankreich, und Cindy aus Marzahn oder eben Charlottenburg.
"Willkommen bei den Sch'tis" - einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Und wir haben so gelacht, das tat einfach nur verdammt gut. Dabei ist der Film keineswegs klamaukig.

Bild des Tages

 
Fridolin's und mein Meisterwerk heute ...


Bearbeitung

So, Fridolin ist im Bett - meinem, schlafend. Fred findet das nicht gut, aber er hat das Modell der Nicht-Einmischung gewählt, wenn es darum geht, dass ich gefälligst ihm nicht reinzureden habe. Andersrum hingegen steckt nicht viel dahinter. Mir egal. Ich tue, was ich für richtig halte. Jetzt endlich mal seit gestern Nachmittag das bearbeiten. Ist aber sooooooo viel alles ... puuuh. Aber wenn ich das nicht rausschreiben würde, wäre es in mir gefangen, und würde irgendwann verpuffen, so wie diese Boviste. Morgen habe ich tatsächlich einen ganzen Tag lang SOHNIFREI!!

Lied des Tages

 Ein guter Tag zum Fliegen - Die Toten Hosen

Denkanstoß

Das Leben ist kein Strand, sondern ein Gebirge.

Indianische Weisheit

Samstag, 5. Januar 2013

Das mit dem Eichhörnchen

Sie wissen schon, liebe Leserinnen und Leser, das mit dem Eichhörnchen, das sich mühsam nährt. So ist das bei mir auch. Hier ein bisschen Halsketten sortieren (Plan war AUSsortieren, aber das will gerade noch nicht so recht; eigentlich müsste viel mehr weg!), da ein bisschen Termine anfangen zu übertragen, aber nicht fertig, weil noch zu viel fehlt.
Naja, besser das Eichhörnchen nährt sich mühsam, als gar nicht. Besser durcheinander vorankommen, als stehen zu bleiben. Wobei ... wenn ich mich weiter in Zeitlupe bewege, muss ich aufpassen, nicht von mir selbst eingeholt zu werden ... . Alles nicht so einfach. Step by step eben!

Denkanstoß

Man kann beobachten, dass eines jeden Menschen Sehnsucht nach derjenigen Gegend reist,
in welcher er das meiste und kräftigste Licht und die sattesten Farben wahrgenommen hat.

Carl Spitteler

Lied des Tages

Musik läuft - lief, aber irgendwie ist mir gerade alles zu viel. Ich mag lieber immernoch Ruhe haben. Es lief der Song des heutigen Tages:

New Kids on the Block - Step by Step
 
 
Genau so mach ich's: Schritt für Schritt - einen Fuß vor den anderen setzend. So und nicht anders. Moderates Tempo anschlagen. Nicht so langsam, dass ich umfalle, aber auch nicht so schnell, dass meine eigenen Füße sich verheddern und ich ins Straucheln gerate. Einfach Tempo anpassen ... . Reiter und Pferd. Danke, Herr Klavier! Ob wohl alles gut gegangen ist mit dem Baby?!


FilmFilm

"Kaddisch für einen Freund" - gerade eben zu Ende geguckt, bevor die Ausleihfrist abläuft. Ich schreibe später eine Rezension dazu.

Raus!!

raus aus MEINER lethargie!!
:-))
ich habe mir doch immer gewünscht, mit fred gemeinsam einen sport zu machen.
irgendwas eben. aktivität.
jetzt will hannes mit mir ... und ich will doch abnehmen.
dann blamiere ich mich eben bis auf die knochen.
SO WHAT?!
wenn ich durchhalte, wird's wohl irgendwann mal besser werden.

Tot

ab exakt JETZT habe ich sohnifrei. auch mal nicht schlecht.
eigentlich ab heute morgen, aber fred war auf einmal weg, da kann ich sohni schlecht alleine lassen.
nun denn. jetzt haben wir eben schön gefrühstückt, und dann den film von gestern zu ende gesehen. selbst schuld, fred. er lässt sich entgehen, mit seinem sohn zusammen sein zu dürfen. wahrscheinlich kommt der ultimative 'schlag', wenn's dann um's sorgerecht geht ... .

ähm ja ... nun muss ich echt ranklotzen, wenn ich heute nachmittag zu hannes fahren möchte.

ach ja, letzte nacht ... gut eingeschlafen, gut durchgeschlafen, aber heute morgen nahezu tot aufgewacht.
vielleicht nehme ich mir eine schlaftablette mit zu hannes.
weil ich mag mal wieder früh wach werden, und FIT sein. frage mich, ob ich jemals wieder wach werde?!

Lethargisch

Andererseits tut er nichts im und am Haus. Offensichtlich ist er noch
nicht mal dafür zuständig, die Rollläden im Haus hoch zu machen.
Dafür hat er ja das Hotelpersonal - mich?! Sehr armselig!

Hyperaktiv

Fred ist wahlweise hyperaktiv, und dann wieder lethargisch. Ja, er ist
der Ernährer und Versorger hier. Dafür braucht er einen Ausgleich
voll ok. Nur Golfspielen, Busfahren und zweimal pro Woche
Tischtennisspielen halte ich dann doch für geringfügig übertrieben.
Er sollte nicht vergessen, wer möglich macht, dass er das tut, wer
deswegen keinem eigenen Hobby nachgeht, wer Fridolin versorgt, und den
Haushalt schmeißt. Irgendwie kapiert er das nicht. Ich brauche auch
drei Hobbies, die mich unverfügbar machen.

Angst?!

Fridolin hat leichten Schnupfen seit drei Tagen, seit Fred da ist, kränkelt er, Fred ist irgendwie auch krank. Ich bin gesund - noch. Fred hält sich grundsätzlich nicht die Hand vor beim Husten.
Wenn ich ehrlich bin, fange ich auch leicht an zu schwächeln, ganz leicht.
Hannes mag morgen Sport machen - mit mir. Schwimmen! joggen! oder Sauna!
Dahabe ich Angst vor. Eines schlimmer wie das Andere.
Fridolin riecht krank. Bäh. Ich DARF mich auf keinen Fall anstecken!!!!!

Freitag, 4. Januar 2013

Der Schlüssel

Das ist der Schlüssel:

Wenn Hannes so hart ist mit sich selbst, mit mir, mit allem,
dann muss ich auch hart sein, um nicht verletzt zu werden,
um nicht unterzugehen.
Aber das will ich nicht mehr, hart sein, Fassade, bedingungslos stark sein.
Das ist so anstrengend, Fassade anstreichen, stark sein, hart sein kostet so viel Kraft.
Energie.
Ich will weich sein.
Dürfen.
Die, die ich bin
und trotzdem geliebt.

Lied des Tages

Ich habe lange (?!) hin und her überlegt, um festzustellen, dass es ein "Lied des Tages" heute schlicht und einfach nicht gibt. Ich habe nicht aktiv Musik gehört, zum Einen. Zum Anderen genieße ich im Augenblick ehrlich gesagt einfach nur die vorherrschende Stille, ab und an Fridolin beim Schnaufen zuhörend. Aber weil's so schön ist, hier der Film, den wir heute angefangen haben:
 

Absprachen

So, dann ... seit Fred wieder da ist, kommt es zwischen Fridolin und mir ab und an zu kleinen Reibereien. Was irgendwie völlig logisch ist. Wenn auch sehr anstrengend und kräftezehrend. Vorhin dann hat er etwas zu mir gesagt, was gar nicht ging, woraufhin ich ihn nach draußen schickte zum Nachdenken. Abgemacht war, dass wir nach dem Abendessen den Film zu Ende gucken. Aber dafür muss es eine Strafe geben, deshalb gibt es den Film morgen früh, wenn das klappt.
Im Gegensatz zu Fred's Einmischung heute, habe ich jetzt versucht, das mit Fred abzusprechen. Dann mache ich morgen mit Fridolin Frühstück und Film, und habe danach bis Sonntag Vormittag frei. Was ich bis dahin tue, ob ich hier bin, und wann ich gehe, wenn ich gehe, geht Fred theoretisch nichts an. Praktisch ginge dann aber endlich mal wieder bei/mit Hannes schlafen *hüstel*. Zwei Fliegen, eine Klappe.
Nachdem Fridolin sich dann entschuldigt, aber weitergebockt und Theater gemacht hat, und er im Rahmen seiner Rumpelstilzchenaufführung keine Gute-Nacht-Geschichte wollte, haben wir das dann auch sein lassen für heute, somit habe ich seit 19 Uhr Feierabend. Kommt mir insofern ganz gelegen, weil's mir seit der Suppe irgendwie ein bisschen flau im Magen ist. Bäh.
So früh ins Bett zu gehen scheint ihm aber ganz zuträglich zu sein, denn es hat keine 10 Minuten gedauert, bis Fridolin eingeschlafen ist. Ich mag jetzt einfach irgendein Buch lesen.
Bezüglich Hannes bin ich ganz entspannt. Nachdem ich ihm heute morgen eine unaufdringliche Nachricht geschickt hatte, dass ich an ihn denke heute Abend, sprich jetzt, wenn er seinen Sohn wieder 'abgeben' muss, und dass ich da bin für ihn (was er ja gerne in Anspruch nimmt), und nichts zurückkam, habe ich noch geschickt ... weiß nicht mehr genau was ... was ich geschrieben hatte, war völlig ok. Dass ich mich eben schon mal über ein paar liebe Worte zurück von ihm gefreut hätte. Also wobei ich durchaus zu schätzen weiß, dass er am zweiten Weihnachtstag zu uns gefahren kam für einen Nachmittag, und wir an zwei von sieben Tagen, die er Basti hatte, was zusammen gemacht haben!! Da freue ich mich riesig, das kann ich definitiv wertschätzen.

Jack im Reich des Riesen

So, Fridolin und ich gucken jetzt einen Kinderfilm an. "Jack im Reich
des Riesen".

Hannes sage ich immer wieder, dass ich mit ihm zusammen "Die Guten"
bin, dass er weich bleiben darf-muss, weil ich auf seiner Seite bin.
Härte kann ich in seiner Situation verstehen; Selbstschutz. Härte tut
mir aber weh. Und ist bei mir nicht nötig, weil ich ja nicht gegen ihn
bin. Im Gegenteil. Ich bin da! Ja, vermutlich ist das viel verlangt.
Aber ... andernfalls müsste ich Konsequenzen ziehen, was ich nicht
will, weil mir das weh tut. Außerdem bin ich ja da, um ihm den Rücken
zu stärken. Aber dafür braucht meine Seele eben auch 'Kümmerung'.
Ein Mindestmass.

"Jack im Reich des Riesen" ist eine wunderschöne alte Geschichte. Der
Film dagegen ist bescheuert, deshalb haben wir das jetzt abgebrochen,
und gucken stattdessen 'Vuk'. Das ist ein ungarischer Zeichentrickfilm
von 1981, so schön!!

Nachher koche ich Kürbissuppe. Yummie!!

Zuständigkeiten

Toll, heute ist MEIN Tag noch mit Fridolin, und Fred spielt einfach was mit Fridolin, ungefragt, seit einer Stunde.
Und nicht nur IRGENDWAS, sondern er hat ein Weihnachtsgeschenk mit ihm aufgemacht, das 'meines' war. Ich DEPP habe seit Weihnachten konsequent auf Fred's Gefühle verwiesen, wenn Fridolin den Rennflitzer von Fred zusammenbauen wollte.
Außerdem nervt mich ganz gewaltig, dass Fred beim Husten nicht die Hand vor den Mund hält. Naja, zusammenreißen, Paulina. Es wird noch früh genug krachen hier. Wenn ich morgen nicht zu Hannes kann, gehe ich ins Hotel. Punkt. Mir völlig egal. Keine Ahnung, wie ich dann jemals meine Sachen erledigen soll. Aber Fred hier und ich hier geht einfach nicht.
Wenn er möchte, dass das hier funktioniert, sollte er gewisse Grenzen einfach nicht überschreiten.
Ich habe keine Lust und keine Energie mehr, meine Kraft für dieses elendige Gestreite hier zu verschwenden!! Die ganze Motivation und Kraft möchte ich viel lieber in unsere Zukunft stecken ... etwas Neues aufzubauen, was gut ist und wird.

Denkanstoß

Aus China kommt die folgende Weisheit:


Der Mensch geht durch das Leben
wie ein Reisender über die Meere fährt.

Selbstfürsorge

Wie hieß das Wort nochmal?!
Selbstf... ?!
Weiß nicht mehr.
Aber ich glaube, ich mach das jetzt mal.
ERST meinen Film zu Ende gucken.
Bin grade irgendwie bisschen weiß nicht.
Nicht traurigwütendsonstwas,
aber ich habe das Gefühl, etwas für mich tun zu müssen,
um bei mir zu bleiben.

Wie ich schon mehrfach festgestellt habe:
die Arbeit rennt nicht davon (leider).

Konzentration

Plan:
 
- Mich beim Erste-Hilfe-Kurs anmelden
- Cappuccino trinken
- Weihnachtszweige weg - Fred bringt sie später zur Sammelstelle
- Weihnachtsdekoration aufräumen
- endlich die Termine für 2013 in MEINEN Kalender übertragen - den für die Allgemeinheit habe ich seit ewigen Zeiten schon erledigt, klar.
- Wäsche
- Kürbissuppe kochen
- MEIN Zimmer weiter
- ausruhen
- "Huhn mit Pflaumen" zu Ende gucken, läuft nur noch 9 Stunden
 
Die Eltern der Nachbarin sind mal wieder da. Jetzt haben sie ein neues riesengroßes Auto, mit dem sie unsere Einfahrt blockieren. Wir haben die hintere Doppelhaushälfte. Sie könnten natürlich auch einen der zahlreichen Parkplätze benutzen. Wenn das blöde Ding nicht zu groß dafür wäre!
 
Fridolin spielt schon in seinem Zimmer. Aber selbst mit geschlossener Tür strengt mich das gerade noch arg an. Nicht er ist nervig oder anstrengend oder sonstwas, ich bin arg empfindlich zur Zeit.
 
Hannes habe ich eine Aufbau-SMS geschickt. Kam nix zurück. Wie immer. Paulina-Akku leer. Könnte grade mal ein paar Handy-Akkus leer saugen, um neue Energie zu bekommen, so wie Gustav Gorky. Das Buch haben wir heute im Übrigen fertig gelesen. Das neue Gustav-Gorky-Buch kommt erst im März, aber wir haben noch genügend Bücher zum Verspeisen da. Grundnahrungsmittel.
 
Weiter geht's mit Räucherstäbchen-Verbrauchsabbrennen.

Stunde der Wintervögel

So nun ... Einschlafen gestern ging nicht auf Anhieb. Was genau der
Grund für meine Unruhe war, kann ich gar nicht genau sagen. Als die
Beine zu zappeln begannen, kam leichte Panik in mir hoch, dass das mit
dem Einschlafen schwierig werden könnte, obwohl ich so müde war. Hat
dann doch einigermassen gut geklappt. Nur um 3.30 Uhr bin ich mal
aufgewacht, Gestern auch schon, keine Ahnung, warum.

Von heute bis Sonntag hat der Landesbund für Vogelschutz die 'Stunde
der Wintervögel' initiiert. Wir werden mitmachen. Ich bin stolz,
wieviele verschiedene Vogelarten Fridolin kennt. Viele Kinder können
heutzutage gerade mal einen Vogel von einem Hund unterscheiden. Dass
diese verschiedene Namen haben, ist ihnen fremd. Fridolin kennt viele
verschiedene Vogelarten, Tiere allgemein sowieso, Käsesorten,
Obstsorten, Gemüse, Fussballmannschaften, Länder, Sprachen ... macht
Spass mit ihm!!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Neon-Gupies

Hab alles geschafft, was ich mir für heute vorgenommen hatte - außer die Wäsche. Hö.
Dafür habe ich versucht, mich beim BRK für einen Erste-Hilfe-Kurs anzumelden, für meine Betriebserlaubnis. War aber keiner da.
Außerdem habe ich mit meiner Jugendamts-Frau telefoniert. War gut.
 
Im Zirkus war's schön.
Ich bin eben ein Zirkuskind, liegt mir im Blut.
Hannes hat uns vorne bei uns am Eck abgeholt. Dann sind wir erst schnell zum Baumarkt, wenigstens eins paar Umzugskartons holen. Dann in den Zirkus. Klein und nicht spektakulär, aber trotzdem schön. Muss nicht immer höher, schneller, weiter.
Hannes war mega-angespannt. Es gab wieder Trouble mit seiner Nochfrau. Ach Mann. Morgen muss er seinen Sohn nach einer schönen Woche zurückbringen. Oh weh. Vielleicht machen wir am Samstag was. Bitte, Hannes, bleib weich. Für mich. Auch wenn das, was bei dir kommt verdammt hart ist.
Sohni habe ich heute das mit dem Umzug gesagt. Irgendwie ergab sich das so. Er hat geweint. Ich habe geweint, wir saßen in der Küche auf dem Boden, haben zusammen geweint, und im Radio lief 'Anything for love'. Aber das Wichtigste war, dass wir seine Werkbank mitnehmen. Hm. Das wird wohl eher schwierig werden. Sein Bett möchte er hierlassen, und für dort ein Neues. Oh weh.
Zuhause haben wir dann noch schön zu Abend gegessen, Sohni und ich, und lange Gustav-Gorky-Geschichte. Wir lieben beide Bücher, zur Zeit um so mehr irgendwie. Grade nochmal kurz mit Hannes telefoniert.
 
Worüber ich mir auch Gedanken mache ... wir hören zur Zeit viel Radio, weil's einfach gut tut mit Musik, uns beiden. Mittlerweile kommen da nicht nur zur vollen Stunde Nachrichten, sondern auch zwischendrin. Zur Zeit besonders viel ... und Fridolin hört alles, und nimmt sich alles so sehr zu Herzen. Vergewaltigung in Indien, er hat das mit der Eisenstange aufgeschnappt, drohende Umweltkatastrophe vor Alaska, Falschfahrer auf Autobahnen, Amoklauf in Connecticut ... . Klar kann ich ihn nicht abschotten von der Realität. Er nimmt sich alles so sehr zu Herzen. Wo Grenzen setzen? Was ihm zumuten?
 
Zur Zeit schläft er bei mir. Tut einfach nur gut. Fred möchte das nicht, er will immer, dass Fridolin in seinem eigenen Bett schläft. Aber wenn er dann Fridolin-Tag hat, dann nimmt er ihn komischerweise immer zu sich.
 
So süß, heute zum Abendessen haben wir die Stoffservietten von Weihnachten vom Bügelwäschenstapel genommen - ich war zu platt, um nochmal nach den Papierservietten aufzustehen. Fridolin war hin und weg ... 'Darf ich wirklich meinen Mund mit diesen schönen Servietten abwischen?'
 
Auf dem Weg zum Einkaufen haben wir heute in einem Aquaristik-Laden reingeschaut. Schön irgendwie.

Lied des Tages

Heute mal klassisch:

 
Entry of the Gladiators - Julius Fucik
 
Wenn irgendwo in der Stadt Zirkusplakate aufgehängt werden, heißt es für Fridolin und mich: sofort hingehen! Zirkusluft schnuppern! Pferde, Kamele, Elefanten, Clowns, Trapez, ein Zirkuszelt mit Sternenhimmel ... und Zirkusmusik - da fühle ich mich wohl. Ich selbst habe Zirkus im Blut. Mein Uropa war mit seiner Nummer im größten Zirkus der USA, meine Oma wuchs dort noch auf. Heutzutage kämpfen die kleinen Familienbetriebe nur noch ums Überleben. Wer keine Sensation zu bieten hat, hat verloren. Dabei macht gerade so ein kleiner Zirkus, der durchs ganze Land tingelt, die Sache richtig schön! Also äh ... ich war heute mit Fridolin, Basti und Hannes in einem kleinen Zirkus hier in der Nähe. Das war so traurig zu sehen ... solch ein großes Zirkuszelt, und die Abendvorstellung maximal zu einem Viertel gefüllt. Da wird's mir eng in der Brust.

Die Last auf den Schultern

Vorhin nach dem Mittagessen gab es so einen Augenblick, da musste ich Fridolin einfach das mit dem Umzug und der Wohnung sagen. Ich bin mir bewusst, welche ungeheuere Last ich ihm damit auflade.

Denkanstoß


Um Glück zu empfinden, muss man bereit sein,
sich zu öffnen,
und zugleich in sich zu ruhen.
Alain Delon

James Cook

In meinem Entdecker- und Pionierbuch bin ich bei James Cook angelangt.

Geschlafen haben wir beide so naja. Nachdem Fridolin gestern Abend
dermaßen platt war, dass um 19.00 Uhr Schicht im Schacht war, sind wir
beide um 3.30 Uhr aus irgendeinem Grund aufgewacht. Nacht war unruhig
wegen Fridolin's Erkältung. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir
wieder eingeschlafen sind. Heute geht's ihm abgesehen von der
Mordserkältung zum Glück wieder besser.

Fred kam gestern spät von seiner Reise zurück. Irgendwie denke ich
immer, dass wir uns doch mal zur Begrüßung in den Arm nehmen müssten
oder so. Er hat sich durch den Trennungskurs stark verändert. Alles,
was dort gesagt wurde, muss in seinen Augen exakt so gemacht werden,
egal ob diese Praktiken auf uns passen oder nicht. Vorher konnten wir
noch halbwegs vernünftig miteinander reden. Nun wurde im Kurs die
Parole ausgegeben 'nur noch das Nötigste'. Anwendbar auf völlig
zerstrittene Ex-Paare, nicht aber auf uns. Das kapiert Fred nicht. Er
zieht das voll durch, ob's passt oder nicht.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Das Schärfste

Das Schärfste aber, als Fridolin heute das mit dem Christkind aufgedeckt hat, war seine Begründung, wie er drauf kommt, dass irgendwas dran nicht stimmen könnte: er habe sich eben gefragt, wie das Christkind all die ganzen Sachen, die an Weihnachten bei uns waren, alleine schaffen soll ... . Obwohl, ich hab's ja auch geschafft alleine. Jetzt müssen wir's nur noch den Großeltern und Fred sagen, dass es kein Christkind gibt ... .

Huhn mit Pflaumen

Ach ja, wie waren nochmal meine 1. Hilfe-Maßnahmen?!
Baldrian.
Ich probier's mal damit.

"Huhn mit Pflaumen".

tel mit hannes war ok.
ok ungleich gut.
ich habe so dermaßen viel druck in mir grad.
ok ist besser als schlecht.
ging nicht ums eingemachte.
hätte ich keine kraft zu gehabt.
bin müde.
morgen zirkus.
 
ich wünsche mir, dass hannes mich ansieht.
so wie als ich letztes mal bei ihm war.
 
wir müssen reden.
richtig.
irgendwie habe ich dafür noch keine lösung gefunden.

angst

geht mir nicht gut grad.
habe angst vor telefon mit hannes.
würde gerne zu ihm am wochenende.
zumindest den samstag habe ich frei.
habe angst, dass er nicht kann/will.

Von Christkindern und Weihnachtsmännern

So, das war's dann wohl mit der Illusion. Fridolin fragte mich gerade direkt, ob es das Christkind wirklich gäbe, oder ob das nur eine Erfindung sei. Er hatte so seine Zweifel in verschiedenen Dingen. Ja nun, mit dem Weihnachtsmann und dem Osterhasen haben wir dann auch gleich aufgeräumt ... . Er wollte eine ehrliche Antwort, deshalb habe ich ihm eine ehrliche Antwort gegeben.
 
Ich bin einfach nur platt. Zu nichts mehr in der Lage heute. Viele Dinge, die ich hätte tun müssen, um weiter voranzukommen. Das stinkt mir. Ansonsten habe ich kein schlechtes Gewissen, denn der Laden hier ist soweit eigentlich ganz in Ordnung. Passt schon. Kann mich kaum auf den Beinen halten - plattheitstechnisch.
 
Fridolin hat Durchfall ... na hurra!

Hirn-Wirrwarr

Mit Hannes telefonieren war gut.
Ich war überwiegend wütend - mit mir selbst, trotzig wie ein Kleinkind, und in einem Zustand zwischen Ausrasten und Weinen.
Hannes war ... tough. Ich musste die ganze Zeit lachen, über mich selbst, weil Hannes die ganze Zeit sagte "Na los, sag irgendwas. Beschimpf mich ... !" Kann ich nicht. Ich war ja irgendwie ... also ich war ja ganz ehrlich zu mir selbst ... gar nicht mal so wütend auf IHN, vielmehr auf mich und diese Gesamtsituation hier eben.
Wir telefonieren nachher in Ruhe, wenn die Kinder im Bett sind. Puh.
"Ich hab dich lieb, vergiss das nicht". Ich muss das SEHEN. SPÜREN.
Ja ne, mit dem Thema 'Vertrauen' bin ich wahrlich noch nicht durch, auch wenn ich es schon deutlich besser kann.

Strahlender Sonnenschein. Stark. Fridolin ist bisschen draußen 'auf der Gass'. Er hat wohl ein Mädchen zum Spielen gefunden.

Ich habe einen wahnsinnigen Druck in mir zur Zeit. Heute Abend spät oder so kommt Fred wieder. Weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Ich bräuchte noch zwei solche Wochen wie die letzte - mindestens!!!

Ich war so motiviert, so viele Dinge zu tun heute ... geschafft habe ich bis jetzt ... nicht wirklich was. Bei mir zu bleiben kostet(e) mich so viel Kraft, dass für die anderen Dinge wenig übrig war. Immerhin sieht's aus, als packe ich das Bei-Mir-Bleiben so einigermaßen. Nein: GANZ GUT!

Wir hatten es neulich im Chat: was ist, wenn alle Probleme bewältigt sind ... dann kommt jeder einzelne selbst dran. Ich habe meine Probleme längst nicht alle gelöst. Aber sie sind irgendwie keine Probleme mehr, wie sie es vorher waren. Nurmehr Aufgaben, die zu lösen sind. Muss ich durch als Lurch ... . Nichts davon ist mehr unlösbar. Halt einfach viel, ja. Irgendwie fühle ich seit einiger Zeit schon, dass ich genau da angekommen bin: mich mit mir selbst zu beschäftigen. Das überfordert mich bisweilen. Da kenne ich mich noch nicht so gut aus, vielleicht raste ich deshalb so oft innerlich aus.

... just be close at hand

Zu Mittag gab's leicht gebratenes Kabeljaufilet mit Bulgur. Übelst lecker! Ein langer Weg bis dahin, denn ... ach keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll. Mir fehlen die Worte. Grade geht's mir nicht so gut. Blödes Gefühl in mir drin. Wenn ich bei mir bleiben will, und die Emotionen zulasse, wie sie sind, dann bin ich eine Mischung zwischen wütend und enttäuscht von mir selbst, und traurig. Ich habe solch einen riesigen Druck in mir drin zur Zeit. Schwer auszuhalten.

Lied des Tages

"You don't have to say you love me" - ein großartiger Song! Viele (große) Künstler haben sich daran versucht, mir sagt die Original-Version von Dusty Springfield am meisten zu.



Denkanstoß


Das Schiff ist im Hafen sicher, doch dafür wurde es nicht gebaut.

Anonym

Abhaken

So, heute morgen schön mit Sohni Gustav Gorky weiter gelesen,
ausgiebig gefrühstückt - kein Katerfrühstück.
Geldgeschäfte Sohni - erledigt
Geldgeschäfte Paulina - erledigt
Sohni gelüftet/im strahlenden Sonnenschein Fahrrad gefahren unter Protest, weil blöde Sonne, blöde Luft und blödes Fahrrad - erledigt
Zirkuskarten für morgen reserviert - erledigt (wenn auch etwas anstrengend, weil die Frau irgendwie keinen Plan hatte, was sie eigentlich verkauft)

Das mit Hannes hier macht mich einfach nur FERTIG.
Ich habe langsam keine LUST mehr, und keine KRAFT für den Schrott.
Es reicht irgendwann. Ich habe Grenzen.
Könnte schon wieder heulen. Mist.
 
ICH HABE KEINE LUST MEHR, IMMER UND IMMER WIEDER EMOTIONAL GEGEN EINE WAND GEDONNERT ZU WERDEN.
ICH HABE EINFACH KEINEN BOCK MEHR, MEINE KRAFT ZU VERSCHWENDEN FÜR NICHTS.
Für unterm Strich ZU WENIG.

War doch alles gut. Warum ist das jetzt wieder so bescheuert?!

Schuld

So, letzte Nacht war nicht besonders lang aufgrund der Heulerei. 3.30 bis 7 Uhr. Dementsprechend müde bin ich jetzt. Ansonsten ok. Sohni hat eine fette Erkältung.
Mist, gibt Theater mit Fred --> Paulina --> SCHULD. Dabei ist das doch völlig wurscht.
 
Hatte mit dem Bailey's nichts zu tun. Das tat einfach nur gut gestern.

Sonnenschein heute Morgen.
Heißt:
Frühstück für Sohni - ich habe keinen Hunger.
Und dann mal raus hier!

Dienstag, 1. Januar 2013

Gustav Gorky

Gefühle zulassen - mir bleibt nichts mehr Anderes übrig, wenn ich überleben will.

Hätte Hannes gebraucht, ist nicht da. Kein Drama. Werde ich irgendwie abgehärtet?! Weiß nicht. Stürze in kein Loch. Oder doch?!

Drei (!) Stunden mit Fridolin an der Werkbank geschafft. Habe mein eigenes Werkstück begonnen. Gesägt und geraspelt, dass die Fetzen flogen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Wow, tut gut! DAS nenne ich Selbstfürsorge.

Zu Abend gab es gebratene Rest-Nudeln mit Gemüse für Frido, gratinierten Fenchel für mich.
Rest-Limo für ihn, Glühwein für mich. Bisschen angeheitert. Beruhigend warm. Gutes Gefühl im Bauch.

Ich brauche keine Frido-Pause, seine Nähe tut mir gut, auch wenn er irgendwie an mir KLEBT. Habe ihn gerade angeschrien, weil ich jetzt zum 1000sten Mal erklärt habe, dass ich platter als P-L-A-T-T bin, und er trotzdem weitergesungen hat. Maaaaaaann! War bissle laut, muss ich mich für entschuldigen, aber Kind muss Grenzen einhalten. Ist ok, kein Drama. Freu mich, nachher neben ihm zu schlafen. :-)

Kind ins Bett geschafft, Gustav Gorky weiter gelesen. Wir schaffen das Buch im Schnelldurchlauf. Macht Spaß, so viel zu lesen!! Kind war aber froh, als die Geschichte aus war, er hätte keine Seite länger ausgehalten ... . :-)
 
Hannes hat gegen 20.30 Uhr angerufen, habe ich nicht bemerkt, da war ich noch mit Fridolin zu Gange. Ich bin zu platt, um zurück zu rufen jetzt. Kann mir nicht vorstellen, dass er seit heute Mittag nicht mehr auf sein Handy geschaut hat. Juckt mich nicht. Naja, kein Drama. You get, what you give.
 
Heute kommt tatsächlich schon wieder Tatort. Zu spät eingeschaltet. Dann überbrücke ich jetzt eben mit "Schlau wie die Tagesschau", bis ich nachher die Wiederholung auf EinsPlus anschaue. Kleiner Bailey's noch zum Absacken.

Pausenknopf

Ich war heute fleißig. Und bin dennoch gut bei mir.
Cappuccino (= Selbstfürsorge) schmeckt lecker, aber ich vertrag's einfach nicht. Hm. Geht mir schlecht, wenn ich's getrunken habe.

Wenn ich weiter bei mir bleiben und auf mich acht geben will, dann stecke ich mir jetzt kurz die Ohrstöpsel in die Ohren, während Fridolin unten im Keller an seinem Dinosaurier hämmert, höre ein bisschen Musik, und weine. Mir ist irgendwie grade danach. Kein bestimmter Grund. Keine Traurigkeit oder so. Druckausgleich. Machen. Jetzt. Nicht nur wieder davon reden/schreiben, und dann ist die Chance vorbei ... .

Den Song des Tages habe ich auch schon gekürt... .

You and I

So, nun ... Zeit zum Innehalten. Heute Morgen nach dem Aufstehen habe ich mit Fridolin "Michel muss mehr Männchen machen" angesehen. Schön. Die gute alte Zeit. Dann ging's weiter mit Spätstück. Ein bisschen mit Hannes telefoniert hier (und ausgemacht, dass wir am Donnerstag mit den Kindern in den Zirkus gehen), gestaubsaugt da, Termine für 2013 in den Kalender übertragen, sämtliche Termine für Gelben Sack und Altpapier rausgesucht und eingetragen, die Überreste unserer nicht-funktionierenden Konfetti-Kanone beseitigt, ganz schön viel Wäsche gewaschen, zusammengelegt, aufgeräumt, ein bisschen Gustav Gorky gelesen, Karten für ein Konzert mit Fridolin bestellt, und und und ... . Um ehrlich zu sein, habe ich nicht mal einen Plan, wann Fred wiederkommt. Heute spät oder morgen. Ich glaube heute. Ich könnte gut und gerne noch länger mit Fridolin alleine, viel Arbeit, aber ich bin beschäftigt, gut bei mir, und es macht einfach Spaß mit ihm. Mal sehen, wie lange Ordnung und Sauberkeit anhalten, wenn Fred wieder da ist. Ich bin jetzt eine Woche oder so alleine mit Fridolin, mache nicht großreine, aber wir achten eben drauf, dass wir ein schönes Zuhause haben, dass in Schuss gehalten werden will, damit wir uns hier wohlfühlen können.
 
Unterm Strich ganz schön viel geschafft für einen 1. Januar. Inklusive Selbstfürsorge. Gerade eben habe ich mir den ersten Cappuccino des noch jungen Jahres in meiner neuen Cappuccino-Tasse gegönnt. Ziemlich stark und superlecker! Fridolin hat mir sogar ein Plätzchen auf den Unterteller gelegt, damit's schön aussieht für mich. Mein Sohn eben. Nur leider muss ich einmal mehr feststellen, dass ich das Zeug einfach nicht vertrage. Mir ist schlecht. Kann doch nicht sein. Bäh.
 
Fridolin ist superbrav heute, hilft bisschen mit, und beschäftigt sich ansonsten selbst in seinem Zimmer. Vorhin war er draußen, eine Runde mit dem Rädchen drehen, aber es waren keine anderen Kinder da, und es hat zu nieseln begonnen. Jetzt steht er im Keller an seiner Werkbank, klopft einen Dinosaurier aus, den er zu Weihnachten bekommen hat, und ist glücklich. Ich habe derweil Pause ... oder wie auch immer man das nennt ... . Behämmertes Nichtstun. :-)