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Sonntag, 23. September 2012

Das ganze Leben ist ein Spiel

"Miss Pettigrews großer Tag" ist ein Film, der mich jetzt nicht so sehr berührt hat. Aus der Geschichte - die mit der Koordination ihrer Liebhaber überforderte Sängerin Delysia Lafosse nimmt das vor kurzem entlassene Kindermädchen Guinevere Pettigrew, das nun obdachlos auf der Straße lebt, durch eine Lüge als Haushälterin unter ihre Fittiche - hätte man viel mehr machen können. Überaus hübsch anzusehen und überzeugend fand ich allerdings Amy Adams, die man unter Anderem aus 'Sunshine Cleaning' und 'Julie & Julia' kennt, als Delysia Lafosse und Shirley Henderson, bekannt aus Filmen wie 'Harry Potter und der Feuerkelch', 'Trainspotting' oder 'Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück' als Edythe Dubarry. Alles in Allem jetzt nicht so der Hit.
 
Was ich inzwischen glaubte, begriffen zu haben ist, dass das ganze Leben doch eigentlich ein Spiel ist. Das ich angefangen habe, mitzuspielen.
 
Woher soll Hannes wissen, dass ich auf Antwort auf meine SMS warte? Merke: einfach gleich sagen, anstatt wünschen und hoffen und erwarten. 'Um Antwort vor Ablauf der nächsten 10 Stunden wird gebeten'. Stattdessen bin ich davon ausgegangen, dass nach zwei Tagen Funkstille ... eben ... halt. Naja, ich habe eine 'Zugestellt'-SMS bekommen, und das Handy hat er in der Tasche, und ich bin ja nicht irgendwer, maße ich mir jetzt einfach mal an, so dass man - selbst wenn zwei Tage Sohn-Programm ist - ja wohl mal auf eine Mini-SMS antworten kann. Oder klingt das jetzt eingebildet? Sorry, ich finde, dass auch Kinder mal fünf Minuten zu warten haben ... . Auch Scheidungskinder in einer schwierigen Situation.
Naja ok, ich habe nicht wirklich was geschrieben, worauf man antworten könnte, keine Frage oder so. Aber eine Reaktion halt ... .
Ja, vielsagend 'ich bin davon ausgegangen' ... . Jetzt merke ich's dann auch mal. Trotzdem. Ich schreibe auch erst in 1000 Stunden wieder zurück - wenn er sich denn meldet - beziehungsweise ich verlängere unsere kleine Pause, bin noch nicht so weit grad. Ruhe tut mir gut.

Die Reise geht weiter

Wenn's denn so einfach wäre mit dem Coolbleiben. Ich habe vorhin Hannes eine (!) kleine, witzige SMS geschickt, die erste seit Freitag Mittag, und darauf kam ... NIX.

Ich HASSE es.
ich hasse, dass ICH eine SMS geschickt habe,
ich hasse, dass nichts kommt drauf/nicht unter 1000 Stunden --> warten, und
ich hasse, dass ich mich ärgere,
ich hasse, dass ich traurig bin deswegen
 
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Jetzt bin ich unentspannt, und meine gute Stimmung beginnt, hinüber zu werden. Handy bleibt aus bis morgen. Wenn ich's schaffe. Schnell ablenken. Film gucken.
 
Im Übrigen habe wunderschön Mittaggegessen in Hollywood, in Honig gebadet, und Körperpflege betrieben. Gut.

Sie haben ihn gegessen!

Es ist nicht nett, jemandem das Gefühl zu geben, er sei dumm. Selbst wenn der Betroffene dumm ist.
 
  1. Keine SMS mehr nach mehr als drei Gläsern Alkohol schicken
  2. cool, distanziert, lustig-ironisch, freundlich - niemals zu sehr anbiedern
  3. keine Vorwürfe
  4. es locker angehen lassen, denn ehe man sich's versieht, heißt es 'wo führt das hin was bin ich und wofür hälst du mich'
  5. Ich sollte mich immer unter Kontrolle haben - Kontrolle behalten
  6. voreilige Schlüsse ziehen
  7. ernst sein
  8. auf jeden Satz antworten - das wirkt zu ängstlich
  9. nicht zu viele Fragen stellen
  10. Plumpheit wirkt aufdringlich - mehr Arroganz
  11. niemals entschuldigen, niemals erklären
  12. keine Ausrufezeichen oder Smileys
  13. neugierig machen
 
Du bist eine kluge Frau (!) und hast dich unter Kontrolle, Friederike, schon vergessen?!
 
Mannnn, ist das kalt hier, dabei ist unterm Dach doch eigentlich der wärmste Platz im Haus?!
 
Manchmal trifft es mich ganz plötzlich wie ein Schlag: Ich will nicht hier sein. Das klingt einleuchtend, aber verstößt das nicht gegen mein inneres Prinzip - durchhalten, abwarten und die Sache gründlich überlegen? Das ist eine verdammte Offenbarung.

Samstag, 22. September 2012

Pinkelpanne

Irgendwie habe ich Angst, dass Fridolin ein Bettnässer wird. Gerade
bin ich nach unten auf die Toilette, da lag - schon wieder - ein
riesiger Berg mit Bettwäsche.

Ja nun, ist halt so. Passiert ist passiert. Ich werde kein Drama
daraus machen, sondern das eher als Hilfeschrei registrieren, dass
etwas nicht in Ordnung ist. Er mag ja auch nicht alleine schlafen. Ach
Mann.

Hannes hat gestern Abend noch eine SMS geschickt, 'alles in Ordnung,
ich liebe dich auch'. Wohl zu meiner Beruhigung. Aber mich beruhigt
nix. Naja doch, wenigstens das. Aber ich habe das mit der Pause nicht
aus Spass gesagt, sondern weil ich verzweifelt bin. Nichts ist 'gut'.

Fred fährt nächste Woche in den Urlaub. Mittwoch bis Samstag. Leider
nur. Ich bräuchte länger Pause. Ruhe. Wenn er weg ist, schaffe ich so
viel. Obwohl die Arbeit dann de facto enorm viel mehr ist.

Freitag, 21. September 2012

Notbremse

So, nun ... habe ich gerade die Notbremse gezogen. Nicht Schlussmachen mit Hannes oder sonst irgendwas. Aber ich muss auf mein Herz aufpassen. Dieses Vermissen macht mich kaputt. Nun habe ich ihm vorgeschlagen, dass wir bis Sonntag Abend Telefon-Pause machen. Ich habe noch so viel im Kopf, kann ich nicht schreiben, denken geht zu schnell. Dieses Warten auf ein Zeichen macht mich mürbe. Mürbeteig im Hirn lässt mich doofe Sachen machen, welche, die ich ohne Mürbeteig nicht tun würde. 1000 doofe SMS in die Welt schicken. Naja, nicht 'in die Welt', meine Welt ist Hannes. Ein bisschen weniger Hannes, oder noch mehr in meiner Welt außer Hannes wäre vielleicht kein Schaden, daher wäre eine kleine Pause vielleicht wirklich mal ... Luft holen für mich. Auf die Beine kommen. Ich bin irgendwie durch den Wind. Mal was Anderes denken für einen Blick, außer immer Hannes, Hannes, Hannes und die elendige Warterei auf Denselben. Den Kopf ein bisschen frei bekommen. Bisschen Kopfweh weg mal.
 
Und dann am Sonntag ... kickstart my heart. Ich liebe ihn doch, er hat mir heute morgen um 4.50 Uhr sogar eine Tasse frischen Salbeitee (aus selbstgetrocknetem Salbei) to go gekocht, damit ich an der Bushaltestelle was zu trinken habe, und auf dem Weg. Und ich Arsch hatte die Hände so voll mit Rucksack, Einkäufen von gestern und Motorradhelm, dass kein Platz mehr war für Tee. Tut mir so leid. Ach Friederike ... :-((

Mittwoch, 12. September 2012

Schlechtes Gewissen

Da hat wohl einer schlechtes Gewissen. Hannes. Gut so. Viele SMS. Nein, das werde ich nicht ausnutzen, auch wenn ich könnte. Wozu?! Das ist nicht Friederike-style. Gehört sich nicht, gibt mir nix, keine Befriedigung. Halte mich aber trotzdem zurück. Nicht wegen Trotz-Rumgezicke, sondern wegen mir selbst.
 
Wollte noch irgendwas schreiben, hab's vergessen.
 
Ach ja, bisschen schlechtes Gewissen schadet ihm nicht. Das lenkt ihn mal ein bisschen von sich selbst ab, und macht ihn offener für andere Menschen - mich -, uns, andere Dinge. Schadet überhaupt nix.

Dienstag, 11. September 2012

Kung-Fu Fighting

So, habe Hannes jetzt eine sehr kurze, nicht sehr nette und vermutlich
sehr blöde SMS geschickt. Und Handy aus gemacht. Mir doch egal jetzt,
ob das gemein, nicht nett und unvernünftig ist. Verschissen. Er. Noch
nicht ganz, aber viel Spielraum bleibt nicht mehr.

"China In Your Hand" - T'Pau auf dem iPod, wie passend.

Vollgefressen

Die Dampfnudeln waren superlecker. Aber mir ist so verdammt übel. Grundübel sowieso. Die Dampfnudeln. Und dann wieder eine SMS von Hannes. Eine eigentlich nette SMS, aber mit Grübel-Faktor.
 
Fridolin ist so ein Lieber! Einfach nur!
 
Hannes ... wird vermutlich keine Zeit haben. Ach ... Mann. Dann muss er sie sich eben nehmen. Sonst habe ich auch keine Zeit mehr zum Telefonieren. Irgendwann reicht's. Dann habe ich auch langsam keine Zeit mehr für unsere Beziehung (?) - Sonntag vor einer Woche haben wir uns das letzte Mal gesehen. Letzten Sonntag seine Abfuhr. Was soll das?! Dann muss er sich langsam mal überlegen, was er noch von mir will. Auf eine SMS-Diskussion werde ich mich garantiert nicht einlassen. Und diese ewige Telefoniererei mache ich auch nicht mehr lange mit. Er wohnt 30 km weit weg von mir, und nicht 6608 km. So wie mein Ex-Freund.

So wie der Jonas fühle ich mich auch schon lange.

 
 
So, Mittagspause. Bin traurig und müde.


Samstag, 8. September 2012

Mein Handy

Mein Handy befindet sich in Fred's Gewalt - Händen. Mit allen SMS von
Hannes. Wenn er was liest, ist er selbst schuld. Oh weia. Letzte
Chance, hoffentlich kann er's heilemachen. Ihn zu fragen hat mich
große Überwindung gekostet. Neues Handy und SIM-Karte ich mir nicht
leisten. Ich habe auch schon tagelang den Hausschlüssel gesucht (und
gefunden), den er verloren hatte. Kein Ausnutzen, auch wenn er sich
anstellt ... . Ich trage auch meinen Teil hierzu bei, er will
befreundet sein, er will WG.

Tja

... Satz mit X die 100.000ste. Kann nicht mehr. Habe mich gerade halb-schick gemacht. Dann rief Hannes an, um mir mitzuteilen, dass wir wohl doch lieber wann anders machen. Basti mag wohl lieber alleine. Dann ach, keinen Bock mehr auf die ganze Scheiße. Ich kauf mir jetzt irgendein verfluchtes Ballerspiel und gut is'. Er hat keinen Bock auf nur Theater, Hannes. Ja dann soll er sich mal überlegen, was er damit zu tun hat. Mein Herz macht den ganzen Scheiß hier nicht mehr mit.

Fred wollte mir für einen Versuch sein Handy leihen, meines sendet keine SMS mehr, oder die SIM-Karte geht nicht mehr, wie auch immer. Ganz toll. Aber ich konnte es nicht nehmen, es war mir zu ekelhaft dreckig. Irgendwo hört's auf bei mir, sowas mag ich nicht anfassen, auch wenn's nett gemeint ist.

Leben?!

Uralt-Handy geht wohl doch nicht mehr. Zumindest kann ich keine SMS schicken. Lebensnotwendig. Seitdem ich die SIM-Karte dort drin gehabt hatte, kann ich aber auch von meinem aktuellen Handy nix mehr schicken. Ganz toll. Wollte Hannes 'Ja.' schicken. Vielleicht ist das ein Zeichen, dass es nicht sein soll. Und nu?!
 
Inzwischen hat Cousinfreund gemailt. Sehr nebulös. Hm. Unzufrieden. Wir waren mal bei mehr Vertrauen. Das wühlt mich jetzt auch wieder auf.
Fridolin's Taufpaten haben auch ein Postkarten-Lebenszeichen von sich gegeben.
 
Habe Kürbissuppe von gestern gegessen. Ohne Genuss. Habe was im Magen, das ist die Hauptsache. Ob ich's vertrage, ist die Frage.
 
Jetzt geht's mir wieder nicht so gut. Hm.

Eindrücke und Ausdrücken

So, wieder ich.

Hannes hat gestern abend eine SMS geschickt, er habe mich nicht vergessen. Ganz ehrlich?! Ich ihn schon für einen Augenblick, und das tat verdammt gut. Einen Augenblick nicht seine Probleme, die auch mich unglaublich belasten. Nein, ihn habe ich nicht vergessen, aber seine Probleme und somit meine gewaltigen Schmerzen. Irgendwie versteht er nicht, dass und wie sehr auch mich das belastet, und welchen Einfluss das auf unsere Beziehung hat. Ich habe seit vorgestern abend nichts mehr von mir hören lassen, weil ich mich einfach leer fühle. Habe nichts zu sagen. In meinem Kopf ist einfach nur nichts. Ich brauche Pause. Nicht seine Probleme. Ich. Mich in mir zurückziehen tut gut. Danach wieder mich öffnen.
 
Fred geht nun endlich mal seiner Putz-Aufgabe nach. Eigentlich wäre er letztes Wochenende dran gewesen. Warum man das nicht mal flexibler regeln kann?! AUS DEM EINFACHEN GRUND, DASS FLEXIBEL FÜR IHN HEISST, LIEGENLASSEN UND FRIEDERIKE WIRD'S SCHON RICHTEN.
 
Zu schaffen macht mir auch, dass ich letzte Woche meine Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt habe, von manchen Menschen nichts zurückbekommen habe, um meinen Cousin mache ich mir große Sorgen, aber viele Menschen in der Tat auf mich reagiert haben, aber ich nicht geschafft habe, wiederum auf deren Interesse an mir zu reagieren. Dieses Versagen meinerseits hat mich vorgestern unter Anderem so fertig gemacht. Tu carcél. Wie passend. Mein Gefängnis. Dieses Lied macht mich ... bringt mich dazu, die Gefühle zuzulassen, die ich in dem Moment des Hörens habe. Immer. Wenn ich dieses Lied höre, lande ich auf direktem Weg 'bei mir'. Immer und unter allen Umständen. Mein Guatemala-Lied. Damals, 2005. Mobbing, Cholera, Dengue, und so vieles mehr. "El primer día sin tí" auch. Die kleinen grünen Zwerge. Ob ich mich jemals aus meinem Gefängnis des Versagens befreien können werde?!
 
Ein Schritt in Richtung Freiheit ist, hier in meinem Zimmer nach dem blöden Pausentag gestern weiterzumachen. Merke: Rotes Seil zu locker oder loslassen ist doof. Führt zu nix. Festhalten am Seil. An mir.

Freitag, 7. September 2012

1 : 100 000

... vielleicht bin ich ja doch schwanger. Hahaha. Das wäre verheerend. Das erste Mal in meinem Leben Pille vergessen, und zack - schwanger. Das wär's. Bei meinem Glück ... . Nein, jetzt wäre ganz gewiss nicht der richtige Zeitpunkt für ein Baby. Aber wenn's so wäre, dann wäre es so, dann würde ich auch das wuppen. Außerdem ... wann ist schon 'der richtige Zeitpunkt für ein Baby'?! Irgendwas ist sowieso immer, und so spießig, dass mal nix ist, bin ich nicht. Reihenhaussiedlung, schwarzer Merzedes, Mutter, Vater und zwei oder mehr Kinder, grillen im Vorgarten, um das eigene Glück zu demonstrieren ... . Fassade?!
 
Mit Hannes muss ich dringend reden. Zumindest das habe ich ihm gesagt. Mir geht es schlecht zur Zeit. Nicht gut. Aber nicht ausschließlich wegen der Situation hier mit Fred, wie Hannes denkt, sondern auch mit unserer Beziehung. Ich liebe ihn, das ist keine Frage, und ich vertraue, dass er mich auch liebt. Aber ... . So wie es ist, macht es mich kaputt. Wenn ich ihn nicht 'haben' kann, dann fahre ich die Fühler ein. Eine Telefonbeziehung ... nichts mehr für mich. Ich brauche eine Perspektive, aber die habe ich nicht. Kann man doch schaffen hoffentlich?! Und und und.
 
Und dann diese unglaubliche Wut auf mich selbst gestern. Dabei müsste ich doch eigentlich stolz sein, wieviel ich hier gewuppt bekomme, dass ich mein Leben in die Hand nehme, dass ich den Schwanz nicht einziehe, dass ich wieder Freude am Sportmachen habe, dass ich so einen süßen Sohn habe ... .
 
Heute morgen beim Frühstück habe ich mir Fridolin's Gesicht angesehen, er saß auf seinem Platz am Kopfende, ich zu seiner Rechten, die Sonne schien rein, und sein Gesicht ... noch so richtig unschuldig. Wenn man sich die Haare wegdenkt, sieht er aus wie mein kleines Baby damals, wie ein kleines süßes Mäuschen. Das süßeste Mäuschen, das es gibt auf der Welt.
 
Ich hatte gehofft, hier zu schreiben, würde mir helfen, aber ich bin immernoch wütend. Auf die Gesamtsituation. Aus diesem Haus hätten wir gemeinsam so viel machen können! Gemeinsam.
 
Frida hat mir gestern morgen eine SMS geschickt, ob sie Fridolin abends anrufen könne. Ich habe nicht darauf geantwortet, sondern stattdessen gemeinsam mit ihm sie abends gleich zurückgerufen. Blöde SMS-Schreiberei. Kostet Geld. Viel zu viel Geld. Ich muss langsam auch mal auf meine Kohle achten. Das legt sie mir bestimmt irgendwann wieder zur Last. Dass ich nicht geantwortet habe. Böse Friederike.
 
FF

Mittwoch, 5. September 2012

Überforderung

Ich habe überlegt, welchen Titel ich diesem Posting hier geben soll. "Hannes" wäre naheliegend, aber ich habe festgestellt, dass es schon diese drei verschiedenen mit der Überschrift 'Hannes' gibt:
 
und nochmal
 
Insgesamt sind das 245 von 981 Postings gibt, in denen dieser Name vorkommt, das erste davon ist dasjenige mit dem Titel "Enter Night". Nun ist es bei der Flut an Postings nicht wirklich eine Kunst, bestimmte Titel des Öfteren zu verwenden.
 
"Überforderung" aber, weil HANNES ... grade eine SMS schrieb, und fragte, was ich gerade mache? Und er sei für mich da. Was soll ich sagen, mein Liebster? Ich liege auf dem Bett mit deiner Fleece-Jacke im Arm, um mich rum das pure Chaos, und ich weine, weil ich nur ein kleiner Mensch mit nur zwei Händen bin, und mich grade einfach nur überfordert und ohnmächtig fühle, und gleichzeitig glücklich und froh, WEIL er mich gefragt hat.
 
Oder hätte ich dir schreiben sollen ... "Ich sortiere gerade mein Leben aus. Alles gut."?! Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit. Hannes soll auch wissen, wie es mir geht.

Samstag, 1. September 2012

Oh weia!

Guten Morgen, ich bin ganz schön tot-platt. Schlecht geschlafen, alles
tut mir weh. Ich überlege jetzt schon ernsthaft, ob es wirklich so
doll ist, mit Hannes heute Abend wegzugehen, oder einfach nur zu ihm?!

Haha. Ach mein Schatz ... grade kam eine SMS, er mag lieber zu Hause
bleiben, irgendwas zusammen kochen und was auch immer. Hauptsache
zusammen. Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen! Wir sind lange genug
notgedrungen immer weg gewesen, jetzt ist mal an der Zeit, dass wir
ankommen. Einfach mal klassisch ... Sofa und DVD oder so. Kino hätte
ich heute gemacht, aber nur wegen dir. Ach Hannes, ich liebe dich.
Danke!

Freitag, 31. August 2012

Nix is' gut

Na scheiße is', die bescheuerte Friederike hat sich mal wieder auf
'bis später' verlassen. Auf SMS braucht man nicht zwingend antworten,
und von Planungen halten wir auch nix. Also irgendwas, worauf ich mich
einstellen könnte. Keine Ahnung, ob wir jetzt schon durch den Tunnel
durch sind, ob der Tunnel noch weitergeht oder wie oder was. 'Früher'
kam immerhin noch irgendwas in Richtung 'geht grad nicht, meld mich
morgen bla bla'. Nun denn. Geht mir grad nicht so doll. Ich hatte
gedacht, es ginge endlich mal aufwärts, und wir begännen mal mit
'wir', durchstarten und so. Blöde Bezugnahme.

Dienstag, 28. August 2012

Trostpflaster

Tja, wo ist es nun, das Licht am Ende des Tunnels?!
Der Gang auf die Waage war auch nicht wirklich erbaulich. Trotz AFMs.
Hm. Ich muss mehr Sport machen! Erst mal aufstehen. Ich bin so müde.
 
Time Warp:
- Bett gemacht
- abgezogen
- Cappuccino getrunken, Banane und zwei Pfirsiche gegessen
- Zeitung gelesen
- Zähne geputzt
- Blumen gegossen (die drinnen)
- Müll weg
- staubgesaugt
- Wäsche aufgehängt
- neue Wäsche angemacht
- Spülmaschine läuft
 
Hannes hat vorhin eine SMS geschickt, Hamsti quietscht, bin am Wäsche-Sortieren fürs Bügeln, denn aktuell 15 Grad sind mir definitiv zu kalt fürs Schwimmbad. Dann halt doch wieder: erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Dann habe ich's wenigstens rum. Vielleicht später Schwimmbad, mal sehen. Dann kann ich zum Bügeln wenigstens weiter Buch hören.
 
Heute Nacht habe ich ein Foto von Hannes auf dem iPod gefunden; mir war gar nicht bewusst, dass das Foto noch auf hier gespeichert ist. Dann habe ich wenigstens was zum Anschauen. Schönes Foto, dasjenige, mit dem er sich mir 'vorgestellt' hatte. Damals. Als alles noch irgendwie ... hoffnungsvoller war als jetzt. Merke: mich am Riemen reißen, Hannes eine Chance lassen.
 
Was ich mich ernsthaft frage ist in der Tat, warum ... WARUM ich so viel positive Rückmeldung von den verschiedensten Leuten bekomme?! Attribute wie ,strahlend', 'blühendes Leben', 'stark' ... dabei bin ich in meinem Inneren einfach nur traurig und alleine, weil ich zwar bekomme, aber nicht genug, und nicht direkt das, was ich brauche. Ich würde am Liebsten nur einfach nur mal gefragt werden, wie es mir geht, und dann hemmungslos heulen dürfen, anstatt von vornherein 1000 Eigenschaften zugeschrieben zu bekommen - die aufrichtig gemeint sind, dessen bin ich mir bewusst. Aber wie geht das, wenn ich doch angeblich so stark bin etc etc?! Wie kann ich SO loslassen können?! Geht nicht. Wenn ich aufgedrückt bekomme, wie ich SCHEINE, was will ich da noch groß von Traurigkeit und Schwäche erzählen?!
 
Wobei ,Scheinen' eins ist, 'Sehen wollen' das Andere. Ich finde nur bemerkenswert, dass ich sogar formuliert bekomme 'Schön, dass du fragst, wie es mir geht etc etc bla bla' Ich würde nur AUCH liebend gerne mal gefragt werden. Das wäre für mich aufrichtiges Interesse.
 
So, Waschmaschine aus, Waschmaschine an, bügeln etc etc blablabla.
 
MfG,
FF

Sonntag, 26. August 2012

Zurückgeben

Grade habe ich Hannes eine Gute-Nacht-Liebes-SMS geschickt, und es kam
sogar direkt was zurück. Wahnsinn nach all den Wochen. Dass er heute
mit uns gekommen ist, hat viel wieder gut gemacht, auch wenn der Weg
dahin sehr sehr steinig war. Mehr dazu morgen. Und auch wenn nicht
alles gut IST. Aber ein verdammt wichtiger Schritt in die richtige
Richtung!

Samstag, 25. August 2012

Aufrichtiges Glück

... sieht vermutlich anders aus. Auf Hannes' "Bin seit gestern Nacht
zurück"-SMS konnte ich nur "Ja" antworten. Was soll ich groß drauf
sagen?! Ich werde ihn garantiert nicht wieder mit meiner Existenz
'nerven'. Jetzt bin ich wieder gefragt, oder wie?!

Nach Guten-Morgen-Kuscheln mit Fridolin und Piranha-Spielen, gab's ein
schönes Mit-allem-drum-und-dran-Frühstück. Die Stimmung hier bei
Fred ist geladen, weil ich mir erlaubt habe, ihn zu bitten, hier so
aufzuräumen, dass ich am Montag putzen kann. Immer im Wechsel eben,
letzte Woche hat er geputzt, ich aufgeräumt.
Ja, er wäre die Woche über ja nur zum Schlafen hier gewesen. Hahaha.
Hallo, geht's noch?! Nenene, was will der Kerl eigentlich?! Eine Putz-
und Hausfrau, die sich ganz nett als Mutter verpackt, und
praktischerweise noch das Kind versorgt, so dass er FREIZEIT haben
kann?! Vergiss es!!! Dann putze ich das Klo auch nur noch, wenn ICH es
auch benutze, Fenster mache ich nur noch sauber, wenn ich auch
durchschaue ... . Was soll das?! Rege mich schon wieder auf, mag ich
aber nicht. Mag mich aber auch nicht mehr wie im Mittelalter behandeln
lassen. Hm.

Geschlafen ...

so eher naja, trotz Schlaftablette. Nicht allzu lange, 6.40 Uhr.
Seitdem liege ich im Bett und hörre Fridolin beim Schlafen zu.
Bin schon wieder aufgeregt ... wegen Hannes. Warum auch sonst. Kam
grad ne SMS, er sei wieder daheim. Ja hm. What shall I say? Keine
Ahnung. Wie wär's mit "Ja. Hm"?! Ich bin leer. Keine Ahnung, was ich
noch schreiben darf/soll. Keine Ahnung, welche Rolle zu spielen mich
jetzt wieder erwartet: die der Zuhörerin? Die Tante vom Sorgentelefon,
die ansonsten die Klappe zu halten und gefälligst nicht zu nerven
hat?! Die, die wieder weggedrückt wird, wenn sie anruft und ungelegen
kommt?! Oder die sich bei gemeinsamen Aktionen anhört, wie blöd die
Ex ist, oder wo Hannes eigentlich viel lieber wäre, und was er noch
alles machen müsste ... statt mit mir hier ... (sagt er nicht,
aber ...). Nein, echt nicht! Und ich werde garantiert keine SMS-
Telefon-Beziehung mehr führen. Wir wohnen grad mal 28 km auseinander,
und nich 6682 km. Hatte ich auch schon, und da war mehr/besserer
Kontakt.

Fridolin knirscht Zähne neben mir - bäh.

So, bisschen lesen, bevor er aufwacht. :-)

Nieren tun irgendwie weh grad, bisschen, nicht dramatisch, und mir ist
schlecht. Hm.