Sonntag, 10. März 2013

Warten

Warten.
Warten?
Warum warten?!
 
Warten
auf WAS?!
 
Ich habe gleich sofort angefangen mit meinem neuen Leben.
1. Schritt: den Fernseher wieder aus meinem Zimmer verbannen.
Dazu muss ich einen großen Schrank im Wohnzimmer ausräumen,
die Winkel abmontieren,
den Fernseher nach unten schleppen,
anschließen ...
Die Steckdose befindet sich genau hinter dem einen Schrank.
Dann steht der Glotzkasten eben erst einmal direkt vor dem Schrank und mitten im Weg.
Mir egal, auch dafür wird sich eine Lösung finden.
Aber er ist erst mal aus meinem Zimmer weg.
Der Fernseher, den ich irgendwie niemals haben wollte,
der Fernseher, der nicht ich ist, ist nun wieder
WEG.
Er hat die Zeit seines Daseins definitiv seinen Zweck erfüllt, das ist keine Frage.
Ich habe mich von Fred einschüchtern lassen, und nicht mehr die 'öffentlichen Räume' genutzt,
sondern mich nahezu komplett in meine privaten vier Wände zurückgezogen.
 
Fernsehen brauche ich nach wie vor ... wenn ich ehrlich zu mir selbst bin ... nicht. Nur Fridolin ist eben auch da, der eine Medienerziehung braucht. Von daher steht er jetzt eben im Wohnzimmer. Ein Dauerzustand ist das nicht dort, aber jetzt erst mal ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allen Dingen ist das ein bedeutender Schritt in Richtung meiner Arbeitsaufnahme. Für meine Arbeit und mich selbst brauche ich Platz. Viel Platz!!
 
Der Fernseher ist ein Anfang, mal sehen, was ich noch schaffe, und was als nächstes kommt. Ich muss mir überlegen, welche Möbel ich wirklich brauche ... einen anständigen Kleiderschrank, und eine Kommode mit 1000 kleinen Schubladen. Ich habe da schon was im Auge. Aber wohin dann mit den ganzen Büchern?! Dass viele davon weg müssen, ist keine Frage ... ein Großteil davon.