Sonntag, 24. Juni 2012
Diktatur
Bei simplify your Life habe ich gerade von den kleinen Richtern in Zusammenhang mit den Schuldgefühlen gelesen. Voll meins. - Tipp!!
Habe mir gestern vor dem Schlafen eine Wärmflasche gemacht, weil der Bauch so gegrummelt hat, hat aber nix genützt - hm. Und Hannes eine SMS geschrieben, weil ICH mal gebraucht hätte, kam aber nix zurück. Eingeschlafen ohne Probleme, durchgeschlafen ohne Probleme, einigermaßen fit heute früh. Tut halt alles weh irgendwie, wie jeden früh, Herzi bumpert wie verrückt, und der Bauch - auaaa. Ob ich heute wohl mal richtig wach werde?!
Am Überlegen bin ich noch, ob ich heute was mit Hannes und Kind machen möchte. EIGENTLICH sagt mir mein Bauch 'nein', und vielleicht wäre nicht schlecht, wenn ich endlich mal bei mir bleibe!!!
Super, 6 Uhr aufgewacht, und schon wieder das erste Mal zwischengeschlafen, von 8.30 bis 9 Uhr das zweite Mal. Ganz toll!!
Mittlerweile habe ich gefrühstückt - viel zu viel - und genieße lesend meine Dachterrasse. Eigentlich dachte ich wollte Hannes heute was mit Sohnemann und mir machen. Ich bin nicht sauer, dass wir offensichtlich wohl doch nichts zusammen machen, sondern dass er erst hü sagt, dann hott. Gestern war ich frisch geduscht und ready to go, als er gesagt hat, dass das doch nix wird, zwei Stunden später dann doch wieder. Ich kann seine Scheiss-Situation verstehen.
Aber ich bin auch noch da. Nein, es geht nicht darum, dass er keine Zeit für mich hat, ich weiß mich wohl selbständig zu beschäftigen, habe genügend zu tun hier.
Aber ich bin ein Mensch. Wenn's ihm schlecht ging die letzten Tage, war ich gut genug zum zuhören, jetzt hat er seinen Junior, dann ist Friederike abgemeldet. Bis?! ... der Junior eben nicht mehr da ist. Nein, ich bin nicht eifersüchtig, angesichts der beschissenen Umstände gönne ich ihm jede Minute mit seinem Sohn, auch darum geht's nicht. Ich lasse mich nur ungern nach Belieben an- und ausschalten. Und wenn ich mal brauche?! Muss ich warten, bis alle anderen versorgt sind, und dann ... . Keine Lust mehr, mich immer und immer hinten anzustellen. Ich mag auch mal drankommen, auch wenn andere da sind. Vorzug bekommen. Boah.
Die Leserei klappt gut heute. Tut mir so gut und tut mir gut. Bis Ende Juli möchte ich meinen aktuellen Bücherstapel abgebaut haben. Ob ich das wohl schaffe?
Samstag, 23. Juni 2012
Abhaken
Stolz und Vorurteil
So, ich habe nun beschlossen, dass ich beide Waagen in den Keller verbannen werde. Schluss aus Ende - cool!! Freiheit!! Frei von Zwang!!
In meinem Bauch fühlt sich alles an, als bekäme ich meine Regel. Als käme die Regel nach all der Zeit endlich tatsächlich regelmäßig, in der Pillenpause, als würde sie ihrem Namen gerecht!! Oder sind das wieder die Nieren?! Abwarten ... .
Außerdem bin ich stolz, dass ich gestern tatsächlich die Küche fertig aufgeräumt habe. Keine Aufschieberitis. Projekt 'Küche' ist jetzt abgeschlossen, ich kann einen Haken dahinter machen!
Auch wenn ich meinen Kleiderschrank um Sylvester rum um circa zwei Drittel reduziert habe, habe ich nach wie vor das Gefühl, nochmal so eine Aktion starten zu wollen. Alles raus!!
Auf dem Plan für heute steht 'Wäsche'. Die wollte ich eigentlich gestern ganz fertig machen, aber ging nicht, weil sie noch nicht ganz trocken war *nerv*. Allerdings bin ich auch hier ein wenig stolz, weil ich wenn ich schon nicht konnte, wie ich wollte, so doch gute Vorarbeit geleistet und zumindest das schon mal erledigt habe, was ich erledigen konnte, so wird der Rest heute hoffentlich ein Klacks!
Jetzt erst mal lesen - ruhig in den Tag starten entspannt mich enorm. Das ist, was ich wirklich brauche!! Tut mir gut.
Nochmal schöne Grüße,
Friederike Fröhlich
Wanderlust
Hochverehrtes Publikum,
Ich glaube, die Tatsache, dass die Waage kaputt ist, ist ein Zeichen!
Ich habe es gesehen, und nehme die Chance wahr, etwas zu verändern, diesen Befreiungsschlag zu nutzen.
Ich glaube auch, dass das mit dem Abnehmen/mich Annehmen wie ich bin funktioniert 'ohne'!
Zeitgleich ist auch mein Schrittzähler über den Jordan gegangen, somit kann ich meinen Zwang (!), jeden Tag 10.000 schritte tun zu müssen, auch nicht mehr befriedigen.
Unabhängig davon habe ich mittlerweile ein Gefühl dafür bekommen, wann 'genug' ist. Ob ich nun 9.970 oder 11.387 Schritte am Tag zurückgelegt habe, ist letztlich wohl nicht das entscheidende Zünglein an der Waage ... .
Der Abend gestern war ... anstrengend. Schön. Durchwachsen.
Ich LIEBE Hannes, das ist definitiv keine Frage.
Großes Aber: sämtliche meiner Alarmglocken läuten im Hintergrund fleißig vor sich hin.
Er hat Probleme. Scheint in einem Teufelskreis gefangen.
Und er kann sich nicht daraus befreien, wenn er sich nicht in irgendeine Richtung bewegt.
Ich muss aufpassen, dass mich das nicht auslaugt.
Pause, dass wir uns eine Weile weniger sehen, habe ich ihm vorgeschlagen, will er nicht machen, weil wir uns doch lieben.
Was ich konkret tun kann, habe ich gefragt. Nichts. Einfach da sein.
Nur ist das eine Gratwanderung ... wenn man helfen möchte, unterstützen, begleiten, und dabei viel zu oft an seine eigenen Grenzen stößt, zum Einen, weil man selbst ja auch Bedürfnisse hat, die befriedigt werden wollen, zum Anderen, weil derjenige so verbissen in seinem Teufelskreis gefangen zu sein scheint, dass er Hilfe nur sehr schwer annehmen kann.
Sowas habe ich hier schon zu Hause in Form von Fred. Nachher war ich die böse 'Domina', nur weil ich Verantwortung für uns übernommen habe.
Immerhin ... Hannes weiß mein Bemühen zu schätzen, im Gegensatz zu Fred, und sieht, dass ich für ihn da bin, und ich bekomme emotional ja auch viel von ihm.
Puh, anstrengend. vielleicht sollte ich mich echt erst mal ein bisschen zurück ziehen. Nicht abblocken oder so. Aber weniger?!
Oh Mann!
Geschlafen habe ich gut von 1.30 Uhr so bis kurz vor 8 Uhr. Vielleich sollte ich öfter mal die Jalousien runter machen. Genug war's trotzdem nicht, sagt mein Gefühl.
Heute mal sehen, was wird. Hannes will sich mit seiner Frau hier in der Stadt treffen, um sein Kind zu übergeben. Er war jetzt zwei Wochen im Urlaub mit seiner Mutter und deren Freund. Hannes möchte was mit Kind und mir machen, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich da nicht störe?! Vielleicht braucht er seinen Sohn nach der langen Zeit mal wieder für sich - Zweisamkeit?! Ich würde tendenziell auch gerne hier weiter vorankommen wollen, wenn Fred und Fridolin schon mal nicht da sind, und ich schalten und walten kann. Die Zeit rast mir davon.
Nachdenkliche Grüße,
Friederike Fröhlich
Freitag, 22. Juni 2012
Der Nabel der Welt
... in meinem Universum bin ICH und niemand anderes. Danach kommt Fridolin, und dann ganz lange nichts.
Hannes hat angerufen. Was ich geschrieben hatte, war ok. Ach Mann, er tut mir so leid. Ich möchte irgendwas tun, damit es ihm gut geht. Etwas TUN, nicht nur SEIN.
Ja, ich habe Fridolin, und seit ich um dieses elendige Theater bei Hannes weiß, weiß ich meine Zeit mit meinem Kind noch viel besser zu schätzen, und sinnstiftend zu füllen. Quality time zu neudeutsch. Andererseits bestärkt mich dieses ewige Hin und Her aber auch, dass es richtig ist, dafür zu kämpfen, dass Fred und ich uns in die Augen sehen. Ich würde ihm, wenn es nicht zu vermeiden ist, nie sowas antun wollen, wie Hannes' Nochfrau das bei ihm mit dem Kind tut. Auch wenn mir die 'Vorfälle' mit Fred in letzter Zeit sehr zu denken geben, ist es immer mein vorrangiges Ziel, dass wir ein geteiltes Sorgerecht haben. 50 - 50. Ob ich Fridolin länger bei mir haben möchte oder nicht, steht nicht zur Debatte. Solange es gut für Fridolin ist, steht alles andere als 50 - 50 nicht zur Debatte. Ich bin die letzte, die ihrem Kind den Vater wegnehmen will, beziehungsweise dem Vater das Kind.
Umgedreht ... langsam fange ich an zu begreifen, dass Hannes mich braucht. Vorhin am Telefon war er sehr traurig, weil er unmittelbar vorher mit seinem Sohn telefoniert hatte. Er sagte, dass er jemanden zum Reden bräuchte, und er hätte schon früher Zeit als erst heute Abend. Da er mich angerufen hat, kann ich wohl davon ausgehen, dass er mich (zum Reden) braucht. Er ist ein sehr emotionaler Mensch, das ist nur eine Sache, die ich an ihm zu schätzen weiß.
Wenn ich nur nicht so ätzend müde wäre ... !
So, bis 15 Uhr wird noch 'geschafft', dann duschen und noch ein bisschen lesen. Oder schlafen.
Müde Grüße,
Mimi Müde
Öfter mal die Klappe halten
... wäre manchmal gar nicht so verkehrt, liebe Frau Fröhlich. Hannes hat eine SMS geschrieben, dass sein Sohn jetzt doch zu ihm möchte. Hm, ob er das jetzt auf 'bei ihm LEBEN' oder 'heute bei ihm sein' bezogen hat, weiß ich nicht. Ich hatte es auf 'leben' bezogen, und Hannes ein SMS-Monster geschickt. Mann, Mann, Mann. Ich will ja nur, dass es ihm gut geht. Dass er bei sich bleiben kann. Hannes hat's auch nicht leicht. Ob ich das jetzt richtig oder falsch verstanden habe - I don't know. Ne, ich habe nix Schlimmes geschrieben, kein Stress oder so. Aber trotzdem. Erst denken, dann sprechen. Höchstens, dass ich mich wieder mit irgendwas belaste, was mich theoretisch gar nicht belasten dürfte. Diese Frau - Hannes' Nochfrau - macht mich wahnsinnig, obwohl ich sie nicht mal kenne.
Inzwischen habe ich eine Tasche mit aussortierten Sachen zum Gebrauchtwarenmarkt gefahren. Habe mir vorgenommen, die Küche heute richtig FERTIG zu machen, das aussortierte Zeugs auch wirklich von da wegzuräumen, damit das Thema 'Küche' ganz abgehakt ist, und ich mich dem nächsten Unternehmen widmen kann. Das da heißt "Wäsche". Wäsche wird niemals enden. NIEMALS werde ich damit fertig sein. Friederike, die kleine Schwester von Sisyphos. ... der ja bekanntlich glücklich war. Ich auch. Nur bisschen müde. Ich bin seit 4 Uhr mehr oder weniger wach heute.
Also jedenfalls bin ich nach dem Gebrauchtwarenmarkt zum Supermarkt gefahren - und habe mir für mich selbst drei Sträuße mit Blumen gekauft. Einer für hier oben, einer für in die Küche und einer für den Esstisch. Obwohl ich ja zur Zeit alleine bin. Oder gerade deswegen?! Bin ich alleine nicht wert, mir mein Haus schön zu gestalten?!
Danach noch kurz im Bioladen vorbei geschaut, die Leute dort sind so nett. Das ist ein ganz besonderer Laden. Da weiß man auch was voneinander, und die Angestellte hat mir einen Schokokäfer für Sohni mitgegeben, obwohl er ja gar nicht dabei war. Und wo er denn ist? Und und und. Einfach nett eben!
Auf dem Rückweg habe ich dann noch die Postbotin angehupt. Lustig. Wir verstehen uns auch gut, und nachdem sie uns jetzt seit fünf Jahren die Post bringt, sind wir mehr oder weniger Bekannte. Ich weiß verschiedene Dinge von ihr, sie von mir/uns. Wie im Bioladen: nicht nur Post einschmeißen, fertig. Schön!!
So, jetzt:
- Einkäufe aufräumen
- Blumen verteilen
- Post durchgehen
- Küche fertig machen (Zeug wegräumen, und das letzte Viertel der Arbeitsplatte abwischen)
- Wäsche bügeln, zusammenlegen, aufräumen
Oh du fröhliche!
Was ich schon immer mal sagen wollte
Hamburg ist die Hauptstadt von Mexico - mundonomadeando! :-)
Hasta siempre,
Friederike Fröhlich
Hasta siempre,
Friederike Fröhlich
Donnerstag, 21. Juni 2012
"Die Anonymen Romantiker"
... mag ein schöner Film sein, nur wenn Frau ständig einschläft, kriegt man nicht wirklich viel davon mit!
Räucherstäbchen
... riechen von der Dachterrasse bis nach oben im zweiten Stock. Der Nachbarhund dreht durch bei dem Duft, aber das ist mir wurscht, weil besser ein irrer Nachbarhund als eine Paulina, die pausenlos Zigarettenqualm von 'drüben' einatmen darf. Pfui!
Der Nachbar schräg hinten verputzt sein Haus frisch - sehr nettes Geräusch. Ääääätz!
Inzwischen ... habe ich die Küche so gut wie fertig!
In fünfeinhalb Stunden habe ich:
- den Kühlschrank komplett fertig saubermachen lassen und wieder bestückt
- die restlichen 7 Schubladen und Schränke ausgeräumt, aussortiert, saubergemacht und wieder eingeräumt
- den Guss komplett geputzt (Edelstahl)
- die Dunstabzugshaube geputzt - bäh!
- kleine Pause gemacht
- die Arbeitsplatte bis auf die Theke komplett abgeräumt und gereinigt
- die Spülmaschine gereinigt
- die Müllbehälter gereinigt
- nebenbei das Küchenfenster geputzt und die kleine Glastür zur Terrasse - und dabei festgestellt, dass ich Fensterputzen KANN!
- ganz schön viel Zeug aussortiert
- alle Küchenfronten poliert!
- Grießbrei gekocht und gegessen - yumm-yumm!!
Jetzt bin ich erst mal zufrieden, die restlichen Spuren beseitige ich morgen, heute geht sowieso nix mehr, weil alle Putzlappen in der Waschmaschine stecken. :-) Wobei 'restliche Spuren' relativ ist: ganz schön viel Zeug, das noch wegzuräumen und wegzuschaffen ist - puh!!
Heißt: ab jetzt habe ich FREIZEIT!! Nur noch lesen und duschen und später mal mit Hannes treffen, der heute aber nicht viel Zeit hat, weil er dann ja zur Bergwacht geht.
Habe gerade festgestellt, dass meine Fingernägel katastrophal aussehen. Nun ja. Ich war halt schon immer mehr der Handwerker, überall die Hände rein ohne Rücksicht auf Verluste. Zicken-Mädchen sind eher nix für Friederike.
In diesem Sinne einen schönen Nachmittag,
Friederike Fröhlich
Aufbruch und Umbruch
Guten Morgen,
liebe Leserinnen und Leser!
liebe Leserinnen und Leser!
Derzeit schlafe ich ganz gut ein, so auch gestern, auch wenn mein letzter Act noch eine Panikattacke war. Hm. Noch immer fühle ich mich so 'komisch', noch immer herrscht eine seltsame Stimmung in mir, die ich nicht zu fassen kriege - Angst. Vor was? Übermächtiger Druck.
Versagt habe ich die letzten Tage in Sachen lesen und Sport. Hm. Nun ja. Ist so. Aber ich kriege nicht alles auf einmal geregelt. Entweder lesen, Sport, sonst irgendwas, oder hier was wuppen. Wann bin ich denn mal wieder leistungsfähig? Wann geht hier mal wieder was voran?!
Immerhin ... in mir reift eine Idee für Arbeit. Das wäre die genialste überhaupt. Fred müsste eben mitmachen. Das wäre in sofern sogar zukunftsfähig, weil ich dann ja auch für Fridolin nach der Schule da sein könnte UND gleichzeitig arbeiten/Geld verdienen. Damit wären alle Probleme auf einen einzigen Schlag gelöst. Die Idee ist, dass ich mir doch mit Hannes zusammen eine Wohnung suche, und hier in meinem Haus wieder Tageskinder betreue. Das wäre insofern genial, weil ich dann auch nicht am gleichen Ort arbeiten würde, an dem ich wohne; Stichwort 'Burnout'. Brauche ich echt nicht mehr. Wie geschrieben, wäre Fridolin nach der Schule untergebracht, denn Hortplätze sind sehr knapp. Ich wäre Chef! Klingt nach Macht. Naja, Macht über mein eigenes Leben. Die Arbeit war bisher die schönste, die ich gemacht habe. Freie Zeiteinteilung. Ja, Arbeitsbedingungen nicht wirklich toll ... . Wenn ich schwanger würde ... . Kleiner aber feiner Nebeneffekt: ich hätte nicht den Riesen-Monster-Act mit Hausverkaufen, einer den anderen auszahlen, und so weiter. Das überfordert mich. Ich sehe in dieser Idee auch nach ein paar Tagen nur Vorteile, auch für Fred. Er müsste mich nicht ausbezahlen. Ich würde arbeiten, wenn er nicht da ist. Risiko wäre, wie Herr Klavier meint, dass Fred sich ja um das Haus kümmern müsste. Alleine. Das das in einem ordentlichen Zustand für meine Arbeit wäre. Ich muss den Gedanken noch ein bisschen reifen lassen.
Gestern abend habe ich noch angefangen, die Küche grundzureinigen und ordentlich auszusortieren. Ich bin noch lange nicht fertig, aber das Zwischenergebnis gefällt mir schon jetzt!! Immerhin ... ich habe beschlossen, dass ich meine Prioritäten jetzt erst mal auf die Arbeit im, am und ums Haus hier setze, damit ich hier ENDLICH mal was gewuppt bekomme. Fred und Fridolin sind seit Montag zurück. Jetzt ist schon Donnerstag, und wirklich was erreicht ... habe ich nicht. Eingeständnis.
Hannes möchte eine Ausbildung bei der Bergwacht machen. Da geht er heute zu einem Vortrag.
Ich habe Angst in mir drin. Ich weiß nicht, wovor. Angst vor meiner Zukunft? Angst. Angst. Angst. Geht nicht weg.
So, kurz vor 9 Uhr - jetzt mache ich mit der Küche weiter. Sollte nicht mehr allzu lange dauern. Mal sehen, ob ich heute noch was gewuppt bekomme.
Liebe Grüße,
Friederike Fröhlich
Mittwoch, 20. Juni 2012
Flash of Genius and stroke of genius!
Paukenschlag!
Geniestreich!
Geistesblitz!
- Fortbewegung und Reisen
- Kleidung
- Energiesparen
- Ethik
... eigentlich alle Lebensbereiche
Mal sehen … als erstes muss ich Ideen sammeln, und STRUKTUR in die bereits vorhandenen Ideen bringen. Ich möchte systematisch an ‚die Sache‘ herangehen!!
Umbruch!
Aufbruch!
Vielleicht war dieser Tag 'nichts' dazu gut.
Anfangen!!
Geniestreich!
Geistesblitz!
Schon lange trage ich in mir das
Gefühl spazieren, ‚etwas‘ tun zu wollen, etwas Großes, Durchschlagendes, dass
ich für mich persönlich irgendetwas verändern muss – abgesehen von den vielen
großen und kleinen Problemen, die ich so habe. So habe ich mir beispielsweise
überlegt, ob ich wohl vegan leben könnte, und das für mich ausgeschlossen, weil
ich beispielsweise zu gerne ‚richtigen‘ Käse esse. Nachdem ich Jonathan Safran
Foer’s „Tiere Essen“ als Audiobook gehört habe, beschloss ich allerdings,
Schritt für Schritt ‚vegetarischer‘ leben zu wollen.
Ja, ich bin aktives Amnesty
International-Mitglied, ich bin beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern, beim
Bund für Umwelt- und Naturschutz, spende Geld an die SOS-Kinderdörfer, esse
kein Fleisch, besitze kein Auto, sondern fahre lieber Fahrrad oder gehe zu Fuß,
kaufe regional und so viele Dinge mehr … . Bisher lebte ich in dem Glauben,
damit doch eigentlich genug für die Umwelt und meine Mitmenschen zu tun. Je
mehr ich mich aber damit beschäftige, desto mehr erschleicht mich das Gefühl,
noch mehr tun zu wollen. Keiner uns ist hilflos und ohnmächtig. Jeder Mensch
kann im Kleinen seinen Lebensstil überdenken, Prioritäten verändern. Ich bin
überzeugt, dass ein veränderter Lebensstil mich auch glücklicher und zufriedener
mit mir selbst machen kann, mich in meiner Persönlichkeit voran bringt.
Angeregt wurde mein ‚innerer
Umbruch‘ durch oben genanntes Buch, aber auch durch die Filme „Glücksformeln“
und „Taste the Waste“. Gerade habe ich mir den Film ‚Abgefüllt‘ angesehen, wo
einmal mehr berichtet wird, wie schädlich die PET-Flaschen für Mensch und
Umwelt sind, da kam mir eine Art ‚Flash of Genious‘.
Ich möchte daran arbeiten, bewusster‘
zu leben und kritischer zu hinterfragen, was ich konsumiere, und was mir
vorgesetzt wird. Ich möchte meinen bisherigen Lebensstil hinterfragen und
ändern. Radikal. Was nicht gut tut, wird aussortiert aus meinem Leben.
Themengebiete, die ich mir
vornehme, sind unter Anderem ...
- Ernährung- Fortbewegung und Reisen
- Kleidung
- Energiesparen
- Ethik
... eigentlich alle Lebensbereiche
Mal sehen … als erstes muss ich Ideen sammeln, und STRUKTUR in die bereits vorhandenen Ideen bringen. Ich möchte systematisch an ‚die Sache‘ herangehen!!
Umbruch!
Aufbruch!
Vielleicht war dieser Tag 'nichts' dazu gut.
Anfangen!!
Montag, 18. Juni 2012
Blutspenden
... war Hannes heute, und ist total euphorisch, weil was Neues losgeht. Und ich freue mich so mit ihm! Wenn's ihm gut geht, geht's mir auch gut. Ich muss noch daran arbeiten, dass meine Laune unabhängig von seiner ist. Also schon mitfühlen, aber ich kann mich nicht mehr so runterziehen lassen.
Inzwischen habe ich den Rasen im Garten gesprengt und alle Pflanzen. Die Regentonne ist leer, weil ich die Pumpe angeschlossen habe, um die Buchenhecke zu wässern.
Zum Abendessen gab es Spirelli mit Glasnudelsauce. Ich bin mal gespannt, wann die Abführmittel wirken. Das war ein Fehler. Warum habe ich das denn gemacht?! Eigentlich ist doch alles ganz ok?!
Morgen Vormittag habe ich wieder Therapie. Herr Klavier hat mir letzte Woche eine CD mit Übungen geschenkt, allerdings hatte ich noch gar keine Zeit, mir die anzuhören. Schlechtes Gewissen, weil ich die 'Hausaufgabe' nicht gemacht habe.
Hannes wollte noch weiter telefonieren, aber irgendwie wollte ich ... weiß nicht. Aufhören, weil ich neben dem ganzen Dingen, die ich mir selbst auferlegt habe, tun zu 'müssen', jetzt gerade mal einfach ein bisschen Fußball gucken möchte. War aber auch ok. Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Was kann ich bloß gegen dieses elendige schlechte Gewissen tun?! Kann doch nicht sein, dass es mir immer schlecht geht, wenn ich mal für mich selbst eintrete?!
So, sieht so aus, als hätte ich tatsächlich eine Freundin. Sowas wie. Eine Mutter aus Fridolin's Kindergarten hat gerade angerufen, ob ich morgen Zeit für Kaffeetrinken hätte. Aber klar doch!! Ich darf mich halt nicht zu sehr emotional abhängig machen. Umgedreht wirke ich dann wieder so ... zu selbständig eben, dann 'komme ich nicht an' bei den Menschen. Aber ich mag doch auch nicht mehr verletzt werden?! Wie findet man den Mittelweg?! Naja, erst mal freuen, dann weiter denken.
Fridolin hat vorhin angerufen. Um ihn mache ich mir große Sorgen. Er hat angerufen, dass er gut im Urlaub angekommen ist, aber immer und immer wieder, dass er nach Hause/zu mir möchte, dass er so traurig ist, dass es dort nicht schön ist, ob er mich morgen früh gleich wieder anrufen darf. Er wollte gar nicht aufhören zu telefonieren, sagte er sogar so.
Ach Mann ... . Armer Frido. Ich möchte doch, dass es ihm gut geht. Dass er Spaß hat - selbst wenn es nicht mit mir ist. Er hat aber erzählt, dass er schon ferngesehen hat ... Fred kam in die Ferienwohnung, und hat gleich mal getestet, ob der Fernseher geht. Fridolin sagt, sie hätten ferngesehen, Fred sagt, sie hätten 'nur mal geguckt'. Nun ja.
Zwischenzeitlich haben die Abführmittel gewirkt. Was soll ich sagen ... die Leere in mir fühlt sich so gut an! Satt und leer. Hoffentlich rutsche ich nicht wieder ab in die SUCHT. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich süchtig war. Die Betonung liegt auf der Vergangenheit, denn ich weiß gar nicht mehr, wann ich das Zeug zuletzt genommen habe. Dieses Mal betrachte ich als Ausrutscher, denn auf Niereninsuffizienz ... nein, also ... ich habe doch auch Verantwortung mir selbst und vor allen Dingen Fridolin gegenüber!!! Ich mag mich nicht mehr kaputt machen!!! Aber es tat trotzdem gut.
Es wäre verheerend, mich dafür zu bestrafen, dass ich Abführmittel genommen habe, wenigstens das habe ich erkannt. Legale Drogen. Aber die Zeiten der Bestrafung sind vorbei. Gerade jetzt ist es wichtig, dass ich mir etwas Gutes tue!!! Eincremen, Räucherstäbchen - was für die Seele.
In der Halbzeit habe ich noch schnell geduscht, und meinen Körper gepflegt, jetzt gucke ich weiter Italien - Irland, während ich noch ein paar Bücher für Bookcrossing 'tagge'; dazu brennt ein Räucherstäbchen auf der Dachterrasse. Sauber, satt und leer.
Das war's erst mal. Wenn das Fußballspiel zu Ende ist, gehe ich gleich ins Bett, und lese noch ein bisschen. Ich habe mir vorgenommen, morgen um 5.45 Uhr aufzustehen, und gleich morgens zu laufen, bevor ich irgendwas anderes mache, dann ist die Motivation am größten. Danach duschen, lesen, zu Herrn Klavier und mit Freundin treffen. Vielleicht hat Hannes abends Zeit, dass wir was machen, meinte er vorhin am Telefon. Morgen Abend gibt es aber auch eine Führung vom BUND Naturschutz.
Geschafft habe ich auch noch ordentlich was zwischen Hannes' Anruf vor dem Blutspenden und der italienischen Nationalhymne. Der Rasen ist gesprengt, und die Pflanzen dazu, die Hecke habe ich mit dem Wasser aus der Regentonne gewässert, die ist jetzt endlich mal leer. Wozu haben wir denn die Pumpe, wenn das nie genutzt wird?!
Geschafft habe ich auch noch ordentlich was zwischen Hannes' Anruf vor dem Blutspenden und der italienischen Nationalhymne. Der Rasen ist gesprengt, und die Pflanzen dazu, die Hecke habe ich mit dem Wasser aus der Regentonne gewässert, die ist jetzt endlich mal leer. Wozu haben wir denn die Pumpe, wenn das nie genutzt wird?!
So, noch 15 Minuten Daumen drücken, dass die Italiener weiter kommen.
Forza Italia,
Friederike Fröhlich
Strom von Glück
So, ich bin unzufrieden mit meiner Leistung, aber ich muss lernen, mich genau damit abzufinden. Immerhin BIN ich 3 km auf dem Laufband gelaufen. Wenn ich laufen möchte, muss ich das frühmorgens vor dem Frühstück tun, gleich um 6 Uhr, dann bin ich ausreichend motiviert, und die Lauferei macht mir Spass! Wenn Fridolin da ist, geht das aber nicht, und das nervt. Also nicht Fridolin nervt, sondern die Tatsache, dass ich noch laufen 'muss'. Hm.
Heute hingegen habe ich den Fehler gemacht, auf dem Laufband zu lesen, anstatt einfach zu laufen. Hintergrund war die Idee, dass ich mir Zeit sparen könnte, wenn ich laufend lese oder lesend laufe, weil ich ja so viel Lesestoff 'nachzuholen habe, damit ich heute noch zu was Anderem komme. Merke: die Rechnung geht nicht auf, sondern macht mir im Gegenteil noch die Freude an der Lauferei kaputt, und das liegt nicht in meinem Sinn.
Umgedreht: immerhin HABE ich lesend 3 km geschafft. Trotzdem *grummel*.
Im Übrigen habe ich heute meinen ChampionChip zur Zeitmessung für meinen 6-km-Lauf im Oktober bekommen - yeah!
Einstweilen liebe Grüße, werde mich sicherlich später noch melden.
Friederike Fröhlich
Lesen
Liebes Tagebuch,
im Augenblick habe ich das Gefühl, aufholen zu müssen, was ich am Wochenende nicht an Lesepensum erledigt habe. Nicht aus dem Gefühl des Müssens heraus, sondern aus dem des Brauchens.
Ja, Fred und Fridolin sind jetzt weg, und ich voller Tatendrang. Aber gleichzeitig bin ich auch unglaublich müde!! Ich merke, wie der Erschöpfung sich in mir breitmacht, und sehe es als meine Pflicht an, auf mich zu achten. Mein Körper ist einfach nur müde, und im Augenblick kraftlos, ebenso mein Geist. Ich habe das Gefühl, dass er jetzt braucht, dass ich 'nachlese', was ich versäumt habe, dass ich mir jetzt die Zeit gebe, die ich mir am Wochenende nicht genommen habe, nur für mich, auch wenn das bedeutet, dass ich heute nicht schaffe, was ich mir für die nächsten beiden Wochen vorgenommen habe!!
Allerdings hoffe ich schon, dass ich irgendwann nicht mehr so dermaßen erschöpft sein werde, dass ich einfach während des Sitzens einschlafe ... kann doch nicht sein!!
Allerdings hoffe ich schon, dass ich irgendwann nicht mehr so dermaßen erschöpft sein werde, dass ich einfach während des Sitzens einschlafe ... kann doch nicht sein!!
Belesene Grüße,
Friederike Fröhlich
Gone camping!
Guten Morgen, liebe Sackgasse,
liebe Mitleserinnen und Mitleser,
seit gerade eben bin ich alleine. Fred und Sohni sind in den Urlaub gefahren. Ich habe mir fest vorgenommen, beim Abschied nicht zu weinen, und es auch geschafft, weil ich Fred soweit vertraue, dass er auf Fridolin aufpassen kann. Es gibt zwar viel zu meckern, aber es gibt auch viele Väter, die sich weniger kümmern ... ach, egal jetzt. Ich freue mich darauf, die nächsten zwei Wochen viel Zeug für MICH erledigen zu können, das erleichterte mir den Abschied enorm!! Am allermeisten aber freue ich mich, wenn Fridolin wieder DA ist!!!
seit gerade eben bin ich alleine. Fred und Sohni sind in den Urlaub gefahren. Ich habe mir fest vorgenommen, beim Abschied nicht zu weinen, und es auch geschafft, weil ich Fred soweit vertraue, dass er auf Fridolin aufpassen kann. Es gibt zwar viel zu meckern, aber es gibt auch viele Väter, die sich weniger kümmern ... ach, egal jetzt. Ich freue mich darauf, die nächsten zwei Wochen viel Zeug für MICH erledigen zu können, das erleichterte mir den Abschied enorm!! Am allermeisten aber freue ich mich, wenn Fridolin wieder DA ist!!!
Ich habe mir vorgenommen, es mal mit einem 8-h-Arbeitstag zu probieren. Hier zu Hause, damit mal was vorwärts geht. Feste Schlafenszeiten. Innerhalb meines Arbeitstages gönne ich mir selbstverständlich Pausen. Entspannungszeiten sind auch fest eingeplant. Dann werde ich das Haus mal in einen tadellosen Zustand bringen, mit Entrümpeln bin ich noch LANGE nicht fertig, Garten etc!!! Ich denke halt, wenn ich hier zu Hause mal wieder schaffe, täglich was für ein paar Stunden am Stück was zu tun, dann sollte ich das irgendwann mal wieder hinbekommen mit Arbeit!!!! --> muss!!!!
Feste Bestandteile meines "Arbeitstages" werden sein:
Feste Bestandteile meines "Arbeitstages" werden sein:
Sackgasse schreiben,
lesen,
Sport,
Haushalt,
entrümpeln
und was sonst noch so anfällt.
Acht Stunden am Stück mit Pausen, normaler Arbeitstag eben, danach habe ich aber auch Feierabend.
So, nun erst mal Nachtrag letztes Wochenende:
Am Samstag morgen hatte ich erst mal Stress mit Fred, weil er Fridolin für 30° C draußen lange Hosen angezogen hat ... dunkle, enge Jeans ... jummy. Damit er im eigenen Saft schmoren kann, oder wie? Dazu Socken und geschlossene Schuhe. Ja sorry, da erlaube ich mir, mein Kind vor dem Erschwitzen zu retten, und was zu sagen ... .
Dann sollte ICH hier packen und da packen für Fred's und Fridolin's Urlaub, mit dem ich gar nix zu tun habe ... .
Dann war Fred eigentlich für Sohni zuständig, hat ihn aber alleine am Frühstückstisch sitzen gelassen, um seine Sachen zu erledigen. Ne, also ... . Selbstverständlich lasse ich das Kind doch nicht alleine am Tisch sitzen, wenn er noch gar nicht fertig gegessen hat, auch wenn ich nicht dran bin. Was soll das?!
Dann saß ich da, konnte aber meine Sachen halt NICHT erledigen.
Ich muss dazu sagen, wir haben feste 'Zuständigkeitszeiten' für Fridolin, er weiß immer, wer wann für ihn verantwortlich ist - klare Absprachen. Klappt ganz gut, allerdings erlaube ich mir, mich einzumischen, wenn mein Kind bei 30°C lange Hosen anziehen muss, wenn ich sehe, dass Fred ihm nur Convenience-Essen vorsetzt und so Zeug, beziehungsweise helfe ich Fred auch mal (wenn seine Waschmaschine grade fertig ist, wenn ich meine Wäsche anmache, hänge ich seine eben schnell auf), versuche ich, mit ihm zusammenzuarbeiten, an einem Strang zu ziehen, ansonsten halte ich mich RAUS, habe ich nix mehr mit zu tun.
Also ... irgendwann sind die zwei weg gefahren (Firmung), dann habe ich meine Sachen schnell weiter gepackt. Fred weiß von Hannes, keine Spielchen, keine Lügen meinerseits, er wusste auch, dass ich mit Hannes zum Zelten gehen würde. Ehrlich währt am längsten, auch wenn die Situation ... nun ja.
Fertig gepackt, und ab. Um 9.15 Uhr ging's los, Hannes stand schon da und wartete auf mich. Dann sind wir nach Wunsiedel gefahren, zu einem schönen Campingplatz unterhalb einer Burg - um festzustellen, dass der Campingplatz dort von den Betreibern verlassen wurde. Der Parkplatzwärter der Burg unweit von dort empfahl uns dann einen Campingplatz in der Nähe, wo wir dann auch unser Zelt aufgeschlagen haben. Danach wieder zurück zur Burg, wo wir geparkt haben, um dann 7 Stunden zu laufen - das! tat! einfach! nur! gut!
Dort gibt es ein Felsenlabyrinth, das wir besucht haben, danach noch wieder zu verschiedenen Aussichtspunkten, inklusive Klettereinlagen - stark!! Ich glaube, wenn ich irgendwann dünn bin (Sickerwitz), würde mir das auch Spaß machen, also so richtig, mit Hannes zusammen. Wir wollen was ZUSAMMEN machen, gemeinsam aktiv sein. In seiner Ehe war das auch so wie bei mir. Irgendwie haben wir uns gesucht und gefunden. Abends saßen wir dann am See, und haben jeder einen Sanddornschnaps und ein Schwarzbier getrunken, die hatte ich aus Zingst mitgebracht, da waren wir ja gemeinsam. Ich trinke jetzt nicht wirklich oft Alkohol oder so, ab und an, alle sechs - acht Wochen vielleicht mal ein Bierchen, aber wenn, dann genieße ich das ... so auch dieses. Mit Hannes zusammen zu sein, war einfach nur ... wunderwunderwunderschön.
Kein 'Konsumzwang' - sonst sind wir ja immer noch darauf angewiesen, dass wir in eine Kneipe gehen, in ein Restaurant, in ein Hotel, Kino oder oder oder oder. Und was soll ich sagen, es war so schön. Ich brauche das so sehr. Mir hat das so gefehlt, auf diese Weise mit einem Menschen zusammen zu sein. REDEN (ungleich labern), was gemeinsam TUN, zusammen SEIN.
Am nächsten Morgen haben wir schön gefrühstückt, ich hatte mit Sohni zusammen Muffins gebacken, Hannes hat Obst mitgebracht,
danach sind wir 4 km um den See gelaufen,
dann gemütlich gen Heimat gefahren.
Auf dem Weg haben wir noch in einem Forst gehalten, um dort auch noch einen kleinen Spaziergang zu machen, Walderdbeeren pflücken, und einfach gemeinsam was machen eben, bevor wir nach Hause sind. Muss ja nicht alles immer Geld kosten, KANN nicht alles immer Geld kosten müssen, wir sind beide nicht Krösus und Kröseline.
Ein einfach nur wunderschönes Wochenende, das nach Wiederholung schreit!!!
Ja, das IST Liebe, und nicht nur Beziehung, weil Verzweiflung. Ich habe viele Menschen lieb, sagt sich relativ schnell. Aber 'Ich liebe dich' habe ich bis jetzt erst zu Fridolin gesagt und nun zu Hannes, weil ich es so empfinde.
Ja, das IST Liebe, und nicht nur Beziehung, weil Verzweiflung. Ich habe viele Menschen lieb, sagt sich relativ schnell. Aber 'Ich liebe dich' habe ich bis jetzt erst zu Fridolin gesagt und nun zu Hannes, weil ich es so empfinde.
So, lesen!!
Schöne Grüße,
Paulina
Freitag, 15. Juni 2012
Eckstoß für Schweden
Ereignisreich, die letzten Tage - langweilig wird's hier nie!
Am Wochenende gehe ich mit Hannes wandern und zelten, ich freue mich riesig!!
Grad noch schnell meine Pflanzen im Garten gießen, bevor ich nix mehr sehe.
Donnerstag, 14. Juni 2012
Warum?!
Warum fühle ich mich so fett heute?!
Weil ich nicht gelaufen bin?
Wegen dem blöden Pedometer, der meine Schritte heute morgen nicht gezählt hat?
Weil ich mich nicht verausgabt habe?
Schlechtes Gewissen!
Ich muss FRÜH laufen, noch bevor irgendwas anderes geschieht.
Fertigsein um 9 Uhr, und dann den Rest machen.
Jetzt zu laufen wäre Quälerei.
Quälerei würde mir die Freude am Laufen nehmen.
Warum bin ich so fett?
Ich fühle mich so EKELHAFT, so fett!
Weil ich nicht gelaufen bin?
Wegen dem blöden Pedometer, der meine Schritte heute morgen nicht gezählt hat?
Weil ich mich nicht verausgabt habe?
Schlechtes Gewissen!
Ich muss FRÜH laufen, noch bevor irgendwas anderes geschieht.
Fertigsein um 9 Uhr, und dann den Rest machen.
Jetzt zu laufen wäre Quälerei.
Quälerei würde mir die Freude am Laufen nehmen.
Warum bin ich so fett?
Ich fühle mich so EKELHAFT, so fett!
Roller-Tuning
Irgendwie brauche ich noch paar Sachen, um meinen Roller zu tunen:
- XXL-Boxen mit Monster-Bässen
- XXL-Hupe
... ach, ich hab' ihn lieb, meinen Ernesto!!!
Und ein Punk-Babber für hinten drauf!
Oder irgendwas Böses, ich bin ja auch nicht lieb.
War ich niemals.
Werde ich niemals sein.
- XXL-Boxen mit Monster-Bässen
- XXL-Hupe
... ach, ich hab' ihn lieb, meinen Ernesto!!!
Und ein Punk-Babber für hinten drauf!
Oder irgendwas Böses, ich bin ja auch nicht lieb.
War ich niemals.
Werde ich niemals sein.
PUNK IS NOT DEAD!!!!!!
... und Friederike Fröhlich wird niemals untergehen - NIEMALS!!!
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