Montag, 10. Dezember 2012

Vermischtes

So, Fred hat inzwischen einen Termin zur Mediation ausgemacht. Bei seinem Psychologen aus dem Trennungkurs. Ob das sinnstiftend oder gar zielführend sein kann?! Nun drängt er darauf, dass ich so schnell wie möglich einen Termin zum Einzelgespräch bei ihm vereinbare, aber ich lasse mich nicht drängen. Erst mal hören, was Herr Klavier dazu sagt! Vor allen Dingen kam ja die ganzen letzten Monate/Jahre wenig bis nichts dahingehend von Fred, und jetzt soll ich springen?! Nein, ich lasse mir keinen Druck machen.
 
Ja nun, gestern hatte es so schön geschneit. Nun gab es letzte Nacht Tauwetter, jetzt ist ein Großteil der weißen Pracht schon wieder dahingeschmolzen. Hm. Hoffentlich schneit es bald wieder, damit so tolles Winterwetter bleibt!
 
Gestern habe ich gesehen, dass die Barbarazweige, die ich am 4. Dezember geschnitten habe, tatsächlich bald austreiben werden. Eine Winzigkeit, die mich aber erfreut! Letztes Jahr sind sie vertrocknet, aus welchen Gründen auch immer.
 
Ja nun, habe ich die saubere, trockene Wäsche von den Wäscheständern im Keller tatsächlich in einem Aufwasch zusammengelegt und gleich aufgeräumt. Yeah! Ich befürchte nur, dass das, gemessen an den Dingen, die die nächsten beiden Tage hier anstehen, das geringste Übel ist. Hm.
 
So, weiter geht's ... mein Zimmer grob aufräumen, staubsaugen, und dann von oben nach unten putzen. Ich wäre letzten Freitag schon dran gewesen, aber da ging's krankheitsbedingt nicht, also heute.
 
Puuuuh ... 

Spruch des Tages

Die Welt ist voll alltäglicher Wunder.

~ Martin Luther ~

Funktionieren um zu leben

Ich fühle mich überplant, aber dennoch planlos, obwohl ich den Plan doch eigentlich direkt vor Augen habe. Wie soll ich das alles schaffen?! Nun habe ich meine To-Do-Karteikärtchen in 1000 unterschiedliche Kategorien sortiert, was letzten Endes noch für viel größere Verwirrung sorgt als zuvor.
 
Wie ich das alles schaffen soll? Vielleicht einfach mal anfangen mit der Arbeit, unter Einhaltung der Pausenzeiten.
 
Keine Ausrede, aber wenn ich dermaßen wenig schlafe wie weiterhin, brauche ich mich nicht wundern, dass bereits nach 10 Uhr ist, und ich bisher gerade mal einen Plan gemacht, Wäsche aufgehängt, Waschmaschine angestellt, und ein paar Dinge im Haus hin und her getragen habe. Puuuuh. Konsequenz: Um 22 Uhr ist definitiv und unter allen Umständen Schluss mit dem Tun.
 
Ein paar feste Zeiten, die helfen sollen, meinen Tag besser zu strukturieren, und so bei bei mir zu bleiben:
 
06.30 Uhr aufstehen
07.30 Uhr Arbeitsbeginn
09.00 Uhr kleine Pause
12.00 Uhr Mittagspause
12.30 Uhr Arbeit
16.00 Uhr Feierabend
16.30 Uhr Tee-Pause
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Fridolin ins Bett bringen
22.00 Uhr Fernseher und Computer aus
22.30 Uhr Bett
 
An sich schwachsinnig, aber wenn das nun mal mein rotes Seil ist derzeit ... . Funktionieren um zu leben. Irgendetwas muss ich tun, damit ich kontinuierlich weiter funktionieren kann, denn funktionieren tut mir einfach gut! Und nicht immer und immer wieder diese Querschläger ... .

Jüngstes Gericht

Das Geräusch, das Fred machte, als ich mir die Freiheit herausnahm, in
meinem eigenen Haus zu existieren, und meinem Sohn einen guten Morgen
zu wünschen, war mehr als unter aller Sau, und entsprach etwa der
Vertonung von 'Augenrollen mit großer Genervtheit'. Sorry für meine
Existenz. Irgendwann wird er für alles bezahlen. Ich spreche nicht
davon, dass ich ihm etwas antun werde oder so. Aber ich glaube daran,
dass jeder Mensch in irgendeiner Form für seine Taten, die er im Leben
begangen hat, zur Rechenschaft gezogen wird, und büßen muss. Auch
ich. Nicht durch das Urteil eines anderen Menschen. Vor dem Jüngsten
Gericht. Dieser Glaube lässt mich alle Schmerzen aushalten, denn was
Fred da macht, ist echt nicht gut.

Gegen 4.10 Uhr eingeschlafen, um 6.50 Uhr aufgewacht. Geringfügig zu
kurz.

Für heute habe ich viel zu tun, ich werde mich um einen 8-Stunden-
Arbeitstag bemühen. Mal sehen, ob ich das schaffen kann.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Hass

So, Fridolin ist wieder aufgeweckt für des Geburtstagsmarathons zweiten Teil ... das arme Kind ist doch gerade erst eingeschlafen.

Heute zum Mittagessen-Brokkolisuppenkochen hatte ich ein bisschen Weihnachtsmusik an. So langsam komme auch ich dann mal in Stimmung, zumindest im Ansatz - jetzt, wo's bald schon wieder vorbei ist.

Ja, Wäsche müsste ich mal wieder waschen ... liegt alle unten im Hauswirtschaftsraum und wartet ... auf bessere Zeiten oder so.

Grade mal wieder Zusammenstoß mit dem blöden Fred. Ich machte Fridolin ausgehfertig, ER ist Fahrdienst. Ich sagte nur "nimm bitte die Schneehose mit". "Ja keine Ahnung, ob sie raus gehen". ABER ICH, VERDAMMTE SCHEISSE! ABER ICH WEISS ES, DESHALB SAGTE ICH ES. ICH BIN EIN VOLLJÄHRIGER, komplett zurechnungsfähiger MENSCH, der Dinge WEISS! Unglaublich, aber wahr. Dinge, die ich nicht permanent in Frage gestellt bekommen muss, als wäre ich MINDERBEMITTELT! ICH LASSE MICH NICHT MEHR SO BEHANDELN! Langsam krieg ich echt den Hass. Trotzdem habe ich freundlich geantwortet, woraufhin er SALUTIERTE wie bei der Bundeswehr. BOAH!!!!

Draussen schneit's (logisch, zum Glück nicht hier drinnen). Fridolin und ich haben uns über den Schnee gefreut, Fred motzt nur rum.
 
Auch wenn ich ihn nicht viel habe, aufgrund der vielen Kindergeburtstage und Feiern, haben Fridolin und ich es uns dennoch schön gemacht, ein bisschen zwischendrin, ohne großen Stress.

Advent, Advent ...

... ein Lichtlein brennt ...

Gestern dachte ich so bei mir, dass ich doch eigentlich die Pappel im Garten illuminieren könnte. Dann würde uns vielleicht ein wenig wärmer ums Herz. - Stimmung!!
 
Also nun ... heute morgen gab's ein teilweise missglücktes Frühstück: Brötchen vom Vortag, ein nicht durch gekochtes Ei, und zur Krönung ein 3cm langer, toter Wurm (!!) in meiner Mango-Marmelade. Yummie! Nun ja, wir hatten schöne Musik laufen, und die 2. Kerze vom Adventskranz angezündet, und es war schön - trotz Wurm. Nach dem Frühstück hat Sohni bei Frida angerufen und dann geguckt, was in seinem antikapitalistischen Adventskalender steckt. Also haben wir gleich Advent gefeiert, und ich habe ihm gezeigt, was es mit den Bienenwabenkerzen auf sich hat. Er freut sich schon drauf, wenn wir Kerzen rollen, und die dann als Weihnachtsgeschenke verschenken. Zwei Fliegen mit einer Klappe: schönes gemeinsames Tun mit Sohni, und ein einfaches Weihnachtsgeschenk, das man in Masse produzieren kann, also für viele Verwandte und Bekannte. Und für uns natürlich auch. Die Kerzen basteln wir aber irgendwann anders, ich habe doch nur ein halbes Kind. Puuuh.
 
Danach haben wir Advent gefeiert, mit Geschichte, Adventsliedersingen, und dazu Gitarre spielen. So schön, dass er sich für solche Dinge begeistern kann!
 
Um 11.30 Uhr kam Sendung mit der Maus. Fridolin saß auf meinem Schoß, mein Schoß saß auf der Couch und über uns drüber meine riesige Bettdecke. Sonntagskuschelig!
 
So, nach der Maus hat Fridolin sein Zimmer aufgeräumt, und an seiner riesigen Ritterburg weitergebastelt (aus 17 Kartons!), Zinnen angeklebt, Kanonenkugeln gerollt und und und. Irgendwann malen wir die dann mit Fingerfarben an. Währenddessen habe ich Brokkolisuppe gekocht - lecker!
 
Nach dem Essen haben wir noch Fichtensamen ausgesät; Sohni hatte in seinem Nikolaussäckchen einen Holzwürfel, in welchem man Fichtensamen ansäen kann, indem man die innenliegende Erdtablette befeuchtet, die Samen leicht mit Erde bedeckt, ein Stück Frischhaltefolie darüber macht (für den Treibhauseffekt), und das Ganze dann an einen warmen, hellen Ort stellt. Mit viel Glück kann man an Weihnachten vielleicht schon was sehen. Mit viel Glück hat bis Weihnachten unser Barbarazweig, den wir am 4. Dezember ins Wasser gestellt haben, schon Blüten bekommen!
 
So, Fridolin liegt im Bett und schläft, Spülmaschine läuft, die restlichen Geburtstagsgeschenke sind verpackt, und ich habe noch sage und schreibe 15 Minuten, bevor ich ihn wieder 'raushauen' muss, denn gleich ist Abflug in Richtung Kindergeburtstag!

Lied des Tages

 
Christian Anders - Zug nach Nirgendwo
 
Mein Lied des Tages.
Der Grund dafür ist selbstredend.
 


Ergeben

So, da ich sowieso nicht schlafen kann, habe ich gerade mein Zimmer angefangen, aufzuräumen. Also so, dass es wieder zugänglich ist, oberflächlich eben.
Was soll ich sagen?! In meinem Kopf ist einfach nur ganz groß 'AUA'!
Ich müsste so viel tun. Die Zeit bis Anfang Februar und bis Mitte-Ende März wird mir davon rennen. Wie soll ich das alles schaffen?! Ich drehe mich im Kreis. Alleine, ohne Auto, immer auf irgendwen angewiesen, ohne Geld, ohne Job.
Meine letzte Mail an Frida scheint nicht unbedingt auf fruchtbaren Boden gestoßen zu sein, aber dennoch fühlt sich irgendwas anders an, besser.

Samstag, 8. Dezember 2012

Absolute Freiheit von Inhalt

Gesprächsversuch mit Fred, in Folge ein sinnfreies Streitgespräch ohne Inhalt und Ergebnis.
Viel Geschrei seinerseits, und noch mehr Verletzungen.
Ergebnis doch: er will sich um Mediation bemühen. Da will er dann anscheinend dann den Mund aufmachen. Auf einmal.
Wenn er mir Fridolin wegnimmt ... .

Mit den Augen meines Sohnes

Mit den Augen meines Sohnes betrachtet, bedeutet eine Scheidung das Ende seiner Kindheit, oder?! Auch wenn ich, wenn wir beide uns bemühen werden, wird es für Fridolin verdammt schwer, sein inneres Gleichgewicht zu bewahren, wiederherzustellen. Ich werde alles dafür tun, dass er sich liebevoll von mir aufgenommen und sicher bei mir fühlt, und dass er weiß, welch zentrale Rolle er bei mir spielt.
Ich möchte nicht, dass er zu einem Chamäleon wird, dass immer nur darauf bedacht ist, sich an Fred's und meine unterschiedliche Lebensweise anzupassen ... und daran zerbricht, dass er vorsichtig sein muss, welches Geheimnis er wem erzählt, dass er 'mitspielt' um des häuslichen Frieden's Willen - welch Ironie! Ich möchte, dass er weiß, wer er ist!
Fridolin wird nicht meinen, für mich sorgen zu müssen, weil es mir gut gehen wird!
Kritisch sehe ich unter Anderem, dass er selbst herausfinden muss, was richtig und falsch ist, weil Fred und ich davon verschiedene Auffassungen haben. Oder er muss lernen, dass kein 'Das Richtige' oder 'Das Falsche' gibt - in meinen Augen nicht. Fred sieht das anders, denn er hat immer recht. Fridolin wird selbst moralische Wertvorstellungen entwickeln, und den Mut aufbringen müssen, auf sein eigenes Urteil zu vertrauen. Dabei ist meine Rolle, ihn zu stärken und zu leiten. Er wird keine Elternaufgabe erfüllen müssen.

Spruch des Tages

When I get a little money I buy books;
and if any is left I buy food and clothes.

Erasmus

Heimsieg!

Ja nun, der Club hat man wieder gewonnen, Fridolin ist glücklich, Mutter sowieso. Komisch ... ein Fußballspiel ist ja nun nichts Weltbewegendes, aber irgendwie ist es mir zur Zeit sehr wichtig.
 
Nochmal wegen Fred's beschissener Pizza-Diskussion vorhin ... wenn im umgedrehten Fall er zu mir sagen würde "Bestell' bitte eine Salami-Pizza für Fridolin", würde ich niemals auf die Idee kommen, seine Entscheidung - die Entscheidung eines erwachsenen Mannes, den ich respektiere - in Frage zu stellen. Zumal, mit Verlaub, erwachsene Menschen meines Erachtens nicht über PIZZA diskutieren müssten ... . Ich habe ihn dann seine Pizza bestellen lassen, bei dem Scheiß mache ich nicht mit.

Pizza-Diskussion

Weso auch spreche ich überhaupt noch?!
Wir können
- über Pizza für Fridolin diskutieren
- oder du könntest einfach mal akzeptieren, wenn deine volljährige Noch-Ehefrau sagt "Margherita für Sohni" bestellt. Respekt nennt man das dann.

Mach doch, was du willst, Fred. Es ist mir EGAL, weißt du?! Ich habe keine Lust mehr auf diese elendigen Diskussionen. Über PIZZA.
Werd glücklich mit deiner Diskutiererei, wünsche ich dir aufrichtig.
Die Klügere gibt nach, ich bin es einfach nur LEID.

Früher hätte ich mich noch aufgeregt darüber, die Entscheidung, MEINE Entscheidung, die einer erwachsenen Frau, in Frage zu stellen. Aber was soll's, wenn er glücklich ist ... . Einfach nur LÄCHERLICH.

Torrone Morbido

Die Frage, was wohl aus meinem fünfjährigen Sohn, Fridolin, werden wird, wenn ich mich demnächst, im März, wirklich von Fred getrennt haben werde, lastet arg auf mir. Nehme ich ihm damit seine heile Kindheit? Was bedeutet schon 'heil'? War sie es jemals? Oder sind wir alle wirklich besser dran, wenn wir getrennte Wege gehen? Wenn es mir und uns nach der Trennung gut geht? Wird Fridolin mich irgendwann dafür hassen? Werde ich in der Lage sein, seine Bedürfnisse ausreichend abzudecken? Ist eine Trennung das kleinere Übel, gemessen an dem Schaden, den sich ewig streitende Eltern an sich selbst und am Kind verursachen?
 
Ja, Trennungen und Scheidungen sind schmerzhafte Erfahrungen. Ich werde mein Bestes tun, dass diese Trennung keine unvermeidliche Katastrophe für Fridolin werden wird, dass er betreut wird, und seine Bedürfnisse befriedigt werden, wie er es braucht. Kein Streit mehr, keine Aggressionen mehr. Das bezieht er ja auch auf sich selbst, denn er ist 50% Fred, und 50% ich. Welche Grundbedürfnisse hat Fridolin? Wie denkt und fühlt er?
 
Mein Fazit: es darf keine Rolle spielen, ob ich verheiratet bin, mit einem Mann zusammen oder nicht, und wie auch immer; egal, was mit mir ist, ich muss Fridolin's Bedürfnisse erkennen und befriedigen. Das wiederum kann mir nur gelingen, wenn es auch mir selbst gut geht! Ich muss die sein, die ich - wieder - bin!
 
In diesem Zusammenhang muss ich mir die Frage nach meinen Stärken stellen! Welche Stärken habe ich? Was macht mich aus? Was micht mich zu der, die ich bin?

Leseliste

Psychologie heute - Die große Ratlosigkeit
Doreen Virtue - Der Hunger nach Liebe
Daniel Goleman - EQ Emotionale Intelligenz
Remo H. Largo & Monika Czernin - Glückliche Scheidungskinder

Lied des Tages

Uralt, Teenie-Poprock, aber fühlt sich gerade in diesem Augenblick absolut richtig an:
 
 
Simple Plan - Perfect
 
Zuletzt gehört mit meinem Freund Rafael, in unserem roten Dodge Pickup von der Eje 5 Sur/Eje Central die Insurgentes in Richtung Reforma fahrend. Sehr besonders, sehr zusammen.

Punk & Circumstance

Hochverehrtes Publikum,

kennen Sie, liebe Leserinnen und Leser, liebe Teilnehmer, liebe Ruderer auf meiner Galeere, dieses Gefühl, wenn Sie nach einem mehrwöchigen Urlaub oder vielleicht nur einer Wochenendauszeit nach Hause kommen ... Sie schließen Ihre Haus- oder Wohnungstür auf, stellen Ihr Reisegepäck in den Flur, entledigen sich Ihrer Handschuhe, Schal, Mütze und Jacke, und denken einfach nur "Daheim! Jetzt erst mal eine Tasse Tee trinken!" Genau so fühle ich mich im Augenblick. Der Urlaub von mir selbst, oder nennen wir es, die Zeit, die ich nicht bei mir war/sein konnte, war spannend, abwechslungsreich, unterhaltsam, schön, aber auch anstrengend, jetzt bin ich wieder zu Hause - bei mir selbst - und werde erst mal all die Post durchsehen, die während meiner Abwesenheit hier durch den Türschlitz gefallen ist. Werbung wird registriert, aber ungelesen der Papiertonne zugeführt, übrig bleibt nur, was wirklich wichtig ist.
 
Lange habe ich mit mir gehadert, mit der Tatsache, dass mein persönliches Wohlbefinden trotz meiner äußerlichen Riesensprünge (Ablösung, Arbeit, Wohnung ... ) irgendwie stagnierte. Ja, es hat alles seinen Sinn. Alles soll so sein, wie es ist. Wenn etwas gerade nicht vorwärtsgehen möchte, dann deshalb, weil der richtige Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen war. Jetzt war er da. Ich habe ihn in mir drin gespürt, habe ihn wahrgenommen. Eine Weile wusste ich nicht so recht, was ich damit anfangen sollte, so habe ich ihn ein paar Tage in mir bewahrt, bis ich heute schließlich zur Tat schritt. Frohen Mutes und leichten Schrittes, weil ich spürte, dass in diesem Augenblick der richtige Zeitpunkt da ist. Jetzt vermag ich das Glück am Ende dieses Handelns zu verspüren, das nach Demokrit der Lohn ist dafür, Mut aufzubringen.
 
Warum 'Punk & Circumstance' als neuer Titel für dieses Blog? Ich bin sehr stark bei mir, und mehr ICH geht nicht, als dieser Titel auszudrücken vermag. Nun habe ich auch das Äußere meines Blogs - und mein eigenes Äußerstes - geschafft, mir selbst anzupassen. Wie bin ich? Wie möchte ich sein? Wie sieht mein Inneres aus? Wie mein Äußeres? Und welchen Sinn macht es, zwischen Innerem und Äußerem zu unterscheiden? Dieses SEIN trage ich nun mit Stolz nach außen, denn ich bin kein perfekter Mensch, ich mache Fehler. Ich bin wie ich bin, anders möchte ich nicht sein!
 
Salve!


Freitag, 7. Dezember 2012

Paralleluniversum

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.

Demokrit, griechischer Philosoph, 460 - 371 v.Chr.
 
Zur Zeit bin ich nicht wirklich gut bei mir. Naja, schlecht nun auch nicht. Tatsache ist nun mal, das im Augenblick alles einfach ein bisschen zu viel ist. Die Tatsache, dass ich nun wieder mein Nierenbeckenzeug habe, hat mich einigermaßen aus der Bahn gehauen. Ich muss allerdings aufpassen, denn krank ist nicht gleich tot. Ich kann deswegen trotzdem noch Sachen tun.
 
Die letzte Zeit wieder viel Gegesse, und noch mehr Eingekaufe. Aufpassen! Bei mir bleiben!
 
Paulina

Freitag, 30. November 2012

Egal

Ich bin ein Scheiß-Egal-Mensch.

Der Antikapitalistische Adventskalender

So, lange habe ich überlegt, welchen Adventskalender Fridolin dieses
Jahr von mir bekommt. Nachdem er von Frida schon einen mit Türchen
bekommen hat, es mir zutiefst widerstrebt, einen Adventskalender mit
Süssigkeiten/Schokolade oder gar Spielsachen zu befüllen, ich nicht
das Geld habe, gross was zu kaufen und nach dem Schwächeanfall
gestern, habe ich den antikapitalistischen Adventskalender erfunden:
ein Adventskalender, den ich mit kleinen Freuden befülle, wie
beispielsweise länger aufbleiben, Wunderkerzen-Anzünden, ein
Spieleabend, Weihnachtsliedersingen, Besuch auf dem Weihnachtsmarkt,
Plätzchenbacken, heiße Schokolade und und und. Ok, vielleicht als
besonderes Schmankerl eine Postkutschenfahrt durch die Altstadt, und
mal zum Kaffeetrinken in unser Lieblingscafé oder so. Ich mag
Fridolin nicht dahingehend erziehen, dass nur Geschenke einen 'Wert'
haben. Zumal die Vorweihnachtszeit doch besinnlich sein soll?! Ein
Playmobilmännchen oder oder oder hat für mich nichts mit Besinnung zu
tun.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Vorweihnachtszeit,

Friederike Fröhlich