Montag, 25. März 2013

Brainpainting

So nun ... jetzt ist schon wieder Zeit zum Mittagessen. Fridolin hat sich oben in seinem Zimmer ein super Piraten-Lager gebaut, während ich schnell die Wäsche vom Ständer genommen habe. Diese Woche habe ich nur drei Maschinen Schmutzwäsche zu waschen. Krass. Jedes Mal, wenn ich in den Keller gehe, erwarte ich, auf den gigantischen Dreckwäsche-Mount-Everest zu stoßen, der da noch hinter irgendeiner Tür lauern muss. Das geht gar nicht anders. Jedenfalls ... die Wäsche ist abgenommen und zusammengelegt, Fridolin habe ich seine Sachen selbst aufräumen lassen. Weil ich sowieso schon unten war, habe ich schnell noch den Hauswirtschaftsraum saubergemacht und aufgeräumt ... gestaubsaugt, Waschmittel nachgefüllt, und festgestellt, dass mein herzallerliebster süßer fünfjähriger Sohn vorhin nicht nur den Plastikmüll in den Keller gebracht hat - das war sein Auftrag, hätte vollkommen gereicht, er ist doch erst fünf!! Also noch. Aber er hat die Arbeit komplett fertig gemacht: den vollen gelben Sack aus dem Ständer genommen, zusammengeknotet, auf die Seite gestellt, mit dem Hocker einen neuen Sack aus dem Tütenregal geholt und in den Ständer gehängt. Krass.
 
Während ich da so sitze, stelle ich fest, dass Fred noch nicht mal seine Geburtstagspost von letzter Woche geöffnet hat. Hm. Die armen Menschen, die ihm geschrieben haben; wenn die wüssten. Die Einladung zur Schulanmeldung liegt auch noch immer von ihm ungelesen hier.
 
Frida hat schon wieder einen Brief geschrieben für Fridolin. Maaaann, ein kleines bisschen ... aufdringlich ... zweimal die Woche. Fridolin interessiert's ja schon gar nicht mehr. Also ich weiß ihr Engagement tatsächlich zu schätzen, weil von den anderen Großeltern eben entsprechend wenig kommt, aber es ist eben zu viel. Und es ist Zwang. Sie verbindet alles mit Zwang und Vorwürfen und Schuld. Und ja, ich sehe Parallelen in meinem Verhalten Hannes gegenüber ... früher. Nur habe ich erkannt, dass das nichts Gutes ist, und lerne ja, dieses zwar logische, aber trotzdem ungute Verhalten zu durchbrechen. Dass Hannes mich lernen lässt, und nicht die Flucht ergreift, rechne ich ihm sehr hoch an. Er hätte ja auch schon Grund genug gehabt ... .
 
So, Fridolin hat jetzt seine beiden riesigen Piratenschiffe nach unten geschleppt, jetzt spielt er hier, während ich Mittagessen koche.
 
Später wollen wir an der Werkbank arbeiten - noch ein Vogelhäuschen für die Dachterrasse oben aussägen und bemalen, das Zeug habe ich alles schon. Juhuu!! Danach mag Fridolin sein Piratenschiff anmalen. Nicht bekleben, weil: "Wenn man die Sachen selber macht, dann hat man mehr Arbeit, das macht mehr Spaß!" Oh mein süßes Kind ... .

Weiter im Takt

So nun ...
- Schnee geschippt,
- die beiden Eichhörnchen-Futterstationen sind wieder mit Nüssen voll,
- das Vogelhäuschen ist mit Vogelfutter gefüllt
- Fridolin habe ich ein Video der größten Spinne der Welt gezeigt.
 
Das mit der Spinne ... als ich neulich bei meiner Fachtagung war, habe ich zwei Säcke mit riesigen Plastikinsekten mehr oder weniger geschenkt bekommen. Fred macht jetzt noch Riesendrama, er fasst die Dinger nicht an, und Drama und sowieso und überhaupt. Fridolin, mein kleiner Schisser, traut sich, die auf die Hand zu nehmen. Und ich finde stark, dass er sich das traut! Er ist sowieso so ängstlich, und Matsch ist eklig und Dreck und vor diesem Tier hat er Angst und vor jenem Tier. Klar, wenn er vorgelebt bekommt, dass alles Eklige eliminiert werden muss, und wenn die Mutter Spinnen entfernen muss, weil der Vater Angst hat, und in Dieses und Jenes nicht mehr anfässt, weil da mal ein Käfer drüber gelaufen ist. Also es ist ja nicht so, dass ich Spinnen-Fanatiker bin oder so. Mich kostet das auch Überwindung. Ich reiße mich dann eben für Fridolin zusammen, damit er sieht, dass das nicht soooo schlimm ist. Und merke dann selbst, dass es nicht schlimmer ist, als eine Platzwunde an einem Kinderkopf zu verarzten, oder einem Baby eine vollgeschissene Windel zu wechseln. Vollgeschissene Windeln sind nicht so schlimm, weil das Baby, an dem sie kleben süß ist?! Spinnen machen keinen Dreck und stinken nicht, aber sind schlimm?! Passt doch nicht! Und ich kann ja wohl nicht jedes Mal umziehen, wenn ein Käfer durch mein Zimmer fliegt.
Also nein ... ich brauche nach wie vor kein Dschungel-Camp oder so, aber irgendwie sollte man doch alle Dinge in Relation sehen!!
 
Mir geht es heute deutlich besser als die letzten Tage. Trotzdem muss ich noch arg aufpassen. Jetzt die Tage mache ich eben Minimal-Programm. 100%, aber nicht mehr.
 
Zu Mittag gibt's nachher Gnocchi mit Mozzarella und Tomatensauce.

Frust

So, schönes Frühstück ... die süßeste Orange der Welt, Physalis, Müsli, Tee, Kakao für Fridolin (damit kann man mich jagen - Milch trinken geht gar nicht!!!!) und endlich wieder ein Cappuccino für mich. Während ich Frühstück zubereitete, räumte Fridolin die Spülmaschine aus und das Geschirr auf. Stark! Dann hatten wir endlich alles beisammen, sprang mein kleines süßes Kind wieder auf, und holte meinen Cappuccino - unaufgefordert - den ich in der Küche hatte stehenlassen. Schniiiiiief, soooo lieb!!
 
nun bin ich gefrustet ... beim Mode-Versandhaus mit den zwei Buchstaben, I&N, gibt's aktuell freies Porto, und da Kind wächst und wächst und Fred fragte, ob wir was von dort bräuchten, dachte ich, mal nachzusehen. Ja gut, eine Jogginghose. Aber ansonsten ist das doch irgendwie alles nur noch Schrott, was es da zu kaufen gibt. Die Kinder sehen wahlweise aus wie kleine Erwachsene oder Modepüppchen oder Barbie. Wie Kinder jedenfalls nicht. Die Farben einfach schrecklich, bei klein wie groß. Und Stil ist das auch keiner. Zusammengemixt. Nicht retro, nicht grunge, nicht 60s, einfach nichts. Keine Aussage. Willkür. Kinderkleidungstechnisch bleibt nur, auf die altbekannten Biomodelabels zurückzugreifen. Die sind zwar teurer, aber dafür anständig, denn die Second-Hand-Läden sind ja auch seit geraumer Zeit wie leergefegt, was Fridolin's Kleidergröße anbetrifft.
 
So, gestern saßen Fridolin und ich noch mit Paprika und Keksen auf der Dachterrasse in der Sonne, jetzt muss ich gleich wieder ran zum Schneeschippen, Eichhörnchenfüttern und Vogelhäuschen auffüllen. 

1196

Montag früh, still 1196 Podcasts to listen to.
Mal sehen, wieviele wir bis heute Abend schaffen.

Trotz Mitternachtsmüsli gestern habe ich tatsächlich nicht so sehr zugenommen wie befürchtet.
Wieder bisschen mehr bei mir bleiben!
Mich mal suchen gehen - ah, da bist du ja! Dann wieder zu mir kommen.

Unabhängiger

Ich muss unabhängiger werden, emotional gesehen, was Hannes betrifft
und allgemein.

Und was Fridolin angeht, muss ich Zeit für mich durchsetzen, auch wenn
spielen und mit ihm irgendwas zu tun definitiv mehr Spass machen. Ich
kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Cappuccino
getrunken habe?! Weiß nicht mehr.

Plan heute:
- Betthupferl
- Wissen macht Ah!
- Seeräubermoses
- gemütliches Frühstück
- Eine Stunde Arbeiten
- Fridolin-Zeit

Nun habe ich seit ,sportfrei' wieder ein gutes Kilo zugenommen. Bäh.
Zum Einen war keine Zeit zum Sport, dann jetzt wieder das mit den
Nieren, und außerdem habe ich meinen Ernährungsplan die letzten
beiden Wochen nicht so durchgezogen, wie ich gewollt hätte.
Umgedreht fällt diese Woche die Hetze mit Fridolin in den Kindergarten
zu bringen weg - hat auch was.

Happy Birthday, Adalbert Czerny!

Owie lacht

Gut geschlafen, trotz gestern Abend arger Bauch- und Nierenschmerzen
und damit verbundenem schwerem Einschlafen. Dazu war das späte Müsli
auch nicht unbedingt hilfreich, aber ich hatte doch nun mal Hunger!

Fridolin bleibt diese Woche bis auf Dienstag und Mittwoch oder
Mittwoch und Donnerstag zuhause. Wir haben viel zu tun, und ich hatte
mich ja sowieso darauf eingestellt. Dann muss ich nur gucken, wie ich
meine Arbeit trotzdem schaffe. Und wie ICH dann nicht zu kurz komme.
Seit letzten Dienstag habe ich keinen Sport mehr gemacht. Hmmmm.

Sonntag, 24. März 2013

Wieder der Schlafgott

Hey Schlafgott,

jetzt schau mal zu, dass du deinen Sack mit dem Schlafpulver
schnappst, deine Sternschnuppe gesattelt kriegst, und dich in
maximaler Überschallgeschwindigkeit hier rüberbeamst. Ich habe sowas
von keinen Bock mehr auf deine dämlich-beschissenen Spielchen, und von
unzuverlässigen Menschen also äh Kreaturen halte ich nichts. Also
schwing dich - pronto!!! Diese Umgangsweise kotzt mich einfach nur
noch an!! Schlafen - jetzt!!!

Schreiben

Krass, inzwischen brauche ich Fridolin nicht mal mehr großartig Worte vorschreiben.
Die meisten Worte lasse ich ihn selbst 'erarbeiten'. Er soll sich die Worte, die er schreiben möchte, Buchstabe für Buchstabe erarbeiten. Die allermeisten Buchstaben kann er schon, für die anderen braucht er Hilfe, dann kann er auch das von selbst: "M ist der, mit dem der Max anfängt" (sein Freund), oder eben ein anderes Wort, das er schon kann. Er selbst hat einen langen Namen mit vielen Buchstaben, den kann er schon schreiben - FRIDOLIN - da kann ich dann auch sagen 'der Buchstabe nach dem O' oder so. Oder aber P, das ist die Frau, B die Frau mit Babybauch, R die Oma mit Stock, dann weiß er das auch schon von selbst. Krass. :-)
 
Wie ich da jetzt drauf komme?! Wir arbeiten uns durch "QUEEN ANNE'S REVENGE" - muss ja am Bug seines riesigen Schiffes stehen!
 
Als nächstes machen wir mit der Kleinschreibung weiter. :-)

Besser

So nun ... 1000 Podcasts und viiiiel Pflege später geht's Fridolin besser. Nun sind wir immerhin mal aufgestanden und angezogen. Dadurch, dass ich mein Zimmer neulich aufgeräumt habe, entstand viel Platz hier. Fridolin schleppt grade seine ganzen Bastelsachen und Kartons hier rauf, er mag sich ein riesiges Schiff bauen. Ich habe die ausgeräumten und halbausgemisteten Kisten wieder eingeräumt, die Müllsäcke vor die Tür gestellt, jetzt ist Platz, damit er hier oben basteln und bauen, und ich mich gleichzeitig hier ausruhen kann.
 
Zu Mittag gibt's heute das, was eigentlich für heute unterwegs eingeplant war: Paprika, Tomaten, Kekse und Saft, dann koche ich eben heute Abend irgendwas. Mal sehen, Pfannkuchen? Gnocchi mit Mozzarella und Tomaten? Nudeln mit Tomatensauce? Kartoffeln mit Butter und Salz? Fisch? Grießbrei mit Marmelade? Milchreis mit Zimt und Zucker? Hm.

Armes Häschen

Also nur mal kurz die letzten 24 Stunden rekapitulieren.

Der Workshop gestern war jetzt nicht wirklich wie erwartet. Ich wusste von mindestens drei anderen Kindern, die auch angemeldet waren, im Endeffekt war Fridolin das einzige Kind, und so war es schön für ihn, aber unter der Erwartung. Als einziges Kind unter (jungen) Erwachsenen kann er sich zwar behaupten, und fühlt sich nicht unwohl, aber es ist eben bisweilen sehr langweilig. Aus meiner Arbeit kenne ich genügend Kinder, die fast ausschließlich mit Erwachsenen zu tun haben. Kleine Erwachsene. Anstrengend! Also nichts desto trotz war's interessant. Der Professor, der den Workshop leitete, ist zum Einen Theaterschauspieler, aber auch Künstler und Autor. Die Teilnehmer waren Studentinnen und Studenten der ansässigen Universität, und als Externe eine Erzieherin und ich mit Fridolin in einer Doppelrolle als Erzieherin und Mutter. Der Kurs hatte das Thema 'Kunst im öffentlichen Raum', so bestand der Vormittag aus Theater und Performance im öffentlichen Raum, am Nachmittag gestalteten wir dann ein kleines Büchlein, in dem wir die Erfahrungen des Vormittags sammelten. Heute wäre der zweite Teil, aber den schenken wir uns nicht nur aus oben genanntem Grund.
 
Vorgestern hatte ich bei Hannes ja angefragt, ob wir gestern abend mit den Kindern essen gehen würden. Er hat tatsächlich zugesagt, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, wieder versetzt zu werden oder oder oder. Aber es kam tatsächlich ... nichts. Kein Drama. Krass.
 
Da Fridolin am Vormittag seine Jacke kaputt gemacht hatte, und die Hose auch mehr oder weniger in Fetzen hing, und die Zeit zu knapp war, um noch nach Hause zu gehen, fuhren wir auf dem Weg zum Restaurant noch im Kaufhaus vorbei, wo ich Fridolin mal eben neu einkleidete. Er durfte selbst aussuchen. Eine Jeans und ein Hemd. Stark! Genau mein Geschmack. Ich finde schon wichtig, jetzt auch ihn entscheiden zu lassen. Und Hannes kam sogar pünktlich zu unserem Treffpunkt. Kein Drama, Zuverlässigkeit, Antworten ... alles nicht mehr selbstverständlich die letzten Wochen.
 
Essengehen war schön, wenn ich selbst auch seit dem Nachmittag schon starke Schmerzen hatte, nierentechnisch, aber das war's mir wert. Die Jungs wollten nebeneinander sitzen, also musste Hannes quasi neben mir sitzen ... . Tat gut. Unwahrscheinlich gut! Herr Klavier hatte letzte Woche ja schon mein eigenes Gefühl bestätigt, dass es Hannes unwahrscheinlich schwer fällt zur Zeit, seine Gefühle zuzulassen. Sein Sohn feixte die ganze Zeit zu Fridolin, dass sein Papi in Fridolin's Mami verliebt sei und und und. Ja, es wird. Und schließlich muss ich herausheben, dass Hannes extra für eineinhalb Stunden Essengehen mit mir 60 km gefahren ist ... . Die Kinder waren für mich gestern eher Mittel zum Zweck. Und ich hatte nach dem Workshop ja sowieso vor, mit Fridolin essen zu gehen.
 
Gestern Abend lagen wir dann noch bis 21.30 Uhr im Bett, guckten zwei Folgen "Tom & Jerry" und "Bugs Bunny", und hörten 1000 Folgen Betthupferl, bevor Fridolin sofort einschlief. Ich schlief irgendwie auch mit ein.
 
Heute Morgen dann großes Fridolin-Bauchweh-Drama. Der Theater-Workshop von gestern fiel auf fruchtbaren Boden - hö. Nein, und Fred, der gerne den sterbenden Schwan mimt. Ich kenne mein Kind ganz gut, und weiß, wann er schauspielert, und wenn es ihm wirklich schlecht geht. Das heute morgen war Theater, nachdem ich ihm verklickert habe, dass ich ihm nur richtig helfen kann, wenn ich weiß, was wirklich los ist - also netto, habe ich jetzt ein armes Häschen, das wirklich krank ist ... Bauchweh und irgendwie friert er trotz Wärmflasche. Oh weh. Zum Frühstück habe ich ihm einen Apfel gerieben, dazu gab's Kamillentee, jetzt liegt er im Bett, leidet und ruht aus, und döst ab und zu ein bisschen, dazu hören wir weiter Podcasts. Machen wir eben einen Betttag heute. Also das klingt jetzt vielleicht ein bisschen doof, aber wenn er flach liegt, so, kann ich mich auch besser ausruhen, als wenn ich ihn noch großartig beschäftigen müsste. Mein Häschen mag ja nicht mal glotzen ... . Soll er jetzt ausruhen, heute Nachmittag können wir ja ein bisschen Film schauen.
 
"4 Stunden gehen und 2 Stunden gehen sind effektiver und schonender als eine Stunde intensives Training". Na danke, wenn mir jemand bitte sechs Stunden täglich schenkt, dann mache ich das liebend gerne ... .

Alpträumen

Habe gerade geträumt, ich mit Hannes endlich endlich im Uraub bin, und
dass eine Frau - älter und hässlicher als ich - mir die Augen mit
Säure wegätzt und dann mit Haarspray und Feuerzeug verbrennt, weil
ich mit Hannes zusammen bin. Wir waren in irgendeiner Turnhalle bei
irgendeinem Vortrag, ich drehte mich um und sah, wie die Frau das Zeug
auspackte, sagte zu Hannes, dass da eine gleich Amok liefe. Wir
schützten uns unter einer Decke, aber die Frau lief direkt auf mich zu
und tat das.

Mir ist noch sehr schlecht.

Samstag, 23. März 2013

Statusmeldung

Fridolin motzt und nervt ohne Ende, dass er nicht zum Workshop will.
Nachher ist er wieder der Letzte, der nach Hause möchte, weil's ihm so
gut gefällt. Mir kostet das unheimlich viele Nerven. Habe ihm gedroht,
ihn nächstes Wochenende von früh bis spät vor dem Fernseher zu
parken. Kein Bock grad auf das Gedöns. Nimmt mir alle Vorfreude. Nicht
alle, aber viel.

Ich ... bin krank, gehöre eigentlich ins Bett. Korrigiere meinen
Anspruch nach unten: wir bleiben, solange ich kann.

Immer der gleiche Scheiss. Brauch mich auf nix mehr freuen, weil
entweder Hannes-Theater ist, Frido-Gedöns oder ich krank.

Eigentlich

So, ohne Probleme eingeschlafen, gut geschlafen. Trotzdem: eigentlich
bin ich tot und müsste eine Woche strenge Bettruhe einhalten,
ausruhen, entspannen, schlafen, gesund werden. Die Nieren tun weh.
Aber das geht zum Einen nicht, weil ich mich viel zu sehr auf diesen
Workshop heute und morgen mit Fridolin zusammen gefreut habe! Zum
Anderen habe ich gemerkt, dass ich durchdrehe, wenn ich auch nur einen
einzigen Tag im Bett liegen muss.

Wach seit 5.20 Uhr, der Wecker klingelt um 7.30 Uhr - toll.

Freitag, 22. März 2013

Risiko und Harakiri

Der Tag heute hat mir - hannestechnisch - einmal mehr alles abverlangt. So geht das echt nicht weiter. Er hatte geschrieben "von vorne anfangen oder sein lassen". Nun, von vorne wäre vielleicht ... dazu haben wir's zu weit geschafft. Aber die Zeit bis Weihnachten zurückdrehen vielleicht. Ich darf - und muss - auch Bedingungen stellen. Anstrengend, aber umgedreht tut es mir vielleicht auch gut, so lerne ich, mich zu behaupten, wenn ich bestehen will. Ob das langfristig Liebe ist ... lasse ich für mich offen, so geht es jedenfalls nicht weiter. Heute Mittag habe ich angerufen, er hat wie immer die letzten Wochen, geblockt. Echt krass. Kurz darauf kam eine SMS, dass er sich meldet, wenn er kann. NEIN! Ich halte mein Leben nicht mehr an, um zu warten, bis er anruft oder nicht. Meine Bedingung: ich rufe an heute Abend um 21.30 Uhr - 'und er wird hingehen' habe ich nicht gesagt, aber gemeint. Er hat's wohl verstanden. Tatsächlich, unglaublich aber wahr, er ist hingegangen. Krass. Jubel, Trubel, Handgeklapper. Nun habe ich vorgeschlagen, morgen Abend für den Anfang mit den Kindern essen zu gehen. Tatsächlich. Er hat zugesagt. Er braucht ja nicht mal irgendwelche extra-galaktischen Liebesbekundungen zu tun (wobei ich da nix dagegen hätte .... wär'  ja mal was!), erst mal, wenn diese krassen Aussagen und Verletzungen wegblieben, wäre ja schon ein echter Fortschritt. Wenn ich keine Angst mehr haben bräuchte, geblockt zu werden, wenn ich anrufe. Das ist ja auch schon krass an sich. Eigentlich sollte ich schreiend davon laufen. Oder aber auf den Tisch hauen, und selbst Bedingungen stellen. Weg mit der Rücksicht! Seine Situation rechtfertigt einiges, aber nicht alles und nicht dauerhaft. An seiner Seite braucht man Nerven wie Drahtseile und ein verdammt dickes Fell. Wüsste ich nicht, wie er vor Januar war, hätte ich längst alle Hoffnung verloren und aufgegeben.
 
So, mir ist kalt, und die Nieren tun weh. Aua.

Oha

Oha, nein!
Duschen tat extrem gut, aber raus gehe ich heute nicht.
Der Workshop mit Fridolin am Wochenende ist mir extrem wichtig. Dann bleibe ich heute lieber im Bett, damit das morgen und übermorgen klappt.
 
Außerdem:
Hannes hat geschrieben 'von vorne anfangen oder sein lassen'. Nochmal anfangen finde ich eine gute Idee. Ich bin dafür, die Zeit bis Weihnachten zurückzudrehen. Nicht von vorne, dafür haben wir's doch schon zu weit geschafft. Und sein lassen kommt ja wohl wirklich nicht in Frage! Ich liebe ihn ... immernoch.
 
Nun habe ich gerade angerufen ... er ging nicht hin. Ich möchte, dass er in Zukunft hingeht, und mir sagt, dass wir später telefonieren. Auf das Abgeblocke habe ich keine Lust mehr!! Und ich lasse mich nicht mehr darauf ein, dass nur er die Bedingungen stellt. Auch ich muss das dürfen. Wir beide. Schöner Satz ... .
 
"Dummheit kann man nicht verbieten." Hö. Ach nein ... .
 
Vorhin habe ich eine Dokumentation über einen Shaolin-Mönch gesehen. Yin und Yang, habe ich auch schon bei Herrn Klavier gelernt, müssen ausgeglichen sein. Der Shaolin-Mönch vorhin sagte, mein Yin hätte im Augenblick Übergewicht. Dazu möchte ich mich mal schlau machen ... . Yin und Yang.

Raus hier!

So, ich muss jetzt duschen, und dann eine Runde raus hier!!!!!!!
Theoretisch müsste ich im Bett bleiben, weil's weh tut .... aber ich brauche noch Verpflegung für Fridolin und mich für unseren Workshop morgen, und ich brauche frische Luft!!!

Die unendliche Geschichte

Ich habe heute noch gar nicht wegen Hannes geweint.
Die Gedanken kreisen trotzdem, und es strengt mich an.
Ich möchte ihm die Chance lassen, zu agieren.
Aber es fällt mir schwer, weil er es ausreizt bis zum Geht-Nicht-Mehr.

Podcastshören,
im Bett liegen,
ab und zu einschlafen,
vorhin eine Kleinigkeit zu essen.

Häufchen Elend

Juhu, grade mal zwei Tabletten, gestern Abend und heute früh, und ich kämpfe jetzt schon mit den Nebenwirkungen.
Mir st so schlecht, und alles tut weh und sowieso und überhaupt. Wenn ich schon an die Tablette denke, kommt's mir hoch.
Sport ist damit auch wieder eine Weile hinfällig. Ach sch... !!! Grade, als es mal im Ansatz gut lief ...

Traumwelt

So, nun habe ich gerade eben herausgefunden, dass Fridolin nächste Woche gar keine Kindergartenferien hat. Die ganze letzte Woche habe ich in dieser Illusion gelebt, und darauf hingearbeitet, und mich auch irgendwie gefreut. Wie verpeilt kann ein Mensch - ich - sein?! Was mache ich nun mit dieser neuen Illusion?! Fridolin zu Hause lassen, weil ich mich sowieso darauf eingestellt habe?! Ihn bringen, und die gewonnene Zeit für mich nutzen?! Hm.
 
Mir ist schlecht, weil
 
... mich das einigermaßen umhaut, wie ich so verpeilt sein kann (siehe oben), umgedreht wundert's
    mich auch nicht, die letzten Woche(n) waren echt hart
 
... ich eine Nierenbeckenentzündung habe, die weh tut
 
... das Antibiotikum eben
 
... es mir hochkommmt, wenn ich Pillen einnehmen muss, ganz egal welche. Ekelhaft!!

Das Sandmännchen

Super, Fridolin hat vor ein paar Wochen, als er bei Frida war, ein Bild an das Sandmännchen geschickt. Seitdem haben wir ständig im Internet geguckt, ob sein Bild ins Baumhaus kam. Er sagt, er hätte sich noch nie so für ein Bild angestrengt wie für dieses. Nun hat er einen Brief vom Kinderkanal bekommen, in dem steht, dass so viele Bilder ... bliblablubb ... jetzt weint mein Kind, weil "warum können die mir so einen Brief schicken, aber mein Bild behalten sie? Und was machen sie jetzt mit meinem schönen Bild? Dann hätte ich das lieber dir geschenkt!!" Ach Fridolin ... .