Montag, 29. Juli 2013

Nachrichten vom Tage

Doofe SMS von Habibi 2, muss ich vermutlich abbrechen, naja.
So einigermaßen was NETTES von Freund,
Mann fragte mich heute, ob ich in den Biergarten mitkommen wolle.
Hatte aber schon Essen vorbereitet, daher ... .

Freundtechnisch dachte ich schon, dass es Auszeit irgendwie nicht
bringt. Grade könnte ich den Eindruck gewinnen, vielleicht doch.

Niere links oder Blase muckt auf ... . Das gefällt mir überhaupt gar
nicht.

Liege im Bett und versuche zu schlafen. Aber schlafen und nicht-aus-
der-Bahn-fliegen gleichzeitig ist vielleicht ein bisschen viel. Blöder
ScheißFuckdreck!!

Es regnet, und ich will schlafen. Punkt. Verfluchte Fuckscheiße. Kopf
glüht.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Der letzte Vorhang fällt

So nun, nachdem mein großes Abschiedspost doch nicht das vorletzte in diesem Blog war, werde ich heute, jetzt und an dieser Stelle definitiv mein vorletztes Posting hier reinstellen! Der Verlauf der Dinge erforderte noch die paar anderen Postings vom 'vorläufig vorletzen' bis zu diesem hier, auch wenn eigentlich schon Schluss war. An dieser Stelle ist wirklich Schluss.
 
In meinem neuen Blog werde ich meinen Blick von außen nach innen richten. Es wird nicht mehr um 'die Anderen' gehen, sondern um MICH. Ich bin schon am Schreiben, einfach aus der Tatsache heraus, dass mir das über die Zeit, die ich dieses Blog geführt habe, zu einem verdammt wichtigen Bestandteil (von was auch immer) geworden ist, und hilft. Zu berichten gibt's ja immer was, aktuell dominiert Hannes (surprise surprise) das Geschehen mit seinem Oberknaller. Diese Dinge gehören aber definitiv nicht mehr hier hinein, und viele von den Geschehnissen auch nicht mehr in mein neues Blog. Die schreibe ich schlicht und einfach ... in mein Papiertagebuch.
Lediglich fehlt mir noch der Name, den ich diesem neuen Blog geben werde. Ohne den 100%ig perfekten Namen gibt's kein Blog.
 
Danke an alle, die hier gelesen haben, und gerade noch einmal von vorne lesen ... Wahnsinn!! Vielleicht sollte ich das auch mal machen in einer stillen Stunde ... oder zwei oder drei, ist ja doch ordentlich was zusammen gekommen. Danke! - zum Einen, zum Anderen möchte ich euch aufs herzlichste in mein neues Blog einladen.
 
In meinem wirklich allerletzten Posting hier, werde werde ich dann lediglich noch den Link zum neuen Blog veröffentlich.
 
So nun ... bevor ich sentimental werde, und die Putzkolonne mich von der Bühne fegt ...
 
 
                                        SCHLUSS!
 
                                                                        AUS!
 
                                                                                                 ENDE!



... now the stage is bare ...

Montag, 15. Juli 2013

Zerrissen

Zerrissen

Ich bin so zerrissen. Einerseits tot. Leer. Komplett verbrannt.
Desillusioniert.
Andererseits mache ich persönlich gerade riesige Fortschritte in Bezug
auf meinen Körper, und auf mein soziales Netz.
Gefangen zwischen zwei Extremen. Das schlechte sind von mir nicht
steuerbare äußere Umstände. Das andere, das Positive, habe ich mir
sehr hart erarbeitet.
Dieser krasse Gegensatz bewirkt, dass MIR einfach nur schlecht ist,
dass ich seit Wochen nur wenige Nächte hatte, in denen ich mal gut
geschlafen habe. Und dass ich kräftetechnisch gerade mal das Soll
irgendwie schaffe. Wenn Gut und Böse gleichermaßen an mir reißen,
bleibe ich in der Mitte stehen.

Liebe

... auch wenn diese Liebe mich kaputt macht. So ganz bin ich noch
nicht drüber hinweg.

Loslassen

Loslassen

Hab ihn halt immernoch lieb, irgendwie. Ein bisschen. An irgendeiner
Stelle in meinem Herzen, die noch nicht zerbrochen ist, die nicht weh
tut. Auch wenn ich eingesehen habe, dass es nicht geht.

Schlaflos

Schlaflos

Ich muss immernoch weinen, wenn ich an Hannes denke. Was hat er mit
mir gemacht?! Was hat diese Beziehung aus mir gemacht?! Ich habe
gliebt, so aufrichtig es nur geht. Ich habe vertraut. Wenn ich an
dieses Desaster denke, weiß ich nicht mehr, wo hinten und vorne ist.
Manchmal kann ich das ganz gut ausblenden. Ablenken. Ich suche gezielt
Momente, mit denen ich DAS überschreiben kann. Vielleicht wird's dann
ja gut?! Gerade liege ich im Bett, alle Fenster auf und trotzdem viel
zu warm. Kann nicht schlafen, die Gedanken laufen Amok in meinem Gehirn.

Samstag, 13. Juli 2013

Hausarrest

Hausarrest

Fridolin hat das erste Mal in seinem Leben Hausarrest. Die Nachbarin
war komplett entsetzt. Was er sich heute geleistet hat, ging gar
nicht. Bestrafung - normalerweise nicht mein Ding. Diesmal schon. Bin
müde und schlapp von diesem Tag, zum Glück ist er bald vorbei und ich
darf ins Bett.

Immerhin kommt der Schrotttag heute nicht aus heiterem Himmel,
sondern quasi mit Ansage.

Morgen wird auch nur bedingt besser werden, ich muss etwas tun, was
ich NICHT WILL. Hoffentlich ist bald der nächste Samstag, dann ist mir
alles egal.

Welche Silbe von 'Hausarrest' ist hier bitte unverständlich?! Du hast
dich entschuldigt, ich habe deine Entschuldigung angenommen, damit das
geklärt ist. Das bedeutet aber zumindest für heute nicht, dass jetzt
alles gut ist, die Strafe keine Gültigkeit mehr besitzt, und du alle
Vergütungen bekommst als wäre nichts geschehen. Das heute war zu
schlimm. Die zwei Tage gibt es das nicht, da müssen wir jetzt beide
durch.

# 61

Ach, hast du nach deiner letzten SMS ernsthaft gedacht, ich würde mich nur noch einmal ohne Grund bei dir melden?! Dein Geburtstag, das gebietet mir der Anstand, sonst nichts.

The Hole

Ich schaff's nicht, mich gegen das LOCH zu stemmen.
Da ist ein Magnet drin, mit x-mal stärkerer Kraft als ich sie habe.

Der Blog, den es nicht mehr gibt

So nun ... Willkommen im Blog, den es nicht gibt. Dinge, die nicht hier hinein sollten, sondern in mein Tagebuch. Richtig, das mit Papier und Stift. Dies ist das Post, das es nicht gibt. Seit meiner Rückkehr nach Deutschland am Dienstag habe ich gesucht, jetzt gefunden: das Loch. Ich bin in irgendeine Falle getappt. Muss mich konzentrieren, dass ich genau jetzt das neu Erlernte anwende, und nicht in alte Verhaltensweisen zurück falle. Das wäre mehr als verhängnisvoll. Noch habe ich in der Hand, nicht in dieses Loch zu fallen, daran vorbei zu gehen.
 
Hannes hat heute Geburtstag. Nein, ich mag nicht mal bei ihm sein. Sei stolz, was du geschafft hast, dass ich keine Kraft und keine Lust mehr auf uns habe, dass ich aufgebe. Mich macht es einfach nur traurig.

Freitag, 12. Juli 2013

Una storia importante

Una storia importante

Muss weinen, wenn ich daran denke, dass die Leute da tatsächlich Geld
zusammenlegen wollten. Für mich. Dass ich noch ein bisschen bleiben
kann. Das war der Punkt, an dem ich raus musste.

Mitschreiben

Mitschreiben

Nur zum Mitschreiben, heute gab's:
- 1 Stück Zitronenkuchen
- 1 Cappuccino
- 1/4 Kinderpizza
- Mineralwasser
- 1 Portion Couscous
- 1 Teller Tütentomatensuppe

... und ich fühle mich so richtig unangenehm satt. Und mir ist
kotzschlecht wegen Hannes' Geburtstag. Im Urlaub habe ich ihm was
richtig Heftiges geschrieben - derbe, aber ich stehe nach wie vor zu
jedem einzelnen Wort. Ich ... vermisse ihn nicht oder so. Aber ich ...
bin traurig darüber, was aus uns geworden ist, und wie's anscheinend
auseinander geht. Am Dienstag bin ich zurück gekommen, habe mich aber
bis jetzt nicht bei ihm gemeldet. Kein Drang nach Theater, Drama,
Schmerzen und Selbstzerstörung. Mag jetzt nicht weiter drüber
nachdenken, und mich runterziehen lassen. Aber traurig bin ich
trotzdem. Sehr, grad.
Und ich vermisse Tunesien, und die Leute da, trotz Standleitung.
Besonders B, und M. B am meisten von allen.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Freak out

So nun ... Whistleblower ... ich pfeife auch aus dem letzten Loch, aber eigentlich geht's mir ja gut. Blog ist nicht wieder da, gut, dass ich zu gemacht habe, und dennoch brauche ich gerade in diesem Augenblick das Schreiben. Reflektiv, damit ich loslassen kann.
 
- Der Tag heute war superoberhammermäßiggenialschön.
 weil Fridolin zu Hause
 weil Bikini bestellt und bisschen schöne Unterwäsche für mich
 weil megaviel geschafft: Hamsterkäfig, Terrasse komplett, Unkraut, Crêpes zum Frühstück, Mittagessen für alle, 1000 Kinder beaufsichtigt, gute Gespräche
 weil entschieden, dass ich das mit dem Wellness in Deutschland weiter machen will, weil es mir nach 2 Jahrzehnten Schindluder, die ich mit meinem Körper getrieben habe, einfach gut tut, mich um mich selbst zu kümmern, wohlwollend, aber ich kann mich nicht entscheiden, womit ich anfange ... 'einmal alles' so wie in Tunesien geht nicht, weil's hier einfach schweineteuer ist.
 
- Ich bin so weit, dass ich Fridolin zu Hause lasse vom Kindergarten, so wie heute, weil er mir zum Einen eine echte Hilfe ist im Haus, von Fred kommt ja gar nichts! Nichts! Zero! Nada! Zum Ausgleich hat er dann seine Freunde heute hier gehabt, und nachmittags gab's hier Mega-Action mit dem Rasensprenger und 1000 Kindern. Tut mir megamegagut mit den Kindern zum Einen, zum Anderen bekomme ich so ja auch noch mehr gute Kontakte zu anderen Menschen, tut mir auch gut. Aber das Kind als Hilfe zu benutzen kann ja auch nicht sein. Wird ja auch nicht ewig sein. Jetzt im Augenblick ist er aber gut so.
 
- Zigaretten habe ich in Tunesien weggeschmissen, brauche ich nicht mehr.
 
- Fred wollte eigentlich für eine Weile hier ausziehen, aber irgendwie tut sich da nix
 
- Bei Hannes habe ich mich noch nicht mal aus dem Urlaub zurückgemeldet. Keine Lust. Zero. Nada.
 
- Gestern schönes Treffen mit einer Freundin, sie hat mich eingeladen, mit ihr zu ihrem Hobby zu gehen, und mir das mal anzuschauen. Wäre voll was für mich.
 
- Herr Klavier hat mich mit einer anderen Patientin bekannt gemacht, damit wir mal einen Kaffee miteinander trinken gehen.
 
- Ich schaffe hier zwar wahnsinnig viel, aber mit Fred hier ist es einfach unmöglich, jemals weiterzukommen. Sisyphos ist nichts dagegen. Deshalb habe ich beschlossen, die Nachbarin mal nach ihrer Putzfrau zu fragen. Nachbarin war heute aber nicht da. Mist. Da wird Fred wieder schreien, ist mir aber egal. So wie's ist, geht's nicht weiter.
 
- Ich bin nach meiner einen Woche alleine extrem viel zu leisten im Stande, fühle mich gut eigentlich mit allem, so wie es ist. Auf Speed. Und doch weiß ich, wo's mich hinführen wird.
 
- Fridolin bräuchte dringend ein Federbett und ein gescheites Kopfkissen, wünscht er sich. Fred meinte vorhin 'Wieso das denn?!' Soll ich ihm mal sein Bettzeug wegnehmen vielleicht?! Also bitte ... . Aber ich kann doch nicht alles alleine ... . Fred sieht nirgends Bedarf. Ihm gefällt immer alles so, wie's ist, weil er dann keine Arbeit hat. Freizeit kann er gut. Vor der Glotze liegen mit Chips und Spezi. Fridolin müsste endlich mal schwimmen lernen. Fred geht nicht mit ihm ins Schwimmbad.
 
- Ich bin so motiviert, auch wieder Sport zu machen. Aber wann denn das noch?! Die Zeit rast ... schon wieder 23 Uhr. Und meine Arbeit?!
 
- Dann macht mich das wieder wütend, dass Fred nix macht, und ich eine Putzfrau suche(n muss).
 
- Hannes hat am Samstag Geburtstag. Mit mir was zu machen ist nicht eingeplant. Und mir ist das ehrlich gesagt egal. Keine Lust mehr auf eine Kindergarten-Beziehung. Ich renne ihm nicht mehr hinterher, und stehe nicht mehr zur Verfügung für seine Spielchen und Verarsche. Keine Lust mehr, ausgenutzt und benutzt zu werden. Keine Lust, mich für ein kleines bisschen Zuneigung seinerseits dermaßen anstrengen zu 'müssen'. Schlicht und einfach.
 
- Umgedreht ... dann gebe ich das Geld eben für Wellness aus, statt für unnötiges Essen. Zwei Fliegen, eine Klappe. Mir wäre am Liebsten, wenn mir irgendjemand einfach was Schönes für einigermaßen Ok-Geld zusammenstellen würde.
 
- Und das mit Frida ist auch noch nicht gegessen. Als ich nicht da war letzte Woche, hatte sie Fridolin drei von 8 Tagen. Einerseits gut, weil mir Fridolin in ihrer Obhut fast lieber ist als in Fred's, bei ihr ist er fast besser aufgehoben als bei seinem Vater, weil SIE ihm schwimmen beibringt beziehungsweise eben was mit ihm macht, und ihn normal behandelt, im Gegensatz zu Fred. Andererseits ... unterläuft sie so durch die Hintertür meine Regeln. Das kotzt mich an.
 
- Habe keine Lust mehr, Fridolin in den Kindergarten zu bringen, das nervt mich da nur noch. Die Vorschuleltern sollen ein Theaterstück aufführen am Sommerfest. Ich sollte das - von Tunesien aus - in die Hand nehmen und organisieren. Arsch lecken. Hab's einfach nicht gemacht. Jetzt macht's wer anders, aber irgendwie hat keiner Lust. Dann habe ich vorhin mit einem anderen Vater telefoniert, von dem ich eine Info bekommen hatte diesbezüglich, die Fred mir hätte geben müssen - Toll. Seit die unser Geschenk zurückgewiesen haben, habe ich keine Lust mehr auf da.

- Und dann ist da noch das mit meinen Hormonen. Da in paar Wochen ja nochmal ein Hormonspiegel ansteht, weil ihr zu viel Pille im Blut war, nehme ich jetzt gar nichts. Kein Magnesium, kein Tryptophan, gar nix; Körper auf Null setzen. Und mir graust davor, durchzusetzen, dass ich sehr wohl irgendwas brauche, was mir Besserung verschafft.
 
So, das 23.10 Uhr, müsste wohl eigentlich mal schlafen, aber bin noch zu aufgedreht. Der Witz ist, dass es mir eigentlich prächtig geht, und ich nach dem Urlaub energiegeladen bin. Muss aufpassen, dass das, was ich hier und jetzt geschrieben habe, nicht runterzieht.

Dienstag, 9. Juli 2013

Hello Goodbye

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitfühlerinnen und Mitfühler,
 
Hallo, ich bin wieder da! Meine Tunesienreise ist beendet, nach 6-stündiger Reise bin ich wieder wohlbehalten daheim angekommen. Nachdem ich mir einen groben Überblick über die Veränderungen in meinem Haus verschafft habe, ist nun der Koffer ausgeleert, die Wäsche wartet im Hauswirtschaftsraum darauf gewaschen zu werden - zuvor müssen aber noch die 2 t Wäsche auf dem Wäscheständer beseitigt, und der zweite Ständer gesucht werden - verschollen?! Die Schäden sind diesmal auch ärgerlich - acht von 16 Äpfeln am Baum sind abgebrochen, so ist Fred eben. Aber im Gegensatz zum letzten Mal hält sich der Verlust noch so einigermaßen in Grenzen. Die neuen Couscousteller sind bereits abgespült und aufgeräumt, mein Oleandersträußchen, das ich gestern noch geschenkt bekommen habe, hat die Reise im Koffer einigermaßen heil überstanden und hat nun Wasser bekommen, für Fridolin habe ich einen Termin beim HNO-Arzt arrangiert, und später treffe ich mich mit einer Freundin zum Eisessen. Genug geschafft für den Rückreisetag.
 
Diesmal unter anderen Vorzeichen als bei meiner Rückkehr mit Fridolin. Auch wenn mich viele Menschen für verrückt abgestempelt haben, zweimal die gleiche Reise mit nur einer einzigen Woche Abstand ... . Ich wusste, dass ich noch einmal gehen musste, um hier anzukommen. Vor zwei Wochen lag ich an dieser Stelle innerlich tot auf dem Sofa oder wie auch immer. Weiß nicht mehr genau, jedenfalls war ich mehr Zombie als Paulina und in vielerlei Hinsicht tot.
 
Lösungen für anstehende Probleme habe ich in der Zeit keine gefunden, aber ich habe mich gelöst, entspannt, bin bei mir angekommen und habe den Kopf frei bekommen, so dass ich jetzt endlich gestärkt die anstehenden Dinge in Angriff nehmen kann. Stück für Stück. Der Start hier war schon mal ein deutlich besserer ... . Darf ich auch mal, oder?! Auch wenn mich das jetzt nochmal eine große Stange Geld gekostet hat, war es verdammt wichtig für mich, in jeder Hinsicht, deshalb ist mir reichlich egal, ob mich jemand für verrückt hält oder nicht. Mir geht es jetzt gut, unter den gegebenen Umständen vor zwei Wochen wäre das definitiv nicht möglich gewesen. Deshalb war es gut so wie es war ... I did it my way.
 
Ja, langer Rede, kurzer Sinn ... die eine Reise geht zu Ende, und wie sich das so abgezeichnet hat die letzten Wochen, ist es jetzt an der Zeit, diesen Blog hier loszulassen, und damit auch für diese Reise einen würdigen Abschluss zu finden.
 
 
Es ist lange nicht alles geklärt ... mit Frida, mit Fred, mit Hannes, mit meiner Arbeit. Aber die Dinge sind, wie sie sind, ich bin jetzt gewappnet für was auch immer da kommen mag. Wenn meine Beziehung mit Hannes zu Ende geht, dann ist das so.
 
 
Liebe Leserinnen und Leser, an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön, dass ihr mich auf diesem Stück Lebensweg begleitet habt. Ein ganz besonderer Dank geht an diejenigen, die es nicht nur bei stillem Mitfühlen belassen haben, sondern auch da waren/sind (?). Danke von ganzem Herzen! Es tut gut zu wissen, dass es euch gibt!!
 
 
Und du, liebes Blog ... warst heimlich still und leise zu jeder Tages- und Nachtzeit immer da, hast Freud' und vor allem Leid mit mir ertragen, und mich stunden-, nächte- und tagelang reflektieren lassen. Hier habe ich mich 'nackig' gemacht. Die Dinge hineingeschrieben, wie ich sie gefühlt habe, unreflektiert, auf die Gefahr hin, und mit dem Ergebnis, mich bei manchen Menschen unbeliebt, und angreifbar gemacht zu haben. Ja, das war mein Risiko. Ich erhebe nicht den Anspruch, perfekt zu sein, ich bin ein Mensch - nicht besser oder schlechter als jeder einzelne da draußen. Nehmt mich, wie ich bin.
 
Aber Ehrlichkeit ist der erste Schritt zur Selbst-Reflexion. Dass manche meiner Gefühle, vor allen Dingen Wut, ungerechtfertigt war, habe ich dadurch erkennen können, dass ich ihnen hier wirklich immer freien Lauf lassen konnte, und nicht überlegen musste, was ich jetzt schreibe, und was besser nicht. Dadurch eröffnete sich mir die Möglichkeit, die Dinge mit Abstand zu sehen, zu rationalisieren und in, wie ich hoffe, eine gute Richtung zu ändern, anzupassen.
 
Danke, liebes Blog, dass ich durch dich den Weg zu mir eingeschlagen habe!
Danke, dass du in einer ganz schlimmen Phase meines Lebens als ein wichtiger Begleiter für mich da warst.
Danke, dass du aus Friederike Fröhlich die Paulina gemacht hast, die ich jetzt bin.
 
 
Dies ist das vorletzte Post. Das letzte Post gibt es, wenn mir ein neues Blog zugeflogen ist, dann mit einer neuen Ausrichtung.
 
 
Hasta siempre, comandante!
Paulina

Nein

Nein

Fred hat mich DOCH abgeholt. Maaaann!!! Lieb gemeint, aber .... . Das
ist jetzt ungefähr das 1000ste Mal. Wenn ich alleine wegfahre, gehört
alleine heimkommen dringend dazu, um die Reise ABSCHLIESSEN zu können.
Er meint's ja definitiv ... nett ... . Aber wieso .... Mist, naja.
Fühle mich heute anders beim Zurückkommen als vor zwei Wochen,
besser. Nur jetzt eben nicht ,abgeschlossen'. Naja. Ich nehm's
wohlwollend zur Kenntnis, auch wenn er sich über meine Bedürfnisse
hinweg setzt.
Fridolin kommt heute Abend spät nach Hause, suuuper. Frida hat ihn
sich gekrallt. Heute. Naja. Sehe ich meinen Sohn eben erst morgen.
Immerhin geht sie mit ihm ins Schwimmbad, macht Fred nie, nicht mal
letztes Wochenende, als es so warm war.
Nein, ich ärgere mich nicht. Nehme alles zur Kenntnis - fertig aus.
Habe nur leichten Unfrieden in mir jetzt durch das Abgehole, um das
ich Fred nicht gebeten habe. Der Abschluss fehlt.

Selbst-bewusst

Selbst-bewusst

Ich bin die, die Harissa blank isst.
Ich bin die, die Zitronensaft/jus du citron blank trinkt.
Ich bin die, die heute gerne auf der Strasse laut "The Lion Sleeps
Tonight" gesungen hätte.

Boarding

Boarding

Juhu, Notausgang - ultimative Beinfreiheit, kann nur leider mein
Gepäck nicht bei mir behalten. Sitze eingequetscht zwischen zwei Mega-
Fetten ... sorry, wenn ich das so sage. Erst mal zwei Cola bestellt,
jeder. Jetzt fühle ich mich vollschlank. Gangplatz hatte ich schon
ewig nicht mehr, und das Fenster ist nicht zu sehen - doof. Naja, egal.

Ein guter Tag zum Fliegen

Ein guter Tag zum Fliegen

Wecker klingelte eine Stunde zu früh - um 2.30 Uhr - deutscher Zeit.
Na fein, iPod an, und zack ,Ein guter Tag zum Fliegen'. Bei ,Je ne
regrette rien' ist dann doch vorbei mit der Kontrolle .... . Schon
wieder ein Zeichen. Und dann ,In Control' - von wegen. Paulina comes
marching home.

Nein, Frau vor mir, wir sind nicht über Griechenland nach Tunesien
geflogen. Rom, liebe Frau vor mir, ist die Hauptstadt von ... ?! ...
Italien! Das mit der Pizza.

65 Roses - Thank you very much!
Mir dreht's grade den Magen um, keine Luft mehr zum Atmen, eine
Schlinge um meinen Hals, die sich zuzieht.

Montag, 8. Juli 2013

Straight from the Heart

Straight from the Heart

So nun ... nach beinahe jeden Tag so 9 Stunden Strand kam ich mir mehr
als komisch vor, als ich mit Müh und Not das Abendessen mit lieben
Menschen hinter mich brachte, um dann nur noch scheintot ins Bett zu
fallen. Aber: irgendwie fühle ich mich jetzt endlich körperlich fit
wie lange nicht - energiegeladen.