Der Rückweg vom Kindergarten war lustig. Wir waren vier Eltern und ... 1000 Kinder. Als Fridolin und ich sagten, dass wir in der Bäckerei noch einen Kakao trinken gingen, kamen alle anderen mit, und wir mischten den Laden da ein wenig auf. Hö.
U-Bahn und Bus kamen netterweise gleich. Seit wir zu Hause sind, hören wir "Fanny & Klee", "Hexe Hatschi", "Calogero" & Co. - Betthupferl ohne Ende.
Zuvor habe ich mit Hannes gestritten, oder er mit mir, oder wir miteinander, obwohl wir das beide nicht wollten. Ich traue mich jetzt, mehr zu sagen. Weniger Rücksicht. Nicht Rücksicht auf Biegen und mein Brechen. Bisher habe ich so gut wie alles runtergeschluckt, aus Rücksicht, weil bei Hannes immer irgendwas war. Seine bescheuerte Nochfrau, sein Kind, seine 1000 Jobs ... . Ich darf nicht mehr kaputt gehen. Noch einmal schlafen, dann ... . Noch zweimal schlafen, dann ist endlich endlich endlich Freitag. Ich brauche ganz unendlich viel Liebhaben und bin einfach nur noch erschöpft und fertig und Ende Gelände und sowieso und überhaupt.
Jetzt gibt's Grießbrei mit Zimt und Zucker und Rosinen für Fridolin und mich. Nahrung für die Seele.
Suuuuuper, nun ist Fridolin grantig, weil ich ihn zum Schlafanzuganziehen geschickt habe ... die Augenlider hängen schon auf halb acht. Dabei soll er den Schlafanzug ja nur holen, und hier zum Betthupferl-Hören umziehen. Dann gibt's Abendessen und Zähneputzen, und dann endlich Falle. Dann können wir ja im Bett weiterhören und Gute-Nacht-Seeräubermoses-Geschichte lesen (wir nähern uns dem Ende des Buches). :-)