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Samstag, 29. Januar 2011

Cheri Cheri Lady

FRESS FRESS FRESS und oh Wunder, ich bin immer noch nicht geplatzt. Seit meinem letzten Post habe ich gegessen zwei Krapfen und eineinhalb Portionen Gorgonzola-Nudeln, wobei die halbe nicht mal eine richtige halbe war, weil ich noch so satt vom Fisch heute Mittag war. Jetzt noch eine Packung getrocknete Mangoscheiben. Wenn das keine Fressattacke ist ... .

Gerade erst in meiner Königsdisziplin - Memory - einmal gegen Fred verloren, ihn dafür in "Siedler von Catan" besiegt. Yeah! Aber: Ich war voll hibbelig. Unkonzentriert. Fahrig.

Fridolin ist glücklich bei der Omi, hat heute viel Playmobil gespielt und Eiszapfen in die P. geworfen. Scheint Spaß gemacht zu haben.

Ach ja, der Club hat endlich mal wieder gewonnen. Erste Halbzeit so naja, ... reden wir nicht mehr drüber. Zweite Halbzeit 2:0. Jippieh!

Und: Ich hab endlich mal geschafft, mein altes kaputtes Betttuch abzuziehen. Yeah Yeah Yeah! Das ist doch schon mal was.

Wieder habe ich nicht geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Alles überfordert mich. Mist!

"Die Geschichte einer Frau, die nicht viel will, sondern einfach alles: das Gefühl, am Leben zu sein. Hanna ist eine Frau mit unbändigem Lebenswillen, die von einer besseren Zukunft träumt und von einer alles verändernden Liebe." Wie wahr.

"Wer einmal sich selbst gefunden, der kann nichts auf der Welt verlieren."
Stefan Zweig

Samstag, 22. Januar 2011

Día Tras Día

Liebe Leserinnen und Leser!

Tja, was soll ich schreiben? Vermutlich werde ich wieder ein ganzes Post schreiben, dabei fühle ich mich gleichzeitig so sprachlos. Mir fehlen die Worte.

Gerade bin ich in einer sehr seltsamen Stimmung. Mir ist so schlecht. Ich könnte heulen, wenn ich könnte. Warum? Ich weiß es nicht. Völlige Leere in meinem Kopf, dabei war ich doch auf einem guten Weg?! Gestern dieser Fressanfall ... hat mich wieder zurück geworfen. Mental. Gewichtstechnisch? Ich weiß es nicht.

Wer den Feind umarmt, macht in bewegungsunfähig.
Nepalesisches Sprichwort

Was lerne ich daraus? Mich mit meinen Problemen anfreunden?

Ich habe Halsweh. Als wären die Mandeln mega-dick. Ich DARF DARF DARF nicht krank werden. Krankwerden würde bedeuten, dass ich Antibiotika nehmen muss. Die vertrage ich nicht, also würde es einen Rattenschwanz an Nebenwirkungen nach sich ziehen. Krankwerden würde auch bedeuten, dass ich mich nicht belasten darf. Dabei bin ich doch gerade dabei, mich langsam, sehr langsam wieder ranzuarbeiten?! Ich war so stolz, dass ich geschafft habe, das Erdgeschoss zu wischen, das Wohnzimmer einzurichten, die Treppen zu putzen. Und es wartet so viel Arbeit auf mich. Die ich erledigen MÖCHTE! Wenn ich krank würde ... müsste ich im Bett liegen. Nein! Nein! Nein! Das will ich nicht nochmal haben!

Ach ja, einigermaßen geschockt bin ich auch, dass ich allein durch mein 'Frühstück' stolze 38% meines Tagesbedarfs an Energie aufgenommen habe. Naja, so richtig überrascht bin ich davon nicht. Aber es schockt trotzdem. Immens.

Ich gehe jetzt eine Runde spazieren. Raus hier. Hoffentlich hilft's!

Angespannte Grüße,
Friederike Fröhlich

Samstag, 15. Januar 2011

Tuolumne

Liebe Leserinnen und Leser,

Friederike Fröhlich wäre nicht Friederike Fröhlich, wenn sie nicht unentwegt mit Listen-Schreiben beschäftigt wäre. Um meinem Bedürfnis nach Ordnung, Struktur und Pedanterie auch hier Genüge zu tun, werde ich diesen Blog ab sofort verschiedenen Kategorien unterwerfen. Als da wären:

- Burn-Out
Habe ich. Und zwar massiv, aufgrund der Umstände "Stress in der Ehe", "Me & Myself", "Die Cholerik meiner Mutter", "Mein Berufsleben". Reicht doch, um einen Burn-Out zu rechtfertigen, oder?!

- Depression
Der Weg vom Verdacht bis zur Diagnose und letztlich zum Handeln ging schnell: kurz vor Weihnachten stellte sich heraus, dass Fred anscheinend schon seit Jahren unter Depression leidet.

- Cholerik
Meine Mutter, Frida, ist die Cholerik in Person; auch von anderen Menschen bestätigt, bin ich das 'Opfer', über das sie bevorzugt herfällt. Wenn das Telefon klingelt, bzw wir bei ihr anrufen, kann man nie wissen, was einen erwartet: ist Alles gut? oder bin ich wieder die Böse?!

- Liebe
Fred ist meine erste große Liebe. Ja, es gab vor ihm schon ein paar Typen, aber die sind nicht wirklich der Rede wert. Fred ist und bleibt die erste GROßE Liebe, und dafür kämpfe ich.
- Aktivität
Ich würde liebend gerne mehr aktiv sein. Trekking, Laufen, Fahrrad fahren, aber auch Yoga, Meditation, Kino, Musik, Theater und so weiter und so fort.

- Haus
Wir leben in einer spießigen Doppelhaushälfte. Unser Haus könnte richtig toll sein, wenn wir denn etwas daraus machen würden. Alleine kann ich das aber nicht stemmen.

- Garten
Zu unserer spießigen Doppelhaushälfte gehört ein spießiger Doppelhaushälften-Garten. Nicht zu klein, nicht zu groß. Es steckt viel Potential drin, und er könnte soooo schön sein, wenn man denn was aus ihm machen würde. Nur: alleine kann ich das eben nicht.

- Musik
Musik ist mir im Allgemeinen sehr wichtig. Sowohl das Hören von Musik (vorzugsweise world music, rock und Latin, Klassik), aber auch das Selbst-Musikmachen. Ich kann gut Gitarre und Akkordeon spielen, Klavier und Percussion, und auch das Singen macht mir Spaß. Auch der kleine Fridolin freut sich, wenn ich Musik mache, und wir sitzen oft stundenlang zusammen auf der Couch und singen gemeinsam und spielen Gitarre dazu.

- To Do
Zu tu gibt es viel hier! Vorweg muss ich sagen, ich bin einerseits leicht chaotisch, andererseits aber auch pedantisch veranlagt. Die Pedanterie entspringt meinem Bedürfnis nach äußerer Ordnung und Struktur, über die ich zu INNER Ordnung und Struktur, folglich also zu innerer RUHE zu gelangen hoffe. Man nennt mich nicht umsonst Listen-Friederike, deshalb möchte ich in dieser Kategorie eine Liste zu erledigender Dinge eröffnen, in der ich nach und nach alle Tätigkeiten aus sämtlichen Word-Dokumenten und Notizbüchern zusammenfasse.
- Wünsche
Wünsche materieller Natur habe ich viele. In dieser Kategorie werde ich all meine Wünsche sammeln.

- Essen
Friederike Fröhlich isst gerne gut, Thema Nummer 1. Leider isst sie auch viel zu viel, weshalb sie an massivem Übergewicht leidet. So 20 kg müssten schon weg. Thema Nummer 2 in dieser Kategorie. Ich habe den lauten Verdacht, an Binge Eating Disorder zu leiden. Das ist im wahrsten Sinn des Wortes nicht mehr normal! Aber ich möchte etwas daran ändern!!!

- Träume
Neben meinen Wünschen materieller Natur habe ich auch eine Menge Wünsche, Bedürfnisse ... Lebensträume ... . Diese möchte ich hier sammeln (eine weitere Liste), und sehen, wie ich an deren Erfüllung arbeiten kann.

Ja, ab sofort bin ich meine eigene Joint Task Force, deren Teileinheiten die oben genannten Kategorien bilden. Einsatzleitung, und die Ausführung sämtlicher anfallender Aufgaben wie Lagedarstellung, Führung der Einsatzdokumentation und vieles mehr obliegen mir selbst in Personalunion, unter Zuhilfenahme externer Personen, wie beispielsweise Frau Sommer oder Herr Hecht, sowie sonstigen Sachverständigen und Fachdiensten. Felix ist übrigens aus der Sackgasse ausgezogen.

Unsere Mission lautet:

Rettet Friederike Fröhlich! (Arbeitstitel)

Hoffnungsvolle Grüße,
Friederike Fröhlich

Freitag, 14. Januar 2011

A Place In My Heart

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ereignisse seit meinem letzten Blog-Post überschlagen sich - wie immer. Alles ist zu viel. Ich kann da nicht Schritt halten. Immer wenn ich das Gefühl habe, dass alles gut wird, kommt wieder irgendwas. Beziehungsweise habe ich das Gefühl, dass alles einfach zu schnell geht. Ich kann die Ereignisse gar nicht richtig in Worte fassen.

Im Großen und Ganzen denke ich schon, dass sich alles irgendwie zum Guten wenden wird. Ich habe ja schließlich viel in Bewegung gesetzt, es kommt so einiges ins Rollen. Nicht zuletzt die Sache mit Fred. Nichtsdestotrotz fühle ich mich immernoch überfordert mit Allem.

Meine Mutter erwartet von mir, dass ich mich um sie kümmere, immer, sofort und jederzeit 100% für sie da bin (ein Thema für sich), ihre sämtlichen Launen aushalte, und alles über sie weiß, ohne dass sie mir was erzählt, da ich auf (nettgemeinte) Nachfragen grundsätzlich blöde Antworten bekomme.

Fred erwartet von mir, dass ich seine Depression - inzwischen bestätigt - für ihn weg kriege, dass ich seine überschwenglichen Emotionen aushalte genauso wie seine Aggressionen, und dass ich so nebenbei einfach wieder arbeite. Das geht nicht!

Dann noch alles Andere ... diese ganzen Anforderungen an mich ... . Jetzt wo Fred-Urlaub ist, habe ich gerade mal auf die Reihe gekriegt, das Haus halbwegs zu putzen. Ein Anfang. Aber alleine die Angst davor, wieder überfordert zu sein mit Allem, macht mich wieder handlungsunfähig.

Heftig. Werde mich dann mal um das Kostüm für den Fasching kümmern, der Kurze möchte als Ritter gehen. Finde ich in Ordnung, zumal wir einen Umhang ja schon haben.

Müde Grüße,
Friederike Fröhlich