Samstag, 9. März 2013

Action, Baby!

Action wäre jetzt nicht schlecht. Bis jetzt habe ich noch nix geschafft, außer Podcast-Hören, Wäsche in den Keller bringen, und das andere Zeug nach oben. Der blöde Cappuccino macht mich einmal mehr müde. Stand jetzt hätte ich auch zu der Fortbildung gehen können ... . Noch habe ich die Chance, etwas an meinem Unmuts-Zustand zu ändern - hier was zu tun. Also wobei ich dazu sagen muss, theoretisch wäre es vollkommen und komplett in Ordnung, heute nicht zu arbeiten, denn meine 100% Leistung habe ich schon gebracht. Aber warum bin ich dann so dermaßen unzufrieden?! Weil's so langsam voran geht. Weil ich wieder leistungsfähig bin. 380%. Mindestens.
 
Hannestechnisch ... . Hm. Das mag ich gerade ausblenden.
 
Draußen doch nicht so schlechtes Wetter wie gemeldet. Jetzt höre ich noch den Podcast fertig - "Tibet - Einblicke in ein verschlossenes Land", dann sortiere ich Wäsche und stelle die Waschmaschine an, danach sehe ich weiter. Ja, ich wäre endlich wieder leistungsfähig, aber das Damokles-Schwert 'Burnout' schwebt über meinem Haupt. Das brauche ich echt nicht wieder. Umgedreht nimmt mir das mit der angezogenen Handbremse auch viel von meiner Motivation, und dann geht gar nichts mehr. Hm. Vielleicht ist der "Plan" oben kein schlechter. Meine Hausaufgabe habe ich zu 100% erfüllt. Sollte ich zukünftig danach noch Energie übrig haben, und die entsprechende Arbeitsmotivation vorhanden sein, werde ich immer abwechselnd eine Sache erledigen, dann wieder ausruhen. Tempotechnisch alles in bester Ordnung. Die letzten Wochen und Monate habe ich mir das mit dem moderaten Tempo gut erarbeitet, ausprobiert, wie sich das für mich am besten anfühlt, geübt, jetzt gilt es, das Erlernte in die Praxis umzusetzen.
 
Schon irre ... es gab mal eine Zeit, da dachte ich, nie wieder leistungsfähig zu sein. Jetzt bin ich so fit wie vor meinem Burnout, aber mit jeder Menge Lernerfahrung im Gepäck, damit ich nicht wieder ausbrenne. Insofern war's vielleicht gut, dass ich heute eben nicht zu der Fortbildung bin. Mein Problem ist eben auch ein wenig, dass mir meine Arbeit mit den Kindern von Natur aus so viel Spaß macht, dass ich mich selbst in meiner Freizeit gerne mit berufsbezogenen Dingen beschäftige, also keine klare Abgrenzung da ist. Zumal ich ja ein Kind habe in der entsprechenden Altersklasse. Naja, auch das kriege ich noch gebacken ... .
 
So, Wäsche jetzt ... .