Donnerstag, 21. April 2011

Nachtmagazin

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Witz ist ja: jetzt, wo Fridolin mit dem Fahrrad in den Kinderladen fährt, entbehrt Fred's Argument, das Auto ja so dringend zu brauchen, jeglicher Grundlage. Bzw ist Fridolin ab heute Abend sowieso gar nicht da, so dass er locker Geld sparen könnte.

Ich ... bin ganz zufrieden, dass ich immerhin auf die Reihe bekomme, Fridolin morgens in den Kinderladen zu bekommen. Ansonsten fahre ich meine Maschine auf Minimalleistung und kann froh sein, wenn ich dieses Pensum schaffe. Wann wird das jemals wieder in Ordnung?!

Immerhin geschafft:
- Fridolin bringen,
- Altglas weg,
- Fridolin's Sachen für bei Frida packen,
- Fridolin's Kleider aussortieren,
- Altpapier weg,
- meine Sachen von der Theke weg
- Email an M.

Ja, wenn ich eine Depression hätte, wäre ich bereit, Psychopharmaka zu nehmen, auf dass diese maximalen Endzeit-Gedanken endlich weg gehen. Aber laut Neurologen habe ich schlicht und einfach nichts, was die Einnahme von kleinen bunten Pillen rechtfertigen würde, und so 'lebe' - vegetiere - ich weiter in Endzeitstimmung und mit einem Scheiß-Gefühl in der Seele.

Ja, inzwischen ist Fridolin nach Hause gekommen, er hat zum Geburtstag ein Anzuchtset für Kinder bekommen - kam heute per Post. Coole Sache, habe ich ihm zum Geburtstag gewünscht. So, dann Kind schnell abgeduscht und umgezogen, und jetzt ist er auf dem Weg zur Omi. Da hat er sich riesig drauf gefreut. Ich gehe wieder auf die Dachterrasse - 'Tollivers Reisen' lesen. Ich bin schon ganz schön braun geworden. 
Yeah!

Ach ja, Pläne jetzt wo Fridolin außer Haus ist: sein und mein Zimmer und der Garten!!
Vorhin gab's mal wieder großen Knatsch mit Fred ... warum nur mache ich das immer wieder? Ich wollte wissen, wie es weitergeht. Klappe halten, Friederike!

FF